Breaking
KRClear skies in the metropolitan area, with rain expected throughout the country... Expected to be 5-30 mm along the east coast and mountainous areas of Gangwon-do.ITFatal accident in Miami: 32-year-old Italian Germano Bacchetta loses his lifeSEMajor fire call at Södertörn - man to hospital, police investigating arsonESPolice report accuses Moroccan agents of participating in the massive entry into CeutaDEAfD leads in Saxony-Anhalt ahead of state elections – plans far-reaching state restructuringUS...INTLMan arrested after allegedly smashing dozens of vehicles with brick in Richmond parking lotCNDutch central bank moves gold reserves from US and Canada to LondonARAcquittal of the suspect in the Daphne Caruana Galizia bombing in Malta, corruption investigations in Hungary and an attempted drone attack in GermanyCNTSMC will set up a site in Kaohsiung Baipu Industrial Park to accelerate advanced packaging testing and verificationKRClear skies in the metropolitan area, with rain expected throughout the country... Expected to be 5-30 mm along the east coast and mountainous areas of Gangwon-do.ITFatal accident in Miami: 32-year-old Italian Germano Bacchetta loses his lifeSEMajor fire call at Södertörn - man to hospital, police investigating arsonESPolice report accuses Moroccan agents of participating in the massive entry into CeutaDEAfD leads in Saxony-Anhalt ahead of state elections – plans far-reaching state restructuringUS...INTLMan arrested after allegedly smashing dozens of vehicles with brick in Richmond parking lotCNDutch central bank moves gold reserves from US and Canada to LondonARAcquittal of the suspect in the Daphne Caruana Galizia bombing in Malta, corruption investigations in Hungary and an attempted drone attack in GermanyCNTSMC will set up a site in Kaohsiung Baipu Industrial Park to accelerate advanced packaging testing and verification
BackSachsen-Anhalt kämpft mit alternder Bevölkerung und Fachkräftemangel
Sachsen-Anhalt kämpft mit alternder Bevölkerung und Fachkräftemangel
Developing
FAZ1 hour agoPolitics2 min readGermany

Sachsen-Anhalt kämpft mit alternder Bevölkerung und Fachkräftemangel

Quick Look

  • Sachsen-Anhalt hat mit 48,4 Jahren das höchste Durchschnittsalter aller Bundesländer und einen hohen Altenquotienten von 53 Rentnern pro 100 Erwerbstätigen.
  • Experten warnen vor weiterem Bevölkerungsrückgang bis 2035 und sehen Zuwanderung als unverzichtbar an, während politische Debatten über Migration und AfD-Positionen die Attraktivität des Landes für ausländische Fachkräfte beeinflussen könnten.

AI-generated summary

Why It Matters

Sachsen-Anhalt weist mit 48,4 Jahren das höchste Durchschnittsalter aller deutschen Bundesländer auf. Der Altenquotient liegt bei 53 Rentnern pro 100 Erwerbstätigen, deutlich über dem Bundesdurchschnitt von unter 40. Die Bevölkerung schrumpft aufgrund niedriger Geburtenraten und Wegzugs junger Menschen.

Font size

In keinem anderen Bundesland sind die Menschen so alt wie in Sachsen-Anhalt. Im Schnitt blickt man dort auf 48,4 Jahre zurück. Damit sind die Sachsen-Anhalter 3,4 Jahre älter als die Bundesbürger. Es folgen Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Brandenburg und schließlich Sachsen. Kurz und knapp: Der ganze Osten ist stärker ergraut als der Westen der Republik.

Die wenigen Jahre machen einen großen Unterschied: Auf 100 Menschen im erwerbsfähigen Alter kommen in Sachsen-Anhalt gut 53, die schon 65 oder mehr Jahre leben. In Hamburg sind es knapp 29. Die Stadtstaaten sind das gegensätzliche Extrem, aber auch der Bundesdurchschnitt liegt mit etwas unter 40 deutlich darunter. Das sind alarmierende Zahlen. Denn dieser „Altenquotient“ vermittelt einen Eindruck davon, wie viele Rentner von jungen Menschen versorgt werden müssen, sei es finanziell oder ganz praktisch in den Pflegeheimen und Krankenhäusern.

F.A.Z.-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen

F.A.Z. bei Google bevorzugen

Daran schließen sich elementare Fragen an: Wie kann man Fachkräfte gewinnen, die die alternde Bevölkerung in den kommenden Jahren umsorgen? Denn die sind rar. Man sollte meinen, wer künftig in Sachsen-Anhalt regieren will, weiß um seine Verantwortung und bringt vernünftige Maßnahmen ins Spiel, liefert Lösungsansätze. Oder um die Erwartungen auf ein Minimum zu reduzieren: Zumindest eine ernst zu nehmende Idee davon, wie man diesen Themen begegnen will.

In der vergangenen Woche strahlte der MDR ein Streitgespräch zwischen den beiden Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund (AfD) und Sven Schulze (CDU) aus. In seinem Eingangsstatement erklärte Letzterer: Die Themen der Zukunft seien „Jobs und Arbeitsplätze“, er warne vor einer Politik der Abkopplung unter der AfD. Schon zu vielen Gelegenheiten sprach sich Schulze für Zuwanderung aus. Er hält sie mit Blick auf Sachsen-Anhalts Demographie für unverzichtbar. Sein Herausforderer setzt auf einen anderen Kurs: Er will ausgewanderte deutsche Fachkräfte zurück „nach Hause holen“, durch KI und Automatisierung sei der Bedarf in Zukunft geringer. Vor einigen Wochen wurde er bei der Frage, woher die fehlenden Arbeitskräfte in seinem Land kommen sollen, besonders konkret: „Ganz sicherlich nicht aus dem Ausland.“

„Mit der gravierendste Wert aller Bundesländer"

In Sachsen-Anhalt ist das Gesundheitswesen die größte Branche, und eine, die die Demographie auf direktem Wege trifft, sagt Joachim Ragnitz. Ragnitz ist der Ost-Experte des Münchner Ifo-Instituts. Doch die Alterung sei ein strukturelles Phänomen, das auf allen Ebenen des wirtschaftlichen Lebens wirken werde. 2035 werde es in Sachsen-Anhalt 12,5 Prozent weniger Menschen im erwerbsfähigen Alter geben. „Das ist mit der gravierendste Wert aller Bundesländer“, so Ragnitz, „und das sind allein die Arbeitskräfte, die in den nächsten zehn Jahren fehlen.“

Daran gekoppelt ist die Tatsache, dass immer weniger Kinder geboren werden. Das lässt sich zwar bundesweit beobachten, in den westdeutschen Flächenländern sind die Geburtenzahlen aber noch etwas höher. Während eine Frau aus Sachsen-Anhalt in ihrem Leben rechnerisch 1,27 Kinder bekommen wird, sind es im Bundesdurchschnitt 1,32, so die jüngsten Zahlen. Um die Bevölkerung stabil zu halten, brauchte es eine Rate von 2,07.

„Mittel- bis langfristig wird die Bevölkerung weiter schrumpfen, weil einfach zu wenig Kinder nachkommen“, sagt Ragnitz. Für ihn laufe das auf zwei mögliche Schlussfolgerungen hinaus. „Sachsen-Anhalt ist entweder auf Produktivitätsgewinne angewiesen oder eben auf Zuwanderung, um die Auswirkungen abzuschwächen.“ Doch große Sprünge in Sachen Produktivität sind eine vage Hoffnung. „Es wird wenig investiert, unternehmerische Innovationsaktivitäten sind gering, und bei älteren Erwerbstätigen ist auch die Fähigkeit und die Bereitschaft eingeschränkt, den Umgang mit neuen Technologien zu erlernen“, sagt Ragnitz. Mit anderen Worten: Es bleibt nur die Zuwanderung.

8,9 Prozent der Menschen, die Ende 2025 in Sachsen-Anhalt gearbeitet und dort in die Sozialversicherungen eingezahlt haben, hatten keinen deutschen Pass. Zehn Jahre früher betrug ihr Anteil noch 2,3 Prozent. Das haben Forscher des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft kürzlich errechnet. Der Anteil hat sich also mehr als verdreifacht. Ähnliches lässt sich auch für die anderen ostdeutschen Bundesländer aufzeigen. Im selben Zeitraum aber ging die Zahl der deutschen Beschäftigten, also einer wesentlich größeren Gruppe, in Sachsen-Anhalt um 5,3 Prozent zurück.

Viele Osteuropäer verlassen das Land

Mit 16,2 Prozent kamen die meisten ausländischen Beschäftigten aus Polen. In Sachsen-Anhalt war der Anteil noch etwas größer. Polen und Sachsen-Anhalt teilen de facto eine offene Grenze, das erleichtert die Migration. Seit dem Beitritt der neuen EU-Länder haben das auch viele Osteuropäer getan, um in Deutschland zu arbeiten. Doch das hat sich geändert. Viele kehren Deutschland mittlerweile den Rücken und in ihre Heimatländer zurück. Diese Zahl ist seit 2024 größer als jene der Zuwanderer. Unter dem Strich verliert Ostdeutschland also sogar Arbeitskräfte aus den neuen EU-Mitgliedsländern. Allein zwischen Dezember 2023 und Dezember 2025 waren es 7800 Beschäftigte, rechnen die Wissenschaftler, Tendenz steigend.

Derzeit bilden die Ukrainer die zweitgrößte Gruppe ausländischer Arbeitskräfte mit 7,4 Prozent in Ostdeutschland und 10,4 Prozent speziell in Sachsen-Anhalt. Diese Menschen integrieren sich immer mehr in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt, die Zahl ukrainischer Beschäftigter dürfte also steigen, zumal es derzeit noch einen Zustrom gibt. Doch klar ist auch: Will Sachsen-Anhalt seinen Wohlstand halten und die medizinische Versorgung seiner Bürger gewährleisten, ist das Land auf Arbeitskräfte außerhalb Europas angewiesen. Die aber stehen gerade in Ostdeutschland nicht Schlange. „Den Arbeitskräftemangel gibt es überall“, sagt Ifo-Ökonom Joachim Ragnitz. „Sachsen-Anhalt punktet nicht mit super Löhnen, und sollte es eine AfD-Regierung geben, wird das Land dadurch nicht attraktiver für ausländische Fachkräfte.“

Es ist schwer zu messen, welchen Einfluss das politische Klima einer Region auf ausländische Arbeitskräfte hat. Doch dass es einen hat, konnten Forscher des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) nachweisen. Ihre Studie, die genaue Daten zu Erwerbsbiographien enthält, zeigt: Steigt in einer Gegend der Zuspruch für eine ausländerfeindliche Politik, wollen dort auch weniger Menschen aus dem Ausland arbeiten. Dabei regierten EU-Bürger stärker auf die allgemeine Stimmung als Personen aus dem nicht-europäischen Ausland. Zur Erinnerung: Die Ausländer, die in Sachsen-Anhalt arbeiten, kommen in erster Linie aus Osteuropa. Die Einstellungen der Bevölkerung leiteten die Wissenschaftler unter anderem aus deren Wahlverhalten ab, also auch am Wahlerfolg der AfD.

Der Effekt, den die Forscher gefunden haben, ist moderat, aber er lässt sich sehr solide nachweisen. Wie stark die Migration in konkreten Zahlen sinken würde, wenn sich das gesellschaftliche Klima weiter verschärft, kann man damit nicht vorhersagen. Aber die Ergebnisse belegen: Eine offene Gesellschaft ist ein Standortfaktor. Ein Land, das sich ausländerfeindlich präsentiert, wird weniger Fachkräfte anlocken. Das ist auch jenseits aller akademischer Evidenz einleuchtend. Wer würde schließlich gerne alte Menschen pflegen, wenn man davon ausgehen muss, dass sie einen am liebsten abschieben würden?

„Die ausländischen Arbeitskräfte tragen jetzt schon wesentlich dazu bei, dass der Arbeitsmarkt und die Wirtschaft in Sachsen-Anhalt überhaupt so gut dastehen“, sagt Tanja Buch der F.A.Z. Sie gehört zum Kreis der Autoren der IAB-Studie. Für sie ist nun entscheidend, wie sich die Unternehmen verhalten. Ein restriktiver Migrationskurs wäre gegen ihre eigenen ökonomischen Interessen, meint die Wissenschaftlerin. Sollte sich das politische Klima auf die Betriebe übersetzen, zum Beispiel, indem sie weniger Migranten einstellen, werde das schwerwiegende Folgen haben. „Die Arbeitgeber müssten sich positionieren und sagen: Ja, in unserer Belegschaft sind viele Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit, und die tragen hier zum Erfolg unseres Betriebes bei“, erklärt Buch. Es wäre nun auch an ihnen, sich für eine Willkommenskultur auszusprechen.

Doch die Unternehmen sind vor der Wahl schmallippig. Danach gefragt, welche Rolle das Politische derzeit in ihren Belegschaften einnimmt, bleiben viele große Arbeitgeber aus Sachsen-Anhalt verhalten. Viele wollen sich öffentlich nicht äußern, manche schicken allgemein gehaltene Statements, dass sich daraus überhaupt nichts ablesen lässt. Zumindest unter dem Gebot der Anonymität finden sich aber doch auch klare Worte. So schreibt ein Unternehmen, das in Dutzenden Ländern aktiv ist, beispielsweise: „Das Thema AfD kommt in Bewerbungsgesprächen bisher nicht vor. Allerdings werden die politischen Entwicklungen in Sachsen-Anhalt von unseren internationalen Kollegen durchaus eng und teilweise mit Bedenken verfolgt.“

Deutliche Worte finden auch die Familienunternehmer, oder zumindest deren Präsidentin Marie-Christine Ostermann. „Ganz sicher braucht Sachsen-Anhalt mehr Arbeitskräfte aus dem Ausland, und das wissen auch die Unternehmer“, sagte sie der F.A.Z. Ostermann verweist auf Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Demnach beschäftige beinah jedes vierte Unternehmen in der Region mindestens einen ausländischen Mitarbeiter. Das seien aber bei Weitem noch nicht genug, um die zunehmend klaffende Fachkräftelücke zu schließen. Zuwanderung durch Fachkräfte aus dem Ausland müsse absolute Priorität für die künftige Landesregierung haben, das Land brauche mehr Attraktivität. „Der AfD-Spitzenkandidat aber scheint auf einem anderen Stern zu leben.“

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Sachsen-Anhalt wird bis 2035 12,5 Prozent weniger Menschen im erwerbsfähigen Alter haben, wenn keine gegenzusteuerten Maßnahmen ergriffen werden.

    Very likely · Within years

  • Die Zuwanderung aus dem Ausland wird für Sachsen-Anhalt unverzichtbar bleiben, um den Fachkräftemangel auszugleichen, unabhängig vom politischen Klima.

    Likely · Within years

  • Unternehmen in Sachsen-Anhalt werden zunehmend öffentlich Stellung zur Willkommenskultur nehmen, um ausländische Fachkräfte anzuziehen und zu halten.

    Possible · Within months

Open Questions

  • Wie wird die Landesregierung nach der Wahl konkrete Maßnahmen zur Fachkräftesicherung umsetzen?
  • Welche Rolle wird die Zuwanderung aus Nicht-EU-Ländern spielen, gegeben die aktuelle Abhängigkeit von osteuropäischen Arbeitskräften?
  • Wie werden Unternehmen auf politischen Druck reagieren und ihre Einstellungspolitik gegenüber ausländischen Fachkräften anpassen?

Related Topics

This article was originally published by FAZ.

Related Stories

USA geben Gedenkmünze mit Trump-Porträt heraus – Kritik wegen Personenkult
Developing·10 minutes ago

USA geben Gedenkmünze mit Trump-Porträt heraus – Kritik wegen Personenkult

Die US-Prägeanstalt gibt eine Gedenkmünze mit dem Portrait von Donald Trump zum 250-jährigen Bestehen der USA heraus. Eine Rolle mit 25 Münzen kostet 61 Dollar, ein Beutel mit 100 Münzen 154,50 Dollar. Kritiker werfen Trump einen Personenkult vor und weisen darauf hin, dass die Abbildung lebender Präsidenten auf Geldstücken seit 160 Jahren durch ein Kongressgesetz verboten ist.

Spiegel Ausland
1 min read
Italien prüft Hinweis auf mutmaßlichen Anschlagsversuch mit italienischem Visum
Developing·16 minutes ago

Italien prüft Hinweis auf mutmaßlichen Anschlagsversuch mit italienischem Visum

Italien überprüft Berichte, wonach ein möglicher Beteiligter am mutmaßlichen russischen Anschlagsversuch auf den Flughafen Leipzig/Halle mit einem italienischen Touristenvisum in die EU eingereist sein soll. Außenminister Tajani betonte, dass Visa nur bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen erteilt würden. Der Vorfall hat die EU-Außenbeauftragte Kallas zu einer Diskussion über strengere Visaregeln angeregt.

Die Zeit
1 min read
Die DDR als Erfindung und die Herausforderungen der Wiedervereinigung
Developing·43 minutes ago

Die DDR als Erfindung und die Herausforderungen der Wiedervereinigung

Der Artikel kritisiert die Vorstellung, dass die DDR eine eigenständige ostdeutsche Identität geschaffen habe, und betont, dass historische Regionen wie Mecklenburg und Thüringen vor der Teilung Teil Nord- bzw. Mitteldeutschlands waren. Er beschreibt das Leben in der DDR als unfrei und geprägt von Repression, lehnt jedoch eine Verharmlosung des Regimes ab. Gleichzeitig wird die Wiedervereinigung als Verfassungsauftrag und Akt der Solidarität dargestellt, wobei die westdeutsche Seite kritisiert wird, weil sie kein echtes Opfer gebracht habe, während ostdeutsche Bürger ein Sonderopfer erbracht hätten. Die aktuelle Debatte um Verbotsanträge gegen die AfD in ostdeutschen Landesverbänden wird als spaltend und arrogant verurteilt, wobei ein Zitat von Ernst Jünger zur Bruderliebe als Gegenmodell zur Wiedervereinigung herangezogen wird.

FAZ
2 min read
Hybrider Krieg mit Russland: Deutschlands paradoxe Haltung im Umgang mit Anschlagsversuch in Leipzig
Developing·1 hour ago

Hybrider Krieg mit Russland: Deutschlands paradoxe Haltung im Umgang mit Anschlagsversuch in Leipzig

Nach dem Anschlagsversuch in Leipzig am 4. August machte die Bundesregierung Russland verantwortlich und kündigte die Schließung des russischen Generalkonsulats in Bonn an. Der Artikel analysiert, warum hybride Angriffe politisch schwer zu fassen sind und empfiehlt alarmierte Gelassenheit als Antwort – beharrliche Abwehr, Schutz kritischer Infrastruktur und Nachrüstung ohne Panik, wie Finnland es vormacht.

Die Zeit
2 min read
Bundesregierung macht Russland für Drohnenanschlag auf Flughafen Leipzig verantwortlich
BREAKING·1 hour ago

Bundesregierung macht Russland für Drohnenanschlag auf Flughafen Leipzig verantwortlich

Die Bundesregierung hat den Drohnenanschlag auf den Flughafen Leipzig am 4. August Russland zugeschrieben und Sanktionen angekündigt, darunter die Schließung des Russischen Hauses in Berlin und des Russischen Generalkonsulats in Bonn. Innenminister Dobrindt und Außenminister Wadephul begründeten die Entscheidung mit polizeilichen Ermittlungen, Tatmustern und nachrichtendienstlichen Erkenntnissen. Russland wies die Vorwürfe zurück und kündigte Gegenmaßnahmen an. Die Bundesregierung betont, dass die Reaktion eine Eskalation des bereits angespannten Verhältnisses darstellt, aber weitere Stufen vorbehalten bleibt. Politiker wie Röttgen und Kiesewetter fordern härtere Maßnahmen, während Linke und AfD die Schuldzuweisung anzweifeln. Die Ermittlungen laufen weiter, und die Bundesregierung bekräftigt ihre Unterstützung der Ukraine.

FAZ
3 min read
More on this topicsachsen-anhalt