
Die Versorgungslage in den Lagern in Bangladesch verschlechtert sich durch Mittelkürzungen weiter
AI-generated summary
Vor neun Jahren begann das Militär in Myanmar eine Offensive gegen die muslimische Minderheit der Rohingya. Dies führte zur Flucht von Hunderttausenden Menschen nach Bangladesch.
Für Hunderttausende Rohingya, die in überfüllten Flüchtlingscamps in Bangladesch leben, droht sich die Versorgungslage bis Ende des Jahres weiter zu verschlechtern. Das befürchtet die Kinderrechtsorganisation Save the Children, die in den Camps im Bezirk Cox’s Bazar im Südosten von Bangladesch tätig ist. Neun Jahre nach ihrer Flucht seien mehr als einem Drittel der Rohingya-Geflüchteten in Bangladesch von akutem Hunger bedroht.
Als Grund für die Entwicklung nannte die Organisation unter anderem die Kürzungen von Hilfsgeldern. Besonders betroffen seien Kinder, die über die Hälfte der etwa 1,2 Millionen Menschen in den Camps ausmachten. Seit der Vertreibung der Rohingya aus Myanmar am 25. August 2017 sei eine ganze Generation von Kindern auf der Flucht aufgewachsen, hieß es. Viele von ihnen kennen demnach nichts außer das Leben in den rund 30 Geflüchtetencamps von Cox’s Bazar. Die Camps seien keine sicheren Orte für Kinder, und die Lebensbedingungen dort seien sehr schwierig.
Ein großes Problem für die Familien sind nach Angaben der Organisation weiterhin die fehlenden Einkommensmöglichkeiten sowie der Mangel an sauberem Wasser und nahrhaften Lebensmitteln für die Familien.
Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR bilden die Camps zusammengenommen das weltweit größte Flüchtlingslager. Vor neun Jahren hatte das Militär im angrenzenden Myanmar, einem mehrheitlich buddhistischen Land, eine Offensive gegen die dort lebende muslimische Rohingya-Minderheit begonnen. Dorfbewohner wurden getötet und Frauen vergewaltigt. Hunderttausende Menschen flohen damals oder wurden vertrieben.
Kutupalong ist eines der größten Flüchtlingscamps der Welt. Der Fotograf Gabriele Cecconi dokumentiert seit Jahren die Wandlung von der Notlösung in eine Stadt.
Die kanadische Regierung kündigt für Dienstag Gegenmaßnahmen auf neue US-Zölle an. Hintergrund ist die Eskalation des Handelsstreits, nachdem die USA Zölle auf kanadische Waren erhöhten und Präsident Trump weitere Zölle auf Fahrzeuge androhte.
Bei einem Angriff auf eine UN-Patrouille im südsudanesischen Bundesstaat Jonglei wurden zwei äthiopische UN-Soldaten getötet und sieben weitere Personen verletzt. UN-Generalsekretär Guterres forderte eine strafrechtliche Verfolgung der Verantwortlichen.

Bei einem US-Militäreinsatz gegen ein mutmaßliches Drogenschmuggelboot im Pazifik wurden zwei Menschen getötet. Das US-Südkommando Southcom rechtfertigt den Angriff als Teil des Kampfes gegen Kartelle, während Menschenrechtler die Rechtmäßigkeit kritisieren.
Der Hamburger Logistik-Unternehmer Klaus-Michael Kühne ist im Alter von 89 Jahren gestorben. Er hinterlässt ein geschätztes Vermögen von über 35 Milliarden Euro. Weitere Themen sind Urteile wegen Raubkunst, neue Straßennamen und ökologische Projekte an der Alster.

Anlässlich des 35. Unabhängigkeitstags der Ukraine intensivieren Verbündete ihre militärische Unterstützung. Großbritannien ermöglicht die lokale Produktion von Storm-Shadow-Raketen, während die EU 6,1 Milliarden Euro an Hilfsgeldern freigibt.

In Amatrice wurde der Erdbebenkatastrophe von 2016 gedacht, bei der etwa 300 Menschen starben. Ministerpräsidentin Meloni nahm an den Gedenkfeiern teil. Zehn Jahre später ist der Wiederaufbau der Region Latium, Umbrien und Marken aufgrund früherer Fehler nur schleppend vorangekommen.