
AI-generated summary
Der Ukraine-Krieg dauert seit mehr als viereinhalb Jahren an. Frühere Vermittlungsversuche der USA blieben erfolglos. Trump hatte einst behauptet, den Krieg binnen 24 Stunden beenden zu können. Die Gespräche lagen in den letzten Monaten auf Eis, da Trump seinen Fokus auf den Iran-Krieg legte. Im Februar waren die USA bei direkten Russland-Ukraine-Gesprächen in der Schweiz als Vermittler beteiligt.
Kiew/Moskau/Washington. In die Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Kriegs könnte unter Vermittlung der USA wieder Bewegung kommen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte einen Besuch des US-Sondergesandten Steve Witkoff und des Schwiegersohns von Präsident Donald Trump, Jared Kushner, am Wochenende an. Besprochen sei, dass beide zunächst Moskau besuchen und am Sonntag erstmals überhaupt nach Kiew reisen, sagte Selenskyj in einer Videobotschaft. Für Medienberichte über den Beginn einer angeblichen Waffenruhe am Wochenende gab es zunächst keine offizielle Bestätigung.
Die russische Seite hielt sich bedeckt. Kremlsprecher Dmitri Peskow antwortete der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge auf die Frage, wann Witkoff und Kushner in Moskau erwartet würden: „Ich werde nichts ankündigen. Wenn diese Kontakte stattfinden, werden wir darüber informieren.“
Trump bestätigte im Weißen Haus auf Reporternachfrage, dass er seine beiden Unterhändler entsandt habe. Konkrete Daten nannte er nicht. Sie würden einen Vorschlag mitbringen, um den Ukraine-Krieg zu beenden, sagte Trump - auch hierzu blieb er Details schuldig. „Wir haben sie dorthin geschickt, um zu prüfen, ob wir etwas erreichen können“, sagte er bloß.
Wie schon bei vorherigen Vermittlungsbemühungen der USA in dem Krieg gab sich der Republikaner optimistisch, dass das gelingen könnte. Ein echter Durchbruch wurde bislang aber nicht erreicht - obwohl Trump einst verkündet hatte, er könne den Krieg binnen 24 Stunden beenden.
Selenskyj sagte, Ziel sei es, einen möglichst konstruktiven und inhaltsreichen Besuch und Verhandlungen mit der US-Seite zu ermöglichen, damit dieser Krieg zu Ende gebracht werden könne. Er kündigte an, dass die Ukraine - „wie es bei vorherigen diplomatischen Besuchen der US-Seite war“ - die Sicherheit des russischen Luftraums gewährleisten werde, damit die Verhandler sicher ankommen könnten. Von ukrainischer Seite werde es keine Luftangriffe geben, versprach er. Russland müsse spiegelbildlich reagieren, sagte Selenskyj. Allerdings gab es in der Nacht zu Samstag dann wieder Luftalarm und Berichte über Explosionen im Großraum Kiew.
Zuvor hatte es bereits unbestätigte Berichte darüber gegeben, dass die beiden US-Vermittler erst Kremlchef Wladimir Putin in Moskau und dann Selenskyj in Kiew treffen wollten. Laut der „New York Times“ zogen sich Verhandlungen über die Reise über Wochen. Die US-Regierung habe darauf bestanden, dass die Ukrainer ihre Drohnenangriffe auf Moskau und die russische Energieinfrastruktur vorübergehend einstellen, solange sich Trumps Unterhändler in Russland aufhalten. Umgekehrt sei von den Russen verlangt worden, die Raketenangriffe auf Kiew auszusetzen, schrieb die Zeitung.
Witkoff und Kushner sind in der Trump-Regierung für die Bemühungen um ein Ende des seit mehr als viereinhalb Jahren andauernden russischen Angriffskriegs zuständig. Die beiden Geschäftsleute haben seit 2025 mehrmals Moskau besucht, waren aber für ihre Vermittlungsbemühungen noch nie in Kiew. In den vergangenen Monaten lagen die Gespräche auf Eis, weil Trump sein Augenmerk auf den von ihm begonnen Krieg gegen den Iran richtete. Zuletzt saßen die USA im Februar bei direkten Gesprächen zwischen Russland und der Ukraine in der Schweiz als Vermittler am Tisch.
Vor Ankündigung des Besuchs in Kiew traf nach ukrainischen Angaben eine russische Drohne das Hauptgebäude des ukrainischen Geheimdienstes SBU im Zentrum der Hauptstadt. „Die Drohne zielte direkt auf das Arbeitszimmer des SBU-Leiters in diesem Gebäude“, schrieb Selenskyj bei Telegram. Für den Geheimdienstchef hatte das offenbar keine Folgen: Er habe danach mit ihm über eine Reaktion auf die russischen Angriffe beraten, ließ Selenskyj wissen.
Bei der Attacke wurden nach Angaben der Stadtverwaltung mindestens zwölf Menschen verletzt. Das Dach des Gebäudes und die Außenwand wurden demnach beschädigt. In den sozialen Netzwerken kursierende Fotos zeigten ein Einschlagsloch im zweiten Stock des Seitenflügels. Der SBU bestätigte die Schäden und kündigte eine „schmerzhafte Antwort“ an.
Auch für die zum Unesco-Weltkulturerbe zählende Sophienkathedrale hatte der Drohneneinschlag laut der Museumsverwaltung Folgen. Demnach zersplitterten in einem aus dem 18. Jahrhundert stammenden Verwaltungsgebäude die Fensterscheiben. Andere Gebäude des Museumskomplexes seien nicht in Mitleidenschaft gezogen worden, hieß es. Außenminister Andrij Sybiha bezeichnete den Angriff während eines neuen Anlaufs zur Wiederaufnahme von Friedensgesprächen als „erhebliche Eskalation“. Er forderte die UN-Kulturorganisation Unesco zu einer Reaktion auf.
AI outlook — possibilities, not facts
Witkoff und Kushner werden Moskau besuchen und anschließend nach Kiew reisen, um Verhandlungen aufzunehmen.
Likely · Within days
Die Ukraine wird während des Besuchs der US-Vermittler keine Luftangriffe auf Moskau durchführen, wie von Selenskyj versprochen.
Likely · Within days
The UN General Assembly has voted with 164 votes in favor of the resolution 'Correct the map', which calls for the introduction of equal-area world maps such as 'Equal Earth'. The USA was the only country to vote against it, while six countries abstained. The resolution is intended to replace the Mercator projection, which portrays Africa in a distorted manner.

The UN General Assembly has passed a resolution to correct the world map to show Africa more accurately. 164 countries voted in favor, 6 abstained, and the USA voted against the non-binding resolution. The Mercator projection distorts areas in favor of higher latitudes, making Africa appear smaller than it is.

US President Trump rejects Russian NATO attacks and confirms trips by Witkoff and Kushner to Moscow and Kiev; Ukrainian drones attack Sochi, Russian attacks hit Odessa and Belgorod.

Germany has cut its humanitarian aid to Afghanistan by more than 90 percent, while the US has stopped payments. Green MP Boris Mijatović asked for the numbers. The world is letting the Afghans starve to death.

Israeli attacks on southern Lebanon left three people dead and 23 others injured, including women, children and medics, according to the Lebanese Health Ministry. The Israeli military said it carried out the strikes in response to a Hezbollah drone attack on Israeli soldiers. More than 4,300 people have been killed in Israeli attacks in Lebanon since the beginning of March.

The US and Venezuela have agreed to access 17 Venezuelan oil fields with 65 billion barrels of reserves for 100 years. As Washington gains influence over oil marketing, Caracas is hoping for investments to help recover its neglected oil industry. The agreement strengthens Washington's influence over the interim government of Delcy Rodríguez, while the opposition faces a test of patience as it sees democratic reforms and the release of political prisoners as a prerequisite for elections.