Breaking
GLOBALFire at Islamabad maternity ward kills 14 infantsINTLDolly Parton, legendary country singer and philanthropist, dies at 80TRUEFA Şampiyonlar Ligi lig aşaması kuraları Monako'da çekiliyorITFrana in Tibet: Xi Jinping ordina soccorsi immediatiCN美國對伊朗發動「經濟攻勢」:新制裁能否奏效?EUCanada unveils counter-tariffs on US goods amid escalating trade warARNVIDIA’s Quarterly Results: A Crucial Test for the Sustainability of the AI BoomCRYPTO-ENSocket Identifies Malicious Firefox Add-ons Stealing Crypto AssetsINन्यूयॉर्क के मेयर ज़ोहरान ममदानी ने आरएसएस प्रमुख मोहन भागवत के कार्यक्रम का विरोध कियाINTLUS military strike kills four in Caribbean SeaGLOBALFire at Islamabad maternity ward kills 14 infantsINTLDolly Parton, legendary country singer and philanthropist, dies at 80TRUEFA Şampiyonlar Ligi lig aşaması kuraları Monako'da çekiliyorITFrana in Tibet: Xi Jinping ordina soccorsi immediatiCN美國對伊朗發動「經濟攻勢」:新制裁能否奏效?EUCanada unveils counter-tariffs on US goods amid escalating trade warARNVIDIA’s Quarterly Results: A Crucial Test for the Sustainability of the AI BoomCRYPTO-ENSocket Identifies Malicious Firefox Add-ons Stealing Crypto AssetsINन्यूयॉर्क के मेयर ज़ोहरान ममदानी ने आरएसएस प्रमुख मोहन भागवत के कार्यक्रम का विरोध कियाINTLUS military strike kills four in Caribbean Sea
BackRussland meldet 13 Tote bei ukrainischem Drohnenangriff im Liveblog
Russland meldet 13 Tote bei ukrainischem Drohnenangriff im Liveblog
Developing
FAZ8/10/2026World7 min readGermanyView translation

Russland meldet 13 Tote bei ukrainischem Drohnenangriff im Liveblog

Liveblog zum Ukraine-Krieg: Drohnenangriffe, Truppenzahlen und diplomatische Entwicklungen.

Quick Look

  • Russische Behörden melden 13 Tote und 39 Verletzte bei einem ukrainischen Drohnenangriff in Nischnekamensk.
  • Unterdessen warnt der ukrainische Präsident Selenskyj vor bis zu 50.000 nordkoreanischen Soldaten in Russland.

AI-generated summary

Why It Matters

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine dauert seit Februar 2022 an und führt fortlaufend zu gegenseitigen Luft- und Drohnenangriffen.

Font size

Liveblog Ukrainekrieg :

Russland meldet 13 Tote bei ukrainischem Drohnenangriff

10.08.2026, 09:50Lesezeit: 1 Min.

Eine ukrainische Angriffsdrohne startet zu einem Einsatz gegen russische Militäreinrichtungen auf der Krim.dpa

Video zeigt Brand in großer russischer Raffinerie +++ Selenskyj erwartet bis zu 50.000 nordkoreanische Soldaten in Russland +++ Fünf Verletzte bei russischem Angriff auf Sumy +++ alle Neuigkeiten im Liveblog

Alle Texte, Hintergründe und Kommentare zum Krieg in der Ukraine finden Sie auch auf unserer Sonderseite.

Russland meldet 13 Tote bei ukrainischem Drohnenangriff

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff sind nach Angaben russischer Behörden in Nischnekamensk in der Republik Tatarstan 13 Menschen getötet und 39 verletzt worden. Zuvor war von zwölf Toten die Rede. In der Stadt befinden sich mehrere große Betriebe, in denen Erdöl verarbeitet wird. Der ukrainische Telegramkanal Exilenova+ veröffentlichte Videos, die einen Brand in einer der größten Raffinerien der Region zeigen sollen. Die russischen Behörden gaben an, die ukrainischen Drohnen hätten industrielle und zivile Ziele angegriffen. Laut Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau hat die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 456 ukrainische Drohnen abgeschossen. Nischnkekamensk liegt an der Kama, einem östlichen Zufluss der Wolga etwa 1500 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt. Schon im Juni war eine Raffinerie in Nischnekamensk bei einem ukrainischen Drohnenangriff beschädigt worden.

Selenskyj: Erwarten bis zu 50.000 nordkoreanische Soldaten in Russland

Die ukrainische Staatsführung rechnet nach eigenen Angaben damit, dass Russland weit mehr Truppen aus Nordkorea zur Unterstützung seines Angriffskriegs bekommen könnte als bisher angenommen. „Nun wurde die Entscheidung getroffen, 30.000 bis 50.000 Nordkoreaner auf russischem Territorium einzusetzen“, schrieb Präsident Wolodymyr Selenskyj am Sonntag auf der Online-Plattform X.

Im Juli hatte er unter Berufung auf Geheimdienstberichte noch von 30.000 weiteren nordkoreanischen Soldaten gesprochen, nun nannte er statt dieser Zahl die deutlich größere Spanne. Selenskyjs Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen, die Quelle für seine Darstellung ließ er offen.

Laut dem Präsidenten stellt Nordkoreas Engagement im Ukraine-Krieg auch eine Gefahr für asiatische Staaten dar. „Es ist völlig klar, dass Nordkorea seine Erfahrungen in der modernen Kriegsführung weiter ausbauen, von Russland Lizenzen und alle möglichen militärische Mittel bekommen wird“, schrieb der ukrainische Präsident weiter.

Die Ukraine hoffe insbesondere auf eine engere Zusammenarbeit mit Südkorea. Konkret wünscht sich Selenskyj von der Regierung in Seoul Unterstützung bei Luftverteidigungssystemen. Im Gegenzug sei man dazu bereit, im Bereich Drohnen zusammenzuarbeiten, wo die Ukraine im Zuge des viereinhalbjährigen Kampfes gegen die russischen Invasoren viele Erfahrungen gesammelt hat.

Zwar hat Südkorea die Ukraine seit Beginn des russischen Angriffskriegs im Februar 2022 politisch unterstützt und sich auch den internationalen Sanktionen gegen Russland weitgehend angeschlossen. Doch während das Land Waffensysteme an Polen und andere Nato-Mitglieder exportiert, verkauft es diese nicht direkt an die Ukraine. Südkoreas amtierender Präsident Lee Jae Myung befindet sich in einem Dilemma: Er sucht einerseits eine nähere Anbindung an die Europäische Union sowie die Nato. Gleichzeitig möchte er die Beziehungen seines Landes mit Nordkorea verbessern.

Nordkorea hatte sich bereits im Vorjahr mit schätzungsweise bis zu 15.000 Soldaten am Krieg Russlands gegen die Ukraine beteiligt. Die Soldaten unterstützten die russische Armee dabei, von der Ukraine in einer Überraschungsoffensive bei Kursk kontrollierte Gebiete zurückzuerobern. Dabei wurden nach offiziell unbestätigten Schätzungen mindestens 2.000 Nordkoreaner getötet.

Moskau und Pjöngjang verbindet ein Vertrag über strategische Partnerschaft. Die Außenminister beider Länder bekräftigten die enge Kooperation ihrer Länder erst vor wenigen Wochen.

Fünf Verletzte bei russischem Angriff auf Sumy

Bei russischen Bombenangriffen auf die nordukrainische Stadt Sumy wurden örtlichen Behörden zufolge in der ‌Nacht mindestens ‌fünf Menschen verletzt. Zudem gebe es Schäden in mehreren Wohngebieten, teilt der regionale Gouverneur Oleh Hryhorow über den ​Kurznachrichtendienst Telegram mit.

Russland meldet Einnahme von zwei Dörfern in Region Donezk

Russische Truppen ‌haben nach ‌Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur RIA unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Moskau zwei ​Dörfer in der ostukrainischen ⁠Region Donezk unter ihre Kontrolle gebracht. In einer Mitteilung ​des Ministeriums auf Telegram heißt ⁠es, die Streitkräfte hätten ‌Wasjutynske und Torezk eingenommen. Das ukrainische Militär bestätigte dies zunächst nicht. ⁠Der Generalstab in ⁠Kiew berichtete am späten Abend, ukrainische Truppen ⁠hätten ​24 ⁠Angriffe um Kostjantyniwka, ​Illiniwka und andere Orte abgewehrt. ‌Präsident Wolodymyr Selenskyj äußerte sich in seiner ​Videoansprache nicht zu ​Veränderungen des Frontverlaufs.

Russland: Haben 285 ukrainische Drohnen abgefangen

Das russische Verteidigungsministerium ⁠teilt mit, die Luftverteidigung habe innerhalb von zwölf Stunden 285 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Die Vorfälle hätten sich vor allem in Zentral- und Westrussland ereignet, aber auch in der Republik Baschkortostan zwischen der Wolga und dem Ural. Der Moskauer ‌Bürgermeister Sergej Sobjanin erklärt auf dem Kurznachrichtendienst Telegram, fünf auf die Hauptstadt zusteuernde Drohnen seien abgeschossen worden.

Selenskyj: Massiver Stromausfall in Odessa

Der jüngste russische Großangriff auf die Region um die ukrainische Küstenstadt Odessa hat in der Nacht zum Sonntag für einen massiven Stromausfall gesorgt. „Am Morgen waren mehr als 300.000 Haushalte in Odessa und der Region ohne Strom; mittlerweile ist ein Drittel wieder mit Strom versorgt“, sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. Die Arbeiten zur Wiederherstellung der Versorgung und zur Beseitigung der Schäden dauerten an. Bei dem Angriff mit ballistischen Raketen und Drohnen waren mindestens sechs Menschen verletzt worden.

Selenskyj kündigte Vergeltung an. Die Ukraine habe „angemessene Antworten“ für jeden russischen Angriff parat. Der Krieg werde „für alle Russen zu Hause“ immer spürbarer werden. Die Ukraine werde weiterhin die russische Erdölindustrie und andere Infrastruktur angreifen. „Der einzige Grund, warum dies immer noch andauert, ist die mangelnde Bereitschaft Russlands, diesen Krieg zu beenden.“

Ukraine kauft US-Artillerieraketen in der Türkei

Die Ukraine kauft in der Türkei ein größeres Paket mit in Amerika produzierten Artilleriewaffen, das auch 70 Raketen des Typs ATACMS umfasst. Zu dem Geschäft gehören weiter 12 Mehrfachraketenwerfer M270, mehr als 2500 Artillerieraketen vom Kaliber 227 Millimeter mit Streumunition sowie 47.000 Artilleriegranaten 203 Millimeter mit Streumunition, wie das ukrainische Militärportal „Militarnyj“ berichtet.

Es stützt sich dabei auf die offizielle Mitteilung des US-Außenministeriums an den Kongress zu dem geplanten Weiterverkauf. Demnach befürwortet Washington das Geschäft im Umfang von 283 Millionen US-Dollar. Es gilt als genehmigt, wenn die Parlamentskammern Senat und Repräsentantenhaus nicht binnen 30 Tagen widersprechen.

Die Türkei wolle Waffen älterer Bauart verkaufen, hieß es. Die Ukraine wiederum könne ihre Feuerkraft bei der Abwehr des russischen Angriffskrieges damit verstärken. Die verkauften ATACMS-Raketen der Modifikation M39 haben eine Reichweite von 165 Kilometern. Die USA haben der Ukraine solche Kurzstreckenraketen bereits geliefert; die amerikanische Regierung unter Joe Biden hatte aber lange gezögert, den Einsatz auch gegen Ziele auf russischem Gebiet zuzulassen. Mit solchen Raketen kann die ukrainische Armee Truppenansammlungen und Kommandostellen der Russen im Rückraum der Front angreifen.

Verletzte in russischer Grenzstadt und in Odessa

Durch einen ukrainischen Drohnenangriff auf die grenznahe russische Großstadt Belgorod sind nach Behördenangaben mindestens 13 Menschen verletzt worden. Vier Wohnblocks seien beschädigt worden, teilte der Gouverneur der Region, Alexander Schuwajew, auf Telegram mit.

Angaben zu den militärischen Zielen des Angriffs gab es nicht. Belgorod ist allerdings der logistische Knotenpunkt zur Versorgung der russischen Truppen, die die ukrainische Großstadt Charkiw beschießen und im Industriegebiet Donbass angreifen. Deshalb wird Belgorod immer wieder angegriffen, was auch die Energieversorgung und andere zivile Objekte in Mitleidenschaft zieht. Russische Behörden meldeten außerdem ukrainische Drohnenangriffe auf Noworossijsk und Gelendschik am Schwarzen Meer.

Zugleich wurden durch russischen Raketenbeschuss auf die südukrainische Hafenstadt Odessa in der Nacht mindestens sechs Menschen verletzt, wie Stadtchef Serhij Lyssak auf Telegram mitteilte.

Türkei: Angriffe im Schwarzen Meer stoppen

Nach mehreren Angriffen auf Handelsschiffe hat die Türkei von Russland und der Ukraine einen vorläufigen Stopp der Angriffe im Schwarzen Meer gefordert. Außenminister Hakan Fidan verlangte am Samstag in einem Interview mit der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu „die Einrichtung eines Mechanismus, um die Vereinbarung eines Moratoriums zu ermöglichen“.

„Der Konflikt hat sich auf das gesamte Schwarze Meer ausgeweitet“, sagte Fidan zur Begründung. Das Ziel der Angriffe seien erst Häfen und Kriegsschiffe gewesen, mittlerweile würden „ohne Unterschied“ auch Handelsschiffe angegriffen. Auch türkische Schiffe und Schiffe unter türkischer Flagge seien schon betroffen gewesen.

Am Montag waren im Schwarzen Meer zwei Schiffe türkischer Reeder mit Drohnen angegriffen worden, mehrere Besatzungsmitglieder wurden dabei verletzt. Die Türkei hatte die Angriffe am Dienstag verurteilt und vor einer weiteren Gefährdung der zivilen Schifffahrt gewarnt.

Selenskyj: Putin will Hunderttausende heimlich mobilisieren

Kremlchef Wladimir Putin ist nach Ansicht des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bereit zu einer weiteren Steigerung seines Angriffskriegs gegen das Nachbarland. Mit einer möglichen neuen Massen-Mobilmachung sollte eventuell auch Europa unter Druck gesetzt werden, sagte Selenskyj in einem Interview mit ukrainischen Sendern.

Nach einer versteckten Einberufung von hunderttausenden Russen zum Militärdienst könnten diese Streitkräfte nicht nur für den Krieg in der Ukraine, sondern auch zur psychologischen Beeinflussung europäischer Länder vorgesehen sein. „Wozu? Um zu zeigen, dass ich im Herbst eine halbe Million Menschen mobilisieren werde. Und diese halbe Million werde ich nicht unbedingt nur in der Ukraine einsetzen“, erläuterte Selenskyj.

Serbien und Ukraine streben Freihandelsabkommen an

Die Präsidenten Serbiens und der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj und Alexander Vučić, haben am Samstag in Belgrad auf einer Pressekonferenz anlässlich des Besuchs des ukrainischen Präsidenten eine engere Zusammenarbeit ihrer Länder angekündigt. Unter anderem soll bis Jahresende ein Freihandelsabkommen zwischen beiden Staaten unterschriftsreif sein.

Zudem bestätigten die beiden Präsidenten, dass Belgrad und Kiew einander bei der Annäherung an die Europäische Union unterstützen wollen. Eine Zusammenarbeit im militärischen Bereich sei nicht geplant, betonten der serbische Präsident. „Unsere Zusammenarbeit weitet sich aus und wird viel größer werden“, sagte Vučić.

Selenskyj: USA liefern weniger Raketen für Patriots als in den Vorjahren

Offenbar liefern die USA in diesem Jahr monatlich weniger Flugabwehrraketen an die Ukraine als in den Jahren zuvor. Dies äußerte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bei einer Pressekonferenz in Belgrad. Es gebe zwar eine Vereinbarung über die monatliche Lieferung von Abfangraketen für Patriot-Systeme, die Menge sei aber aktuell nicht ausreichend. Selenskyj nannte keine genauen Zahlen. Er äußerte darüber hinaus die Hoffnung, dass Deutschland oder Polen weitere Hilfe leisten könnten.

Drei Jahre altes Kind und Großeltern sterben bei Angriff

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat weitere Einzelheiten zu nächtlichen russischen Luftangriffen veröffentlicht. Seinen Angaben zufolge kamen in einem Wohnhaus in der Ortschaft Puchiwka im Gebiet Kiew ein drei Jahre altes Kind sowie dessen Großmutter und Großvater ums Leben. Bei einem weiteren Angriff – Selenskyj spricht von einem sogenannten „Doppelschlag“ – seien zudem die Eltern und der fünfzehn Jahre alte Bruder des getöteten Kindes sowie ein Nachbar verletzt worden.

Russland hat Kiew in der Nacht nach ukrainischen Angaben mit sechs ballistischen Raketen angegriffen. Abermalig konnte keine einzige Rakete abgefangen werden. 135 russische Drohnen wurden demnach abgefangen.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Freihandelsabkommen zwischen Serbien und der Ukraine bis Jahresende unterschriftsreif

    Likely · Within months

Open Questions

  • Wann wird das Freihandelsabkommen zwischen Serbien und der Ukraine unterzeichnet?
  • Wie reagiert das US-Parlament auf den ATACMS-Weiterverkauf über die Türkei?

Related Topics

This article was originally published by FAZ.

Related Stories

More on this topicukrainekrieg