
Chinas Staatschef Xi Jinping und Russlands Präsident Wladimir Putin bekräftigen beim Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit ihre Allianz.
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Die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) feiert ihr 25-jähriges Bestehen. Russland steht aufgrund westlicher Sanktionen unter wirtschaftlichem Druck.
Shanghai. Beim Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) in Kirgisistan haben Chinas Staatschef Xi Jinping und sein russischer Amtskollege Wladimir Putin ihre enge Zusammenarbeit bekräftigt. Für Russland, das von umfangreichen westlichen Sanktionen betroffen ist, ist der Rückhalt aus Peking derzeit besonders wichtig.
In der Hauptstadt Bischkek begann das Treffen an diesem Montag und dauert am heutigen Dienstag an. Für Xi ist es zudem der Auftakt für eine ungewöhnliche Reihe außenpolitischer Termine und Besuche – nicht zuletzt in Washington im September. Der Gipfel soll daher darauf ausstrahlen. „Hegemonie, Unilateralismus und Protektionismus stehen dem Lauf der Geschichte entgegen“, sagte er am Dienstag laut der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua in Anspielung auf die USA, ohne diese zu nennen.
Die SOZ wird in diesem Jahr 25. China nutzt den Jahrestag, um die Organisation als zentrales Werkzeug einer nicht mehr vom Westen geprägten Weltordnung zu präsentieren. „Der SOZ-Gipfel und die Aufmerksamkeit, die er erfährt, dokumentieren, dass diese Organisation inzwischen international als wichtig wahrgenommen wird“, sagte der Kölner Politikwissenschaftler Thomas Jäger dem Handelsblatt.
Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt schließt Kanzler Merz Koalitionen mit AfD und Linken aus. Während Politiker über Minderheitsregierungen und rechtliche Eingriffsmöglichkeiten diskutieren, kam es bei Wahlkampfauftritten von Merz zu Protesten.

Wohnraumknappheit, steigende Mieten und Bodenpreise bleiben in Deutschland ein ungelöstes politisches Problem. Der fünfte Bericht der Bundesregierung zur Wohnungs- und Immobilienwirtschaft bestätigt eine anhaltend hohe Nachfrage in prosperierenden Regionen.
Israelische Siedler haben im Dorf Basaria bei Nablus eine Moschee in Brand gesetzt. Die Täter hinterließen hebräische Graffiti, die sich gegen den US-Botschafter Mike Huckabee richten. Das israelische Militär hat Ermittlungen eingeleitet.
Das Land Nordrhein-Westfalen hat seit 2025 insgesamt 15 Flugzeuge gechartert, um 130 Migranten abzuschieben. Die geringe Anzahl an Passagieren pro Flug resultiert aus strikten Vorgaben der Zielstaaten, die oft nur maximal zehn Personen pro Charterflug erlauben.

CDU-Chef und Bundeskanzler Friedrich Merz schließt vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt jegliche Zusammenarbeit mit der AfD sowie der Linken aus. Er verweist auf fundamentale inhaltliche Differenzen und bekräftigt den Unvereinbarkeitsbeschluss der Union.

Beim G20-Finanzministertreffen in den USA sorgt der Ausschluss Südafrikas sowie zahlreicher Medienvertreter für Aufsehen. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil kritisierte die Pressebeschränkungen und konfrontierte den russischen Amtskollegen mit der Forderung nach Kriegsende.