Die Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern sagte nach einer expliziten Drohung im Englischen Garten einen öffentlichen Termin ab.
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Charlotte Knobloch hatte sich nach dem Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt entsetzt über das Ergebnis geäußert und demokratische Kräfte zum Handeln aufgerufen.
Nach einer Morddrohung hat die bundesweit bekannte Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, ihre Teilnahme an einer Veranstaltung abgesagt. Ein Zeuge hatte am Donnerstag auf einer Parkbank und einem Mülleimer im Englischen Garten der Landeshauptstadt die hingeschmierte Drohung entdeckt und die Polizei informiert, wie das Präsidium mitteilte. Zuvor hatte die „Abendzeitung“ darüber berichtet.
Die Gewaltandrohung stand in explizitem Zusammenhang mit dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt, wie eine Sprecherin auf Nachfrage schilderte. Laut dem „Abendzeitung“-Bericht stand in weißem Edding „Die AfD hat gewonnen, morgen hängen wir die Knobloch“ auf Bank und Mülleimer geschrieben.
Knobloch hatte sich zuvor angesichts des AfD-Wahlerfolgs in Sachsen-Anhalt entsetzt gezeigt. „An Tagen wie diesem fällt es mir schwer, meine Heimat noch wiederzuerkennen. Dass Rechtsextreme in Deutschland in dieser Art wieder Wahlen gewinnen, das hätte ich mir in meinen schlimmsten Albträumen nicht vorstellen können“, sagte die 93-Jährige kurz nach der Wahl. Das Ergebnis „macht mir Angst“, sagte sie.
Die frühere Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland appellierte an demokratische Kräfte im Land, für Freiheit und Rechtsstaatlichkeit zu kämpfen.
„Wir dürfen – und ich will – dieses Land nicht verloren geben“, betonte sie. „Dafür müssen die vielen echten Patrioten, die für Freiheit in Respekt und Toleranz brennen statt für völkischen Wahn, nach diesem Wahlsonntag aktiver werden. Besonders die Parteien der demokratischen Mitte, die in Sachsen-Anhalt kaum durchdringen konnten, dürfen dem Verfall nicht länger zusehen. Sie müssen Treiber sein – nicht länger Getriebene.“
The Düsseldorf Higher Regional Court has sentenced two brothers (47 and 43) to four years in prison each for membership in the IS terrorist militia. Evidence came from IS payrolls. The men fled to Germany in 2017.
After a death threat was discovered in the English Garden, the chairwoman of the Jewish Community of Munich and Upper Bavaria, Charlotte Knobloch, canceled her participation in an event. The state security agency is investigating the case.
An investigative commission has uncovered serious errors in the Neukölln youth welfare office after an alleged rape in a youth club. Despite internal communication failures and a lack of leadership, there was no deliberate cover-up of the crime, according to the report.

Federal prosecutors have charged seven suspected Hamas members with planning a terrorist attack on Jewish or pro-Israel targets in Germany or Austria. The group is said to have already acquired weapons.
After allegations of rape in a Neukölln youth center, an investigation report shows serious errors by the youth welfare office. However, it could not be proven that the authorities deliberately covered up the crimes.
One person was seriously injured in a fire in a car dealership on the Düsseldorf Automeile. A large number of firefighters were deployed after the fire broke out in a workshop. The cause of the fire is currently unknown.