
Alexander Jakschik beobachtet die politische Stimmung in Löbau, während in Sachsen-Anhalt ein möglicher Wahlerfolg der AfD droht.
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Bevorstehende Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und politische Diskussionen in Ostdeutschland.
Wenn Alexander Jakschik, 44, wissen will, wie die Stimmung gerade ist, braucht er nur mal mittags in die Kantine seiner Firma im sächsischen Löbau zu gehen. Es gibt ein paar schlichte Tische und Stühle, einen weißen Kühlschrank, ein paar Mikrowellen. Auf den Tischen liegen Handzettel, der Schönbacher Karnevalclub lädt für dem 22. August zu einer „Mittelalterlichen Narredey“ ein.
Eine ganz andere, gefährliche Posse spielt sich gerade in einem der benachbarten Bundesländer ab. Nicht mehr auszuschließen, dass die AfD bei den Landtagswahlen am 6. September in Sachsen-Anhalt genug Stimmen zusammenbringt, um zu regieren.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil und fünf europäische Amtskollegen fordern eine EU-weite Übergewinnsteuer für Energiekonzerne. Das Thema soll beim Treffen der EU-Finanzminister Mitte September in Irland diskutiert werden, um auf hohe Energiepreise zu reagieren.

Die FDP fordert zur Senkung der Gaspreise und Sicherung der Versorgung eine Ausweitung der heimischen Gasförderung. Generalsekretär Martin Hagen plädiert dabei auch für den Einsatz weiterentwickelter Fracking-Verfahren und eine Senkung der staatlichen Abgaben.

Der Deutsche Städtetag plädiert für eine Vollversicherung in der Pflege, um Senioren vor Sozialhilfeabhängigkeit zu schützen und Kommunen finanziell zu entlasten. Präsident Burkhard Jung schlägt zudem einen Deckel für Eigenanteile bei Heimplätzen vor.

Juristen des Bundestages bewerten das Heizungsgesetz der Bundesregierung weiterhin als potenziell verfassungswidrig. Trotz vorgenommener Nachbesserungen sehen die Experten ein Risiko für ein Scheitern des Gesetzes vor dem Bundesverfassungsgericht.
Der CDU-Kommunalpolitiker Bernd Prange aus Sachsen-Anhalt hat öffentlich zur Wahl der AfD aufgerufen und die Partei mit 10.000 Euro unterstützt. Er kritisiert den Kurs der Union scharf und provoziert aktiv ein Parteiausschlussverfahren.
Annalena Baerbock steht kurz vor Ende ihrer Amtszeit als UN-Generalversammlungspräsidentin unter Druck. USA und Russland kritisieren ihr transparentes Auswahlverfahren für den nächsten UN-Generalsekretär als Kompetenzüberschreitung.