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Wirtschaftsinstitute haben ihre Konjunkturprognosen für Deutschland aufgrund besserer Exportzahlen und Staatsausgaben nach oben korrigiert.
Das RWI Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und das ifo Institut haben ihre Wachstumsprognosen deutlich erhöht. Das ifo Institut erwartet für 2026 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,4 Prozent, das RWI prognostiziert 1,3 Prozent Wachstum. Für 2027 geht das ifo Institut von plus 1,2 Prozent und das RWI von plus 1,1 Prozent aus. Zuletzt waren die Institute für 2026 noch von einem Wachstum von lediglich 0,8 Prozent ausgegangen.
Zuvor hatten bereits das Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW) und das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) ihre Konjunkturprognosen deutlich erhöht. Gründe dafür sind ein überraschend guter Außenhandel und mehr Ausgaben der öffentlichen Hand.
Die deutsche Wirtschaft sei dank der Exporte besser durch das erste Halbjahr gekommen, als zunächst zu erwarten gewesen sei, sagte RWI-Konjunkturchef Torsten Schmidt. Die Erholung sei zwar da, die strukturellen Probleme aber nicht verschwunden. »Hohe Energiepreise, zu viel Bürokratie und schwache Wettbewerbsfähigkeit bremsen Deutschland weiter aus.«
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BIP-Wachstum von 1,3 bis 1,4 Prozent im Jahr 2026
Likely · Within months
Im August stiegen die Neuzulassungen reiner Elektroautos in Deutschland um 75,1 Prozent auf fast 69.000 Fahrzeuge. Experten führen den Boom auf staatliche Prämien zurück und warnen vor einem Einbruch nach Förderende. Chinesische Hersteller verzeichnen Rekordmarktanteile.

Führende deutsche Wirtschaftsinstitute haben ihre BIP-Prognosen für 2026 deutlich nach oben korrigiert. Trotz Exportzuwächsen und staatlicher Investitionen belasten weiterhin hohe Energiepreise, Bürokratie und ein anhaltender Stellenabbau die Konjunktur.

Der deutsche Pkw-Markt wuchs im August um 2,6 Prozent auf 212.563 Neuzulassungen. Während gewerbliche Käufe sanken, stiegen private Zulassungen um 17 Prozent. Elektroautos verzeichneten einen Zuwachs von 75 Prozent, während Benziner und Diesel deutlich an Boden verloren.

Im August stiegen die Neuzulassungen reiner Elektroautos in Deutschland um 75,1 Prozent auf fast 69.000 Fahrzeuge. Experten führen den Zuwachs auf staatliche Förderungen zurück und warnen vor einem Nachfrageeinbruch nach deren Auslaufen.

Der US-Hedgefonds Elliott Investment Management ist bei der Deutschen Telekom eingestiegen. Gründer Paul Singer fordert statt einer Fusion mit der Tochter T-Mobile US Maßnahmen zur Wertsteigerung, insbesondere Aktienrückkäufe, um die Aktie aufzuwerten.

Der deutsche Arbeitsmarkt verschlechtert sich: Laut IAB gehen monatlich 15.000 Industriestellen verloren. Besonders betroffen sind nun auch hochqualifizierte Akademiker und Führungskräfte, deren Arbeitslosenzahlen innerhalb eines Jahres um 14 Prozent stiegen.