Trump distanziert sich von Waffenverkaufs-Äußerungen des US-Botschafters in China
Quick Look
- US-Präsident Donald Trump hat die Aussage des US-Botschafters in China, David Perdue, zurückgewiesen, wonach er Chinas Staatspräsident Xi Jinping nach einem möglichen Kauf von US-Waffen gefragt habe.
- Trump sagte, er habe solche Äußerungen nie gehört und betonte, dass ein Waffenverkauf an China gegen das seit 1989 geltende Embargo verstoße.
- Das Außenministerium distanzierte sich ebenfalls von Perdues Kommentaren.
AI-generated summary
Why It Matters
Die USA haben nach der Niederschlagung der Proteste auf dem Tiananmen-Platz 1989 ein gesetzlich festgeschriebenes Waffenembargo gegen China verhängt. Seit Jahren unterstützen die USA Taiwan im Zuge der Bedrohung durch China mit Waffenlieferungen.
US-Präsident Donald Trump hat die Äußerung des US-Botschafters in China zu möglichen Waffenverkäufen an die Volksrepublik infrage gestellt. Der Diplomat David Perdue habe wahrscheinlich Waffenverkäufe an Taiwan gemeint, sagte Trump am Montag. Er habe beim Treffen mit Chinas Staatspräsident Xi Jinping vergangene Woche nicht über Rüstungsgeschäfte gesprochen, fügte er hinzu.
Der US-Botschafter Perdue hatte am Sonntag in einem Interview mit Fox News gesagt, Trump habe den chinesischen Präsidenten gefragt, ob dieser US-Waffen kaufen wolle. Die Äußerung sorgte für Wirbel, denn ein solches Angebot würde einem seit Jahrzehnten geltenden Waffenembargo der USA an China zuwiderlaufen.
»Präsident Trump sagt weiterhin, ›Hey, wir verkaufen Waffen an andere Leute in aller Welt‹«, sagte Perdue in dem Fox-News-Interview. »Er hat Präsident Xi tatsächlich an einer Stelle gefragt, ob er welche kaufen wolle.«
»Vielleicht ist es eine gute Idee«
Trump sagte später vor Journalisten, er habe von den Äußerungen des Botschafters »noch nie gehört«. Zudem sagte er, China würde vermutlich gerne US-Waffen kaufen, »weil wir bessere Ausrüstung herstellen als sie, also ist es vielleicht eine gute Idee«.
Das US-Außenministerium bemühte sich am Montag, die Regierung von Perdues Äußerungen zu distanzieren. Es teilte mit, US-Recht untersage Waffenverkäufe an China. Es gebe weder ein Angebot noch einen Plan, Waffen an China zu verkaufen.
Die USA hatten nach der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste auf dem Pekinger Tiananmen-Platz 1989 Waffenverkäufe an China gestoppt und kurz darauf ein gesetzlich festgeschriebenes Waffenembargo verhängt. Die USA unterstützen seit Jahren Taiwan gegen eine Bedrohung aus China. Nach dem jüngsten Treffen zwischen Xi und Trump hat sich Taiwans Regierung für eine Fortsetzung der amerikanischen Waffenlieferungen ausgesprochen.
What to Watch
AI outlook — possibilities, not facts
Das Außenministerium wird eine offizielle Klärung oder Korrektur zu Perdues Äußerungen verlangen.
Likely · Within days
Taiwan wird seine Forderungen nach fortgesetzten US-Waffenlieferungen verstärken.
Very likely · Within weeks
Open Questions
- Warum hat Botschafter Perdue die Aussage über Trumps Frage nach Waffenverkäufen an China gemacht?
- Wird es interne Konsequenzen im Außenministerium wegen Perdues Äußerungen geben?
- Wie wird China auf diese Vorfälle reagieren?


