Breaking
PLAfD wins the elections in Saxony-Anhalt according to exit pollsBRAccident on Rua da Marinha leaves two dead in BelémFRTax hacking: an alleged member of the “Zerobytes” hacker group indicted and imprisonedDEAfD benefits from high turnout in Saxony-AnhaltBRFire in building leaves at least four people dead in Capanema, ParáDEAfD achieved historic result in Saxony-Anhalt with over 44 percentARBarcelona beats Valencia 5-0 and Antonelli achieves a historic victory in MonzaARIsraeli aircraft bomb towns in southern Lebanon and target a hospital in Nabatieh al-FawqaBR16-year-old student drowns in the Santa Luzia d'Oeste Municipal BathhouseSAIndian PM Modi Expresses Grief Over Delhi Building CollapsePLAfD wins the elections in Saxony-Anhalt according to exit pollsBRAccident on Rua da Marinha leaves two dead in BelémFRTax hacking: an alleged member of the “Zerobytes” hacker group indicted and imprisonedDEAfD benefits from high turnout in Saxony-AnhaltBRFire in building leaves at least four people dead in Capanema, ParáDEAfD achieved historic result in Saxony-Anhalt with over 44 percentARBarcelona beats Valencia 5-0 and Antonelli achieves a historic victory in MonzaARIsraeli aircraft bomb towns in southern Lebanon and target a hospital in Nabatieh al-FawqaBR16-year-old student drowns in the Santa Luzia d'Oeste Municipal BathhouseSAIndian PM Modi Expresses Grief Over Delhi Building Collapse
NewsgatherNewsgather
All StoriesWorldSportsFinanceTechScience
Sign In
All StoriesWorldSportsFinanceTechScienceHealthCultureClimatePoliticsSpace
NewsgatherNewsgather

Real-time global news intelligence. Curated by humans, powered by data.

Sections

All StoriesWorldSportsFinanceTechScience

More

HealthCultureClimatePoliticsSpace

Company

AboutEditorial StandardsAdvertisingCareersPressContact

©️ 2026 Newsgather. A product by All Software 24. All rights reserved.

Privacy PolicyCookie PolicyImprintTerms of UseContent and Editorial PolicyRemoval RequestAdvertising PolicyContact
Back|US-Finanzimperialismus: Trumps Strategie zur Schuldenbewältigung
US-Finanzimperialismus: Trumps Strategie zur Schuldenbewältigung
Developing
n-tv Wirtschaft·5 hours ago·Business·4 min read·🇩🇪Germany

US-Finanzimperialismus: Trumps Strategie zur Schuldenbewältigung

Angesichts einer Schuldenlast von 40 Billionen Dollar droht die US-Regierung mit militärischem und wirtschaftlichem Druck, um Investoren zum Kauf von Staatsanleihen zu zwingen.

Quick Look

Angesichts einer Schuldenlast von 40 Billionen Dollar erwägt die US-Regierung unter Donald Trump, ausländische Gläubiger durch wirtschaftlichen und militärischen Druck zum Kauf von US-Staatsanleihen zu zwingen, um die Finanzierung der Staatsausgaben zu sichern.

AI-generated summary

Why It Matters

Die US-Staatsverschuldung hat 40 Billionen Dollar erreicht, was 126 Prozent der Wirtschaftsleistung entspricht. Die Renditen für 30-jährige Staatsanleihen befinden sich auf einem 20-Jahres-Hoch.

Font size

Der Schuldenberg der USA ist so gigantisch, dass es schwieriger wird, freiwillige Gläubiger zu finden. Donald Trump könnte daher versuchen, andere Länder zu zwingen, US-Staatsanleihen zu kaufen. Die Grundlagen für einen neuen US-Finanzimperialismus sind schon gelegt.

Im Kampf mit seinem vielleicht mächtigstem Gegner, dem Finanzmarkt, hat Donald Trump kürzlich eine scheinbar verrückte Offensive angekündigt. Die Versuche seines Finanzministers Scott Bessent, die Renditen langlaufender US-Staatsanleihen an den Börsen mit milliardenschweren Rückkäufen zu beeinflussen, seien nur "eine Art der Intervention", raunte Trump. Die "ultimative Intervention ist unser Militär. Und wenn wir es einsetzen müssen, werden wir es tun".

Denkt der US-Präsident etwa, er könne den Anleihemarkt bombardieren wie den Iran? Die Kräfte von Angebot und Nachfrage auf den weltumspannenden Finanzmärkten kann man nicht einfach mit militärischen Mitteln ausschalten. Die Forderungen der Marktteilnehmer lassen sich nicht wegbomben. Aber wie so oft wird in Trumps Äußerungen ein bedrohlicher Kern erkennbar, wenn man ihn nicht wörtlich nimmt, aber ernst nimmt, was er meint: Angesichts ihrer gigantischen Schuldenlast könnten die USA versucht sein, der Welt ihre Schulden mit mehr oder weniger sanftem Zwang aufzudrängen.

In Finanzkreisen geht die Angst vor "finanzieller Repression" um. "Die Idee, US-Staatsanleihen widerwilligen Investoren mit Zwang, Regulierung oder anderen Mitteln in die Depots zu drücken, wird immer ernsthafter verfolgt", warnt die britische "Financial Times". Trump will das Geld von Amerikas Gläubigern dahin lenken, wo es ihm und den USA nützt, auch wenn sie es gar nicht dort investieren wollen. Zwang ist dabei anders als unter Trumps Vorgängern nicht mehr unvorstellbar. Trump höhlt die US-Demokratie nicht nur im Inneren aus, sondern agiert auch nach außen immer imperialer, verwandelt einstige Verbündete in Vasallen. Erste Anzeichen für einen neuen US-Finanzimperialismus gibt es bereits.

Freifahrtschein zum Schuldenmachen

Bisher investieren Europa, Japan und selbst China freiwillig Billionen von Dollar in US-Staatsanleihen. Investoren rund um den Globus tragen ihr Erspartes seit Jahrzehnten aus Gewohnheit nach Übersee. Die Märkte dort versprechen satte Renditen, und die US-Regierung gilt als verlässlicher Schuldner. Mit dem Dollar als globaler Leitwährung haben die USA eine Art Lizenz zum fast unbegrenzten Schuldenmachen: die Welt gibt Washington in seiner eigenen Währung seit mehr als einem halben Jahrhundert nahezu unendlichen Kredit. Doch diese Freifahrt endet nun offenbar.

Der auch als "Anleihe-Bürgerwehr" berüchtigte Markt schlägt Alarm: Die Renditen für 30-jährige US-Staatsanleihen sind auf den höchsten Stand seit fast 20 Jahren geklettert. Das heißt die Geldgeber der USA verlangen deutlich höhere Zinsen, die gigantische Schuldenlast wird zu einem Problem für Trump: 40 Billionen Dollar groß ist der Schuldenberg der USA inzwischen. Die Schuldenquote liegt mit rund 126 Prozent der Wirtschaftsleistung so hoch wie auf dem Höhepunkt des Zweiten Weltkriegs. Washington leistet sich im Frieden eine Schuldenorgie, die schon Ex-Fed-Chef Jerome Powell "nicht länger tragfähig" genannt hat.

Um ihr riesiges Defizit zu stopfen, bleiben den USA zwei konventionelle Wege: die Steuern erhöhen oder den Rotstift ansetzen. Donald Trumps autoritäre Wende in der US-Politik lässt eine dritte Option als möglich erscheinen: Amerikas Gläubiger zwingen, den Geldhahn weiter aufzudrehen.

Andere dazu drängen, was Washington nicht tun will

In Ansätzen setzt Finanzminister Bessent diese imperiale Finanzstrategie bereits um. Japan - mit fast 1,2 Billionen Dollar der größte Halter von US-Staatsanleihen - muss angesichts eines historischen Verfalls seiner Währung US-Schuldscheine verkaufen, um damit Yen zu kaufen und dessen Wert zu stabilisieren. Das treibt allerdings die Rendite der US-Anleihen weiter in die Höhe, ein Problem für Bessent, dessen Ministerium diese Devisenintervention zunächst unterstützte. Ultimativ forderte er, die japanische Notenbank solle "das Richtige tun" und die Zinsen erhöhen, auch wenn das die Haushaltslage der hoch verschuldeten japanischen Regierung verschärfen und sie zu drastischen Sparmaßnahmen nötigen würde. Trumps Finanzminister versucht, den Schuldendruck, der auf den USA lastet, aufs Ausland abzuwälzen - indem er Japan drängt, zu tun, was Washington selbst nicht tun will: Ausgaben kürzen und die Leitzinsen anheben.

Diese Doppelmoral ist womöglich nur der Beginn einer Außenpolitik, die auf finanziellen Zwang setzt. Denkbar wäre, dass Banken künftig einen bestimmten Anteil ihres Kapitals in US-Staatsanleihen investieren müssen, wenn sie am US-Finanzmarkt Geschäfte machen wollen. Kapitalkontrollen könnten den Verkauf von US-Staatsanleihen verbieten. Die Größe ihrer Wirtschaft und des Finanzmarktes verleihen den USA Macht: "Sie kommen an den Finanzmärkten schlicht mit Dingen davon, die sich kein anderes Land leisten könnte", konstatiert die "FT".

Neuordnung der Welt mit Mafia-Methoden

Und auch offene Erpressung ist nicht ausgeschlossen. Deals beispielsweise, bei denen die USA ihren Gläubigern weiteren militärischen Schutz nur gewähren, wenn die im Gegenzug ihre Kreditlinien verlängern. "Die USA werden wirtschaftlichen und geopolitischen Druck einsetzen, um Kapital ins Land zu holen - auf zunehmend aggressive Weise", warnten Analysten der Beratungsfirma Independent Economics kürzlich. "Diese Kapitalkriege dürften deutlich folgenreicher sein als der jüngste Handelskrieg."

Bislang ist das nicht passiert. Aber die Sorgen sind real, weil Trump die Idee von einer imperialen Neuordnung der Weltwirtschaft von Anfang an mitgedacht hat. Nicht nur mithilfe seiner aggressiven Zollpolitik. Schon 2025 hatte Bessent vielsagend von einer "großen wirtschaftlichen Neuordnung" der Welt geraunt, die bald anstehe. Bereits kurz vor Trumps Amtsantritt entwarf sein zwischenzeitlicher Chefökonom Stephen Miran eine "Anleitung zur Restrukturierung des globalen Handelssystems".

Angelehnt ist diese Anleitung an das "Plaza-Abkommen" in den 80er Jahren, mit dem die damals führenden G5-Länder auf Wunsch der USA gezielt den Dollar schwächten und ihre eigenen Währungen aufwerteten. Allerdings mit zusätzlichen Druckmitteln. So sollen die Gläubiger der USA im Rahmen eines neuen "Mar-a-Lago"-Abkommens entweder eine "Nutzungsgebühr" dafür zahlen, dass sie ihre Geldreserven in US-Staatsanleihen parken dürfen, also die Zinsen senken. Oder sie sollen ihre restlichen Bestände gleich in hundertjährige Nullzins-Anleihen eintauschen - und den USA somit faktisch ein Jahrhundert lang zinsfrei Kredit geben. Widersetzen sich die Partner, zieht das Pentagon seine Truppen und Flugzeugträger ab.

Das entspricht Trumps Vorstellung von der Durchsetzung politischer und wirtschaftlicher Interessen mit den Methoden eines Schutzgeld-Erpressers. Je schwieriger die Finanzierung der US-Schulden wird, desto mehr könnte er geneigt sein, sie in die Tat umzusetzen.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Einführung von Zwangsinvestitionen für Banken in US-Staatsanleihen.

    Possible · Within months

Open Questions

  • ?Wie reagieren internationale Gläubiger auf Zwangsmassnahmen?
  • ?Wird das Pentagon tatsächlich als Finanzinstrument eingesetzt?

Related Topics

People
Organizations
Places
Topics
This article was originally published by n-tv Wirtschaft.

Quick Look

Angesichts einer Schuldenlast von 40 Billionen Dollar erwägt die US-Regierung unter Donald Trump, ausländische Gläubiger durch wirtschaftlichen und militärischen Druck zum Kauf von US-Staatsanleihen zu zwingen, um die Finanzierung der Staatsausgaben zu sichern.

AI-generated summary

Story signals

News tone
Negative
Emotional intensity
High
News value
High
Global impact
Global
Urgency
Developing
Follow-up likelihood
Certain
Relevance window
Months

Source & Reliability

Source
n-tv Wirtschaft
Story type
Analysis
Source quality
Full
Published
5 hours ago
donald trump
staatsanleihen
schuldenkrise
donald trump
Donald Trump
Scott Bessent
Jerome Powell
Stephen Miran
Financial Times
Independent Economics
Pentagon
Fed
USA
Japan
Europa
China
staatsanleihen
schuldenkrise
finanzmarkt
scott bessent
finanzimperialismus
usa

Related Stories

More on this topicdonald trump
UPM biorefinery in Leuna: investment despite political uncertainty
Business·3 hours ago

UPM biorefinery in Leuna: investment despite political uncertainty

UPM's biorefinery in Leuna, a 1.3 billion investment, produces biochemicals from wood. Despite political debates before the state elections in Saxony-Anhalt, the group is sticking to its growth plans and focus on international markets.

FAZ
4 min read
DWS enters into strategic partnership with Indian asset manager NAMI
Business·4 hours ago

DWS enters into strategic partnership with Indian asset manager NAMI

DWS agrees on a strategic partnership with Nippon Life India Asset Management (NAMI) and acquires 40 percent of a NAMI subsidiary. The aim is to mutually distribute investment products in order to better develop the Indian growth market.

Süddeutsche Zeitung
2 min read
The solo entrepreneur boom: How technology and AI are changing the US startup scene
Business·4 hours ago

The solo entrepreneur boom: How technology and AI are changing the US startup scene

An ongoing start-up boom in the USA, fueled by e-commerce tools such as Shopify and AI, is creating more and more solo entrepreneurs. While traditional start-ups are stagnating, founders are using social media and digital infrastructure for niche products.

FAZ
5 min read
The Solo Founder Boom: How Technology is Transforming Entrepreneurship in the US
Business·4 hours ago

The Solo Founder Boom: How Technology is Transforming Entrepreneurship in the US

An ongoing startup boom in the US, driven by e-commerce platforms like Shopify and AI tools, is fostering a new generation of solo entrepreneurs. Women and minorities in particular take advantage of the low market entry barriers for niche products.

FAZ
5 min read
Trump demands interest rate cuts from Fed Chairman Warsh and threatens to stop trade
Developing·5 hours ago

Trump demands interest rate cuts from Fed Chairman Warsh and threatens to stop trade

US President Donald Trump is demanding explicit interest rate cuts from Fed Chairman Kevin Warsh and is threatening trade stops against countries with a trade deficit if they do not comply. The Fed faces a dilemma between fighting inflation and political pressure ahead of the election.

Handelsblatt
2 min read
The economic consequences of extreme heat in Bavaria
Business·5 hours ago

The economic consequences of extreme heat in Bavaria

Extreme weather conditions cause significant economic damage in Bavaria. Studies by Prognos estimate productivity losses on hot days in the millions. Trade unions are calling for mandatory heat protection measures, while employer associations are pushing for personal responsibility.

Süddeutsche Zeitung
3 min read
More on this topicdonald trump