Nach der Wahl von Tobias Rausch zum Landtagspräsidenten in Sachsen-Anhalt versprechen die Grünen entschiedenen Widerstand gegen eine mögliche AfD-Regierung.
Nach der Wahl des AfD-Politikers Tobias Rausch zum Landtagspräsidenten von Sachsen-Anhalt kündigte Grünen-Fraktionschefin Susan Sziborra-Seidlitz an, Freiheit und Menschenwürde gegen eine mögliche AfD-Regierung entschlossen zu verteidigen.
AI-generated summary
Die AfD wurde in Sachsen-Anhalt vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft. Tobias Rausch wurde im ersten Wahlgang mit 48 Ja-Stimmen zum Landtagspräsidenten gewählt.
Nach der Wahl des AfD-Politikers Tobias Rausch zum Landtagspräsidenten von Sachsen-Anhalt hat Grünen-Fraktionschefin Susan Sziborra-Seidlitz angekündigt, nach einer möglichen Regierungsübernahme der AfD entschieden die Freiheit und die Menschenwürde in dem Bundesland zu verteidigen. «Wir werden widersprechen, wenn Menschen wegen ihrer Herkunft, ihres Glaubens oder ihrer Lebensweise herabgesetzt werden. Wir werden eingreifen, wenn die Rechte von Minderheiten und Opposition beschnitten werden sollen, wenn Sachsen-Anhalt zu ihrer Beute werden soll», sagte sie während der ersten Sitzung des neuen Landtags in Richtung AfD.
Die Partei war bei der Wahl vor einem Monat mit Abstand stärkste Kraft geworden und strebt an die Regierung. Sie ist in dem Land vom Verfassungschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft.
Sziborra-Seidlitz sagte, ihre Partei werde die Unabhängigkeit von Wissenschaft, Kultur und Medien verteidigen. «Wo das nicht geschieht, werden wir die parlamentarischen und rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen», sagte sie.
Mit der Wahl eines Mitglieds einer gesichert rechtsextremen und verfassungsfeindlichen Partei zum Präsidenten des Landtags sei eine «Grenze» überschritten worden, sagte sie. «Wir werden uns nicht einschüchtern lassen und wir werden uns nicht daran gewöhnen, wenn Rechte hier oder die der Menschen im Land beschnitten werden sollen.»
Ausgrenzung dürfe nicht zum Aushängeschild werden
Sziborra-Seidlitz sagte, die AfD habe sich mit veränderter Sitzordnung selbst in die Mitte des Plenarsaals gesetzt. Man könne Plätze im Parlament verschieben, aber politische Positionen änderten sich dadurch nicht. «Die demokratische Mitte, die entsteht durch Haltung und Handeln, durch Respekt vor der gleichen Würde jedes einzelnen Menschen.» Sachsen-Anhalt könne es sich nicht leisten, «dass Ausgrenzung zum Aushängeschild, zum politischen Aushängeschild dieses Parlaments und unseres Landes wird.»
Das Landesparlament von Sachsen-Anhalt hatte den 35 Jahre alten Rausch im ersten Wahlgang in das höchste Amt des Landes gewählt. Bei der Abstimmung in Magdeburg erhielt er 48 Ja-Stimmen. 29 Abgeordnete stimmten gegen ihn. Zudem gab es 5 Enthaltungen.
Der Landtagspräsident ist der protokollarisch ranghöchste Politiker des Landes. Er leitet die Landtagssitzungen und repräsentiert das Parlament nach außen.
According to the current Brandenburg Monitor, 81 percent of citizens feel more unsafe than they did five years ago. The main reasons are fears of war and threats to democracy. Nevertheless, a majority supports the expansion of the Bundeswehr and the defense industry.

MPs from the Union, SPD, Greens and Left are debating the non-invasive prenatal test for trisomy. At the center of the controversy is the question of whether the test is used too frequently and whether it is justified for health insurance companies to cover the costs.
The Brandenburg AfD calls for criminal responsibility from the age of ten and for criminal children and their siblings to be placed in closed institutions. Other parliamentary groups rejected the initiative as contrary to the rule of law and absurd.
The AfD politician Tobias Rausch was elected President of the State Parliament of Saxony-Anhalt. He received 48 votes and promised a non-partisan administration. The choice sparked criticism as the Greens described the decision as crossing the line.

The 35-year-old AfD MP Tobias Rausch was elected President of the State Parliament of Saxony-Anhalt. With 48 yes votes, he received a clear majority, which also included votes from MPs from other parties.
The current espionage suspicion against former BND President August Hanning joins a series of historic scandals in the German intelligence service, ranging from betrayal of Russia to CIA espionage and acts of sabotage.