Ein Spezial des Podcasts 'Was jetzt?' über den langen Weg zur Gerechtigkeit nach sexualisierter Gewalt
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Im Jahr 2024 wurden in Deutschland 12.771 Vergewaltigungen angezeigt, wovon lediglich 512 zu einer Verurteilung führten.
Nora wird 2017 auf einer Party vergewaltigt. Ein Ereignis, das ihr Leben grundlegend verändert. Nach zwei Jahren entscheidet sie sich, den Täter anzuzeigen. Fast sechs Jahre später wird ein Urteil gefällt: Der Täter wird für den sexuellen Übergriff schuldig gesprochen.
Im Jahr 2024 wurden in Deutschland 12.771 Vergewaltigungen angezeigt, verurteilt wurden nur 512 Täter. Studien zeigen immer wieder, dass die Dunkelziffer deutlich höher ist. Sehr viele Frauen erleben im Laufe ihres Lebens sexualisierte Gewalt, die strafbar sein könnte, aber die meisten erstatten keine Anzeige.
Nora entschied sich dafür, den Täter anzuzeigen und begab sich damit in einen langwierigen Prozess, in dem sie alle Beteiligten davon überzeugen musste, dass das, was ihr passiert ist, wirklich passiert ist.
Wieso zeigen so wenige Betroffene an? Was passiert, wenn sie es tun? Und warum gibt es so selten einen Schuldspruch wegen Vergewaltigung? In diesem Spezial von Was jetzt? versuchen wir, auf diese Fragen Antworten zu finden.
Moderation und Skript: Alicia Kleer
Redaktion: Constanze Kainz
Produktion und Sounddesign: Markus Gläser
Musik: Markus Gläser und Blue Dot Sessions
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