
Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt sorgt eine besorgte Mitteilung des Hotel- und Gaststättenverbandes für heftige Reaktionen und Urlaubsabsagen.
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Nach einer Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, bei der die AfD ein starkes Ergebnis erzielte, äußerte sich der Hotel- und Gaststättenverband besorgt über mögliche touristische Einbußen.
Sachsen-Anhalts Tourismusexperten müssen ihr Land nicht schönreden. Dort erhebt sich der sagenumwobene Brocken, blüht die Heide, steht ein Märchenschloss, und auf den Hügeln thronen Burgen. In Quedlinburgs Altstadt gibt es so viele Fachwerkhäuser, dass die UNESCO sie zum Weltkulturerbe ernannt hat. Und in Wittenberg hämmerte Luther einst seine 95 Thesen an das Eingangsportal der Schlosskirche. Natürlich muss man auch nach Dessau, zum Bauhaus. Doch jeder Ort ist mehr als die Summe seiner architektonischen, historischen und landschaftlichen Aushängeschilder – er ist für die Besucher auch eine Projektionsfläche.
„Ich würde auf keinen Fall nach SA fahren“
Das weiß der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband Sachsen-Anhalt sehr genau. Nach der Landtagswahl, bei der die AfD nur knapp eine absolute Mehrheit verpasst hat, äußerte er sich in einer Pressemitteilung besorgt. Der Verband berichtet von Gästen, die das Land gerne bereisen würden, aber aus Angst lieber meiden. Man brauche jetzt eine zukunftsorientierte Landesregierung, „die eine offene Willkommenskultur für Gäste aus aller Welt zeigt“. Auf der Facebook-Seite des Verbands sorgte die Veröffentlichung for hitzige Diskussionen. Ein User schreibt: „Tatsächlich haben wir vorgestern unsere Reise für Thale storniert.“ Obwohl es dort und in Quedlinburg wunderschön sei, „geht für uns die Vorstellung, das quasi jeder 2. eine rechtsextremistische Partei gewählt hat, überhaupt nicht“.
In einem anderen Post heißt es: „Also ich würde auf keinen Fall nach SA fahren. Allein der Gedanke, dass ich neben einem sitze, der mit 50 Prozent Wahrscheinlichkeit eine rechtsradikale Partei gewählt hat, da dreht sich mir der Magen um.“ Allerdings ließe sich einwenden: Wer kennt schon die politische Gesinnung des Lieblingsbäckers um die Ecke? Eine „trans Frau“ berichtet von zunehmender Gewalt in AfD-Hochburgen. Sie müsse ihre Ziele streng nach Sicherheitsaspekten auswählen. Viele Kommentatoren kritisieren den Verband heftig und werfen ihm „wirtschaftsschädigende Panikmache“ vor. Und die Fraktion der Beleidigten sagt: Dann bleibt doch weg! Wie in diesem Post eines verärgerten Users: „Also diese Hysterie geht mir gewaltig gegen den Strich. Kommt mal runter und chillt euer Leben. Hier ist es genauso lebenswert wie vor 14 Tagen. Und wer seine Empörung über das Wahlergebnis damit Ausdruck verleihen muss, hier nicht mehr in Urlaub zu fahren, der bleibt eben weg.“
Man versteht, dass Menschen, die wegen ihrer Hautfarbe, Herkunft oder ihrer sexuellen Identität Anfeindungen fürchten, Sachsen-Anhalt als Reiseziel von der Landkarte streichen. Für alle anderen könnte gerade jetzt gelten: erst recht hinfahren. Nach Quedlinburg, Halle und Dessau, in den Harz und in die Altmark. Warum sollte man ein Land jenen überlassen, die es politisch vereinnahmen, kulturell umdeuten und vorschreiben wollen, wer willkommen ist und wer nicht? Auch Sachsen-Anhalt ist mehr als das Bild, das seine lautesten politischen Kräfte von ihm entwerfen.
The annual candle festival in Ubon Ratchathani in northeastern Thailand features over 45-meter-tall wax sculptures depicting Buddhist myths. The festival, which grew out of a silent candle offering at the start of the Buddhist rainy season, now attracts thousands of visitors and combines religious tradition with a folk festival-like atmosphere, food stalls, music and local Isan culture.

A comprehensive guide to the Munich Oktoberfest answers important questions for visitors about opening times, arrival, admission, safety rules, beer prices and beer tent etiquette.
The Zwaanshalskquartier in Rotterdam has developed from an area officially classified as a social hotspot into one of the most exciting urban districts in the Netherlands, thanks to targeted urban development, the exclusion of large chains and the promotion of independent entrepreneurs in fashion, design, art and crafts.
The Open Monument Day will take place in Hesse on September 12th, where historical places such as the Old Castle in Höchst, the Church of St. Crucis in Bad Sooden-Allendorf and the Hattenheim Castle in Eltville invite you to take part with jazz, church services, medieval music, a potato festival and culinary offerings such as fresh bread and honey apples. Family and craft offerings in museums and monasteries also complement the program.
Due to the end of the holiday on September 14th, the ADAC predicts heavy return traffic on motorways in Bavaria, Baden-Württemberg, Austria and Switzerland, especially on the A3, A8, A9, A95, A96, A99 as well as the Tauern, Karawanken and Brenner motorways and the Gotthard route.
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