Ein F-16-Kampfflugzeug hat eine mit Sprengstoff beladene Marinedrohne nahe dem Gasfeld Neptun Deep abgefangen.
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Das Gasfeld Neptun Deep im Schwarzen Meer soll 2027 in Betrieb gehen. Hunderte Menschen arbeiten derzeit an dem Projekt.
Das rumänische Militär hat Regierungsangaben zufolge eine Marinedrohne zerstört. Rumäniens Verteidigungsminister Radu Miruță teilte mit, ein F-16-Kampfflugzeug habe die Drohne über dem Schwarzen Meer getroffen, als diese mehrere hundert Meter vom Gasfeld Neptun Deep entfernt war. Sie sei mit Sprengstoff beladen gewesen.
Auf Facebook schrieb Miruță, die rumänische Küstenwache habe die Drohne entdeckt. Das Verteidigungsministerium habe sich im Anschluss mit der Nato koordiniert. Nach Abstimmung mit Präsident Nicușor Dan sei die Entscheidung getroffen worden, die Drohne zu zerstören – zum Schutz der kritischen Infrastruktur sowie der Menschen, die auf der Neptun-Deep-Förderplattform arbeiten. Absprachen mit der Ukraine hätten ergeben, dass die Drohne nicht von dort stammte.
Rumänischer Präsident spricht von Eskalation durch Russland
Präsident Dan machte Russland für den Vorfall verantwortlich. Auf X sprach er von einer »Eskalation solcher verantwortungslosen Zwischenfälle durch die Russische Föderation«. Gemeinsam mit seinen Nato-Verbündeten bleibe Rumänien wachsam, um sich zu verteidigen und »solche Provokationen abzuwehren«, schrieb Dan. Der Einsatz des F-16 sei ein »Rennen gegen die Zeit« gewesen, um das Leben der Arbeiter auf der Offshore-Plattform zu schützen. Nach Angaben der Regierung in Bukarest arbeiten derzeit Hunderte Menschen auf dem Gasfeld, dessen Inbetriebnahme für 2027 vorgesehen ist.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sprach angesichts des Vorfalls von »hybrider Kriegsführung«. Derzeit finde eine »eskalierende Kampagne von Drohungen« statt, deren Ziel es sei, die EU zu spalten. Um auf neue Bedrohungen schnell und entschlossen reagieren zu können, erhöhe die Europäische Union derzeit ihre Fähigkeiten zur Drohnenabwehr.

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Deutsche Sicherheitsbehörden untersuchen ein bei Berlin entdecktes Waffenversteck, das mutmaßlich einem russischen Geheimdienst zugeordnet wird. Die Bundesanwaltschaft ermittelt wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat.

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