
AI-generated summary
Uber hatte im Mai 2020 während der Corona-Pandemie rund 6.700 Arbeitsplätze abgebaut. Ende letzten Jahres beschäftigte der Konzern weltweit etwa 34.000 Mitarbeiter. Der aktuelle Stellenabbau ist der größte seit jenem Zeitpunkt.
Der US-amerikanische Fahrdienstleister Uber plant einen umfassenden Jobabbau - offenbar vor allem im Führungsbereich. Die rund 3.300 Stellen sollen im Rahmen eines groß angelegten Konzernumbaus wegfallen, das entspricht etwa zehn Prozent der weltweiten Belegschaft von Uber.
Ein Teil der betroffenen Führungskräfte soll in Aufgabenbereiche ohne Personalverantwortung wechseln, aber auch bei den zentralen Entwicklungs-, Daten- und Lieferorganisationen sollen Arbeitsplätze wegfallen.
In einer E-Mail an die Beschäftigten erklärte Konzernchef Dara Khosrowshahi, Uber wolle die Management-Ebenen verschlanken, um Komplexität zu verringern und schneller entscheiden zu können. Globale Teams sollen in New York und San Francisco konzentriert werden.
Fokus auf neue Geschäftsbereiche
Das eingesparte Geld will Uber in das Kerngeschäft mit Fahrdiensten, Essenslieferplattformen sowie das Robotaxi-Geschäft stecken. Der Konzern hatte angekündigt, in den kommenden Jahren mehr als zehn Milliarden US-Dollar in Partnerschaften für Robotaxis zu investieren, um sich als zentrale Plattform für das Herbeirufen autonomer Fahrzeuge zu etablieren.
Außerdem hatte der US-Fahrdienstvermittler vor wenigen Tagen die Milliardenübernahme des Berliner Essenslieferdienstes Delivery Hero vorangetrieben. Nach der Genehmigung durch die deutsche Finanzaufsicht BaFin hat der Konzern ein offizielles Angebot vorgelegt.
Ende vergangenen Jahres beschäftigte Uber weltweit rund 34.000 Mitarbeiter. Es ist der größte Stellenabbau des Konzerns seit Mai 2020, als in der Corona-Pandemie rund 6.700 Arbeitsplätze wegfielen.
AI outlook — possibilities, not facts
Uber wird die Integration von Delivery Hero nach Genehmigung durch die BaFin abschließen.
Very likely · Within months
Die Konzentration globaler Teams in New York und San Francisco wird die Entscheidungsfindung beschleunigen.
Likely · Within months

Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp hat direkte Gespräche mit UniCredit über eine mögliche Übernahme bestätigt und betont die Notwendigkeit einer sorgfältigen strategischen Ausrichtung. Die Bundesregierung hat ihre Blockade aufgegeben und lädt UniCredit-Chef Andrea Orcel für den 14. September 2026 nach Berlin ein. UniCredit hält bereits 49,65 Prozent der Commerzbank-Aktien, während die EZB einer Übernahme wohl zustimmen wird.

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) kritisiert die weitgehenden Mitbestimmungsrechte von Betriebsräten als Hindernis für unternehmerische Entscheidungen und Innovation. Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger fordert eine Modernisierung des Betriebsverfassungsgesetzes von 1952, das Betriebsräte nicht zu Co-Managern machen soll.

Die EU-Kommission hat der Bundesregierung zugestimmt, den Bau neuer Gaskraftwerke in Deutschland mit bis zu 35 Milliarden Euro zu fördern. Die Kosten sollen über eine neue Umlage ab 2031 von allen Stromnutzern getragen werden. Die Kraftwerke sollen zunächst mit Erdgas betrieben werden und spätestens 2045 auf Wasserstoff umgestellt werden, um klimaneutral zu sein. Gleichzeitig soll der Ausbau erneuerbarer Energien fortgesetzt werden.

Bayer will den Umsatz seiner Agrarsparte Crop Science bis 2029 um mehr als drei Milliarden Euro steigern. Dazu bringt das Unternehmen zehn Blockbuster-Produkte auf den Markt, darunter neue Soja- und Maisvarianten sowie Insektizide. Die Markteinführungen erfolgen in Argentinien, Brasilien, Kolumbien, den USA und Kanada. Gleichzeitig setzt Bayer auf KI und Genomeditierung für zukünftiges Wachstum.

Software-Aktien haben im zweiten Halbjahr starke Zuwächse verzeichnet: SAP-Aktien in Deutschland legten fast 40 Prozent zu, Salesforce in den USA stieg um 65 Prozent und der Branchenindex S&P Software & Services Select Industry gewann 18 Prozent. Anlegerbedenken wegen KI haben sich gelegt, da Quartalszahlen keine Bedrohung des Geschäftsmodells zeigen.

Ryanair erwartet wegen des Iran-Kriegs und gestiegener Ölpreise im Geschäftsjahr 2027 weniger als die bisher geplanten 216 Millionen Passagiere und einen Gewinn unter dem Rekordwert von 2,2 Milliarden Euro aus 2026. Die Fluggesellschaft passt die Winterkapazität an, um Kosten zu begrenzen, während die gesamte Flugbranche unter geopolitischen Risiken, Lieferengpässen und dünnen Gewinnmargen leidet.