Singapurs Erfolgsmodell im öffentlichen Wohnungsbau: Das HDB-System
Quick Look
- In Singapurs Stadtteil Toa Payoh sind Musterwohnungen des Housing & Development Board (HDB) zu besichtigen, in denen vier von fünf Singapurern leben.
- Ein Fünf-Raum-Apartment mit 110 Quadratmetern kostet je nach Lage 390.000 Singapur-Dollar (260.000 Euro), wobei bei Vertragsabschluss unter Umständen kein Eigenkapital nötig ist.
- Die Weltbank lobt den HDB als besten öffentlichen Wohnungsbau der Welt.
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Why It Matters
Das Housing & Development Board (HDB) ist die singapurische Behörde für öffentlichen Wohnungsbau und wird von der Weltbank als bester der Welt angesehen.
Der Schlüssel zu Singapurs Erfolg findet sich im dritten Stock eines grauen Verwaltungskomplexes im Stadtteil Toa Payoh. Hier sind täglich von halb neun Uhr morgens bis fünf Uhr abends jene Musterwohnungen zu besichtigen, in denen vier von fünf Singapurern zu Hause sind. Das Fünf-Raum-Apartment mit 110 Quadratmetern kostet je nach Lage 390.000 Singapur-Dollar, umgerechnet 260.000 Euro. Im südostasiatischen Finanzzentrum mit einem der teuersten Immobilienmärkte der Welt ist das ein Schnäppchen. Zumal bei Vertragsabschluss unter Umständen nicht ein Dollar Eigenkapital nötig ist, dem Bauherrn sei dank: dem Housing & Development Board (HDB), jener Behörde, die nach Meinung der Weltbank zuständig ist für „den besten öffentlichen Wohnungsbau der Welt“.
Open Questions
- Wie hoch ist die durchschnittliche Wartezeit auf eine HDB-Wohnung?
- Welche Einkommensgrenzen gelten für die Berechtigung zum HDB-Kauf?
- Wie wird die Qualität der HDB-Wohnungen langfristig gesichert?






