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Noch hält die Waffenruhe im Krieg der USA und Israels gegen Iran. US-Präsident Donald Trump hat aber angedeutet, die Kampfhandlungen womöglich bald fortsetzen zu wollen, Teheran reagiert nun darauf. Wie ist die Lage gerade?
Wie steht es in den Verhandlungen?
Es laufen diplomatische Bemühungen, eine friedliche Lösung für den Krieg zu finden. Irans Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf trifft sich derzeit in Teheran mit dem pakistanischen Armeechef Asim Munir. Munir will bei seinem Besuch in Iran zudem Präsident Masoud Pezeshkian und Außenminister Abbas Araghchi treffen.
Munir hätte demnach eigentlich am Donnerstag nach Teheran reisen sollen. Er habe jedoch auf grünes Licht der iranischen Verhandler gewartet, dass tatsächlich eine erste Einigung erzielt werden kann. Um welche Punkte es dabei genau geht, ist nicht bekannt. Munir werden gute Kontakte zu US-Präsident Donald Trump nachgesagt und er gilt als Vermittler zwischen den Kriegsparteien.
Im Mittelpunkt der aktuellen Gespräche stehe weiterhin ein sofortiges Ende des Krieges, betonte Baghai. Streitpunkte zwischen Iran und den USA – insbesondere das Atomprogramm und der Verbleib hochangereicherten Urans – könnten erst nach Kriegsende verhandelt werden. Andernfalls würden die Gespräche wie in früheren Runden erneut ohne konkrete Ergebnisse bleiben, so der Sprecher.
Auch der iranische Außenminister Araghchi beteuerte, sein Land fühle sich der Diplomatie verpflichtet, trotz des »wiederholten Verrats an der Diplomatie« durch die USA und der »militärischen Aggression gegen Iran«. Trotz des Misstrauens gegenüber Washington sei Teheran mit einer »verantwortungsvollen Herangehensweise« und »aller Ernsthaftigkeit« in die Gespräche gegangen, sagte Araghchi laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim.
Wie ist die Position der USA?
US-Außenminister Marco Rubio sagte am Rande eines Nato-Treffens in Schweden, es gebe zwar »Fortschritte«, aber noch keine Einigung für einen Frieden. »Wir haben es mit einer sehr schwierigen Gruppe von Leuten zu tun. Und für den Fall, dass sich nichts ändert, hat der Präsident (Trump) klargestellt, dass er andere Optionen hat.«
Trump erwägt Medienberichten zufolge neue Angriffe auf die Islamische Republik. Der US-Sender CBS und das Nachrichtenportal »Axios« berichteten unter Berufung auf zwei US-Regierungsvertreter am Freitag, die USA würden sich auf eine mögliche Wiederaufnahme der Militärangriffe vorbereiten.
Demnach habe Trump am Freitagmorgen eine Sitzung mit seinen engsten Sicherheitsberatern abgehalten. Der Präsident sei zunehmend »frustriert« über die Verhandlungen mit Teheran – und tendiere inzwischen eher zu neuen Angriffen als zu einer Fortsetzung der Diplomatie.
CBS berichtete unter Berufung auf anonyme Quellen, US-Militär- und Geheimdienstvertreter hätten ihre Reisepläne für das lange Wochenende angesichts möglicher Angriffe gestrichen. CBS wie auch »Axios« berichteten aber auch, eine Entscheidung für eine Wiederaufnahme der Kampfhandlungen sei noch nicht getroffen worden.
Trump selbst hatte am Freitag auf seiner Onlineplattform Truth Social erklärt, er könne wegen »Umständen« nicht an der bevorstehenden Hochzeit seines ältesten Sohnes Donald Trump Jr. teilnehmen. »Ich halte es für wichtig, während dieser wichtigen Zeit in Washington, D.C., im Weißen Haus, zu bleiben« Nähere Angaben zu den von ihm genannten Umständen machte der US-Präsident nicht.
Das Weiße Haus gab bekannt, dass Trump anders als ursprünglich geplant das Wochenende nicht in seinem Golfclub im Bundesstaat New Jersey verbringen, sondern in der Hauptstadt Washington bleiben werde. Nach einem Besuch im Bundesstaat New York nahm Trump keine Fragen mitreisender Journalisten entgegen.
Wie ist die Lage an der Straße von Hormus?
Sowohl Iran als auch die USA behaupten von sich, die Meerenge gesperrt zu haben. Die Marine der iranischen Revolutionswächter gab bekannt, dass 25 Schiffe allein in den vergangenen 24 Stunden die Straße von Hormus passiert hätten. Unabhängige Belege dafür gibt es derzeit nicht.
Der bislang erfolglos geführte Irankrieg setzt Donald Trump unter Druck – gleichzeitig nimmt sein Interesse daran womöglich ab. Hören Sie hier unseren Podcast: »Trump ist gelangweilt vom Irankrieg«
Das US-Militär hat erstmals seit Wochen Ziele im Iran angegriffen, darunter die iranische Insel Larak in der Straße von Hormus. Dabei sollen zwei Raketenwerfer der iranischen Revolutionsgarde zerstört worden sein, die angeblich neue Seeminen verlegen wollten. Der Iran meldete Gegenangriffe auf jordanische Militärbasen und bestätigte Todesfälle unter Kämpfern und Zivilisten. US-Präsident Donald Trump bekräftigte seine Nulltoleranzpolitik gegen Minenlegungen und kündigte über Finanzminister Scott Bessent neue Sanktionen sowie eine wirtschaftliche Erstickung des Iran an, während diplomatische Fortschritte ausblieben.
Seit dem gemeinsamen US-israelischen Angriff auf den Iran am 28. Februar 2025 eskalierte der Konflikt mit Gegenangriffen des Iran, dem Tod von Ajatollah Ali Chamenei, einer Waffenruhe im April, erneuten US-Angriffen ab Juli und wöchentlichen Sekundärsanktionen durch US-Finanzminister Scott Bessent. Die Straße von Hormus bleibt blockiert, 400 Schiffe sind im Persischen Golf fest, und 19 Seeleute wurden seit Kriegsbeginn getötet.

Die US-Armee hat nach eigenen Angaben erstmals seit Wochen Ziele im Iran angegriffen, wobei die Insel Larak in der Straße von Hormus ins Visier genommen wurde. Der Angriff galt zwei Raketenwerfern, die angeblich zur Vorbereitung von mit Seeminen bestückten Raketen dienten. Die iranischen Revolutionsgarden bestätigten Tote und Verletzte und kündigten Vergeltung an. Gleichzeitig stecken laut IMO-Bericht rund 400 Schiffe im Persischen Golf fest, während die Ölförderung im Irak wieder hochgefahren wurde und der Iran wirtschaftliche Kriegsfolgen eingesteht, aber Widerstand signalisiert.

Der libanesische Sommer zeigt einen Kontrast zwischen weitergehendem Konsum und wachsenden Sorgen wegen des Krieges im Süden, rückläufigem Tourismus und wirtschaftlichen Einbußen. Israel erhöht den militärischen Druck auf die Hisbollah, insbesondere um den strategisch wichtigen Ali-Taher-Kamm, während die Bevölkerung unter ständiger Bedrohung lebt und die Aussichten auf eine Lösung düster erscheinen.

Nach dem Kentern einer Fähre vor Zypern mit 267 Menschen an Bord sind der Kapitän und sieben Crewmitglieder festgenommen worden. Der Ministerpräsident Nordzyriens versprach eine vollständige Aufklärung. Die Todesopferzahl stieg auf acht, Rettungsarbeiten dauern an.

Das US-Militär hat nach Medienberichten erstmals seit Ende Juli Ziele im Iran angegriffen, indem es zwei Raketenwerfer auf der Insel Larak ins Visier nahm, um die Legung von Seeminen in der Straße von Hormus zu verhindern. Laut US-Beamten beobachtete man Revolutionsgardisten bei Vorbereitungen zum Abfeuern minenbestückter Raketen. Iranische Staatsmedien berichteten von getöteten und verwundeten Soldaten sowie Zivilisten und drohten mit Reaktion und Bestrafung.