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Der Verein 'Wirtschaft für ein weltoffenes Deutschland' vereint rund 2500 Unternehmen, die sich für Demokratie, Weltoffenheit und eine attraktive Einwanderungspolitik einsetzen, um Fachkräfte langfristig in die Gesellschaft zu integrieren.
Für Hunderte Unternehmen ist es an der Zeit, Position zu beziehen. Demokratieförderung und Weltoffenheit seien Zukunftsinvestitionen, sagen sie und werben für mehr Einwanderung. Mit Sorge blicken sie auf das AfD-Programm.
Rund 2500 Unternehmen haben sich zum Verein "Wirtschaft für ein weltoffenes Deutschland" zusammengeschlossen. "Weltoffenheit und Demokratieförderung sind keine Kostenfaktoren, sondern Investitionen in die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen", sagte Vereins-Vorständin Sylvia Pfefferkorn. Nicht nur Start-ups und Mittelständler engagieren sich. Auch Konzerne oder ihre Tochterunternehmen sind dabei, etwa Volkswagen und Infineon.
"Jedes verantwortungsbewusste Unternehmen muss sich die Frage stellen, ob es einem stabilen und menschenfreundlichen Wertegerüst folgen will", schreibt der Verein auf seiner Website. Neutralität sei Teil des Problems. Deshalb will das Bündnis nach eigenen Angaben bei Politikern und in den Medien für Demokratie, ein starkes, friedliches Europa, Internationalität und Diversität eintreten.
Besonders deutlich positioniert sich der Verein zur Einwanderungspolitik. Die deutsche Wirtschaft brauche zugewanderte Fachkräfte, die langfristig Teil der Gesellschaft bleiben. Aktuell sei Deutschland als Einwanderungsland nicht attraktiv genug; das gelte insbesondere für Wissenschaftler. Es gebe Menschen, "die Sorge haben, ihre Kinder auf den Schulweg zu schicken, von denen wir aber gerne wollen, dass sie bei uns arbeiten", sagt Vorständin Bärbel Boy.
Im Kampf für mehr Weltoffenheit sieht sich das Bündnis im Konflikt mit der AfD. Was in den Wahlprogrammen der Partei stehe, schade der EU sowie der Freiheit von Wissenschaft und Medien. Vorständin Boy sagt, Unternehmer seien besonders fähig, demokratische Werte in der Belegschaft zu stärken. Da sie "noch Zugang zu Gruppen haben, zu denen wir oftmals über andere Kanäle gar keinen Zugang mehr finden".
AI outlook — possibilities, not facts
Der Verein wird seine Forderungen nach mehr Einwanderung und Demokratieförderung verstärkt in den Medien und gegenüber Politikern platzieren.
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Die Ölpreise sind aufgrund neuer US-Militärangriffe gegen Iran und wiederholter Angriffe auf Öltanker in der Straße von Hormus deutlich gestiegen. Brent-Rohöl kostete 94,38 US-Dollar pro Barrel, ein Plus von über vier Prozent gegenüber Montag. Auch WTI-Öl kletterte erstmals seit Ende Juli wieder über 90 Dollar. Experten warnen vor anhaltender Unsicherheit aufgrund des eskalierenden Konflikts.

Der DAX fiel zu Monatsbeginn um 1,1 Prozent auf 25.970 Punkte, nachdem er bereits am Vortag 1,2 Prozent verloren hatte. Anleger sorgen sich wegen steigender Ölpreise, geopolitischer Spannungen zwischen den USA und Iran sowie erwarteter Zinserhöhungen durch EZB und Fed. Die Inflation in der Eurozone lag bei 3,3 Prozent, während die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen ein mehrjähriges Hoch von 3,36 Prozent erreichte.

Die Inflation im Euroraum ist im August auf 3,3 Prozent gestiegen, wobei die Kernrate bei 2,4 Prozent verharrt. Energie- und Lebensmittelpreise treiben die Teuerung an. Die EZB wird aufgefordert, die Zinsen zu erhöhen, um ihre Unabhängigkeit und das Preisstabilitätsziel zu wahren.

Die US-Börsen schlossen zum dritten Tag in Folge im Minus, angeführt von fallenden Dow-Jones-, S&P-500- und Nasdaq-Indizes aufgrund neuer US-Luftangriffe auf iranische Ziele in der Straße von Hormus, steigender Ölpreise und erneuter Inflationssorgen. Anleger rechnen nun mit einer Zinserhöhung im September mit 68,2 Prozent Wahrscheinlichkeit laut CME FedWatch-Tool.

Hugo Boss hat sein Aktienrückkaufprogramm ausgesetzt, nachdem der britische Großaktionär Frasers bekanntgab, seinen Anteil auf über 50 Prozent erhöhen zu wollen und die Unterstützung für Aufsichtsratschef Stephan Sturm infrage stellt. Das Programm war erst am 24. August gestartet.

In Frankreich stieg der Anteil neu zugelassener vollelektrischer Autos im August auf 38 Prozent, der dritte Rekordmonat in Folge. Die PFA führt dies auf staatliche Förderprogramme wie Sozialleasing und Kaufprämien zurück, während der Gesamtmarkt schwach bleibt und die Aktienkurse von Renault und Stellantis deutlich fallen.