
Vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs demonstriert Polen militärische Stärke und erinnert an die historische Schlacht bei Warschau von 1920.
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Der Tag der polnischen Armee erinnert an die Schlacht bei Warschau im Jahr 1920 und wird seit 1992 begangen.
Warschau. Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs gegen das Nachbarland Ukraine hat Polen den „Tag der Armee“ mit einer großen Militärparade begangen.
Im Stadtzentrum von Warschau marschierten rund 2.000 Soldaten auf, wie die Agentur PAP berichtete. Zudem wurden viele Fahrzeuge mit Militärtechnik gezeigt, darunter moderne Panzer des südkoreanischen Typs K2 Black Panther. Die Parade erstreckte sich über mehrere Kilometer. Flugzeuge und Hubschrauber flogen über die Dächer der Stadt hinweg. Darunter sollten auch drei Militärflugzeuge der deutschen Luftwaffe sein.
Präsident Karol Nawrocki sagte, die polnische Nation wisse sehr genau, welchen Preis sie für ihre Unabhängigkeit bezahlt habe. Seine Geschichte helfe dem Land, aktuelle Gefahren richtig einzuschätzen. Der rechtskonservative Politiker und Historiker sprach von einem „Tag der Verpflichtung für Gegenwart und Zukunft“. Polen ist seit 1999 Mitglied des Nato-Verteidigungsbündnisses.
Am 15. August wird in Polen an die Schlacht bei Warschau im Jahr 1920 erinnert. Der junge polnische Staat konnte damals die sowjetische Rote Armee überraschend zurückschlagen. Der Polnisch-Sowjetische Krieg endete erst 1921 mit dem Friedensvertrag von Riga. Seit 1992 wird der 15. August als Tag der polnischen Armee begangen.
Die diesjährigen Feierlichkeiten standen unter dem Motto „Polnisches SAFE - Sicheres Polen“. Das ist ein Verweis auf das im vorigen Sommer beschlossene EU-Programm „Security Action for Europe“ (SAFE). Die EU wird über SAFE bis zu 150 Milliarden Euro in Form von Darlehen mit langer Laufzeit bereitstellen, um die europäischen Verteidigungsfähigkeiten zu stärken und die Rüstungsindustrie zu unterstützen.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj gratulierte dem Nachbarland zum „Tag der Armee“ und erinnerte daran, wie der Vormarsch der Bolschewiki auch mit Hilfe des ukrainischen Volkes gestoppt worden war. „Und heute muss Moskau auf die gleiche Art verlieren“, schrieb er auf der Plattform X. „Auch heute wird das Schicksal von Staaten entschieden - das der Ukraine und der Nachbarländer.“ Mit gegenseitiger Hilfe könne viel erreicht werden.

Das ukrainische Militär hat eine Ölraffinerie und ein Logistikzentrum des Onlinehändlers Ozon in der Region Samara mit Drohnen angegriffen. Parallel dazu wurden Angriffe auf die Hafenstadt Jejsk und Moskau gemeldet, während Russland Ziele in Kyjiw attackierte.

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Deutsche Sicherheitsbehörden untersuchen ein bei Berlin entdecktes Waffenversteck, das mutmaßlich einem russischen Geheimdienst zugeordnet wird. Die Bundesanwaltschaft ermittelt wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat.

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