
Am Rande einer Techno-Veranstaltung in der Schweiz ist eine 22-Jährige getötet worden. Fünf weitere Menschen wurden verletzt, die Täter sind auf der Flucht.
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Am Rande einer Techno-Party mit rund 3500 Besuchern auf der Pferderennbahn in Aarau fielen Schüsse.
Am Rande einer Rave-Party in Aarau im Norden der Schweiz sind Schüsse gefallen. Dabei wurde eine 22-Jährige getötet. Sie starb noch vor Ort, wie die Polizei mitteilte. Vier Männer und eine Frau im Alter von 24 bis 27 Jahren seien leicht bis schwer verletzt worden. Alle Opfer stammen den Angaben zufolge aus der Schweiz.
Das Motiv für die Tat ist noch unklar. Der oder die Täter sind flüchtig. Ein Großeinsatz der Polizei laufe. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, dem Gebiet fernzubleiben. Aarau im Schweizer Kanton Aargau liegt etwa 40 Kilometer westlich von Zürich. Die Polizei bittet darum, Video- und Bildmaterial an den Instagram-Kanal der Kantonspolizei Aargau zu senden.
Die Schweizer Zeitung „Blick“ berichtete, die Schüsse seien vor 3 Uhr am Rande des „Aarauer Rave“ gefallen. Dabei handelt es sich um eine Techno-Party von Samstagnachmittag bis in die Nacht zum Sonntag mit rund 3500 Besuchern auf der Pferderennbahn von Aarau.
Gegenüber dem „Blick“ äußerten sich mehrere Zeugen. Zunächst hätten die Besucher die Schüsse für ein Feuerwerk gehalten, so eine Frau. Dann habe jemand „Alle runter!“ gerufen. Die Gruppe habe sich daraufhin unter dem DJ-Pult versteckt.
Eine Frau sei von einer Kugel getroffen worden. Alle Besucher des Raves seien von der Polizei in eine Turnhalle gebracht worden. „Es war schrecklich“, so die Zeugin gegenüber der Zeitung. Das Ganze habe sich unmittelbar nach dem Ende der Veranstaltung abgespielt.
Inzwischen hat sich auch einer der DJs der betroffenen Veranstaltung geäußert. Was auf dem Rave passiert sei, sei absolut herzzerreißend, schrieb DJ Tekibo in einer Instagram-Story. „Techno und Raves sollten ein Ort der Freiheit und Sicherheit sein.“ Er versuche immer noch, das Ganze zu verarbeiten. Er habe einen wichtigen Menschen verloren und finde einfach nicht die richtigen Worte. Er werde sich für eine bestimmte Zeit zurückziehen, kündigte er an.
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