AI-generated summary
Die Straße von Hormus ist eine strategisch wichtige Meerenge für den globalen Öl- und Gashandel. Seit Beginn der tensions zwischen USA und Iran hat der Iran wiederholt mit Blockaden und Angriffen auf Schiffe gedroht, um Druck auszuüben. Das US-Militar hat zuvor bereits iranische Tanker angegriffen als Reaktion auf vermeintliche Provokationen.
Der Kampf zwischen den USA und dem Iran um die Kontrolle in der Straße von Hormus eskaliert aufs Neue. Das US-Militär zerstörte nach eigenen Angaben als Vergeltung für Teherans Angriffe auf ein US-Kriegsschiff fünf iranische Rohöltanker und versenkte einen davon. Irans Revolutionsgarden reagierten nach eigenen Angaben umgehend mit „schweren Raketenangriffen“ auf das mit den USA verbündete Königreich Jordanien. Laut der staatlichen jordanischen Nachrichtenagentur Petra fing die Armee 20 ballistische Raketen ab.
Nach den Angriffen auf die iranischen Rohöltanker teilte das zuständige US-Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit, der Tanker „M/T Riesco“ sei im Golf von Oman am Sinken. Dazu veröffentlichte es ein Video, auf dem zu sehen ist, wie das Schiff getroffen wird, Feuer fängt und anschließend mit dem Bug voran sinkt. Angaben dazu, ob der Tanker Rohöl geladen hatte, gab es nicht.
US-Militär: Vergeltung für Angriff auf eigene Marine
Der erneute Vergeltungsschlag gegen iranische Tanker sei erfolgt, nachdem die Revolutionsgarden in den vergangenen zwei Tagen zweimal ein Kriegsschiff der US-Marine mit ballistischen Raketen angegriffen hätten, teilte Centcom weiter mit. Das US-Kriegsschiff sei dabei nicht getroffen worden. Die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna zitierte die Revolutionsgarden, wonach die mit Marschflugkörpern ausgerüsteten US-Zerstörer DDG-119 und DDG-53 ins Visier genommen worden seien.
Dass der Iran auch Schiffe der US-Marine ins Visier nehme, schüre Befürchtungen, dass er fortgeschrittenere Waffen einsetzt und bei der Ortung der Kriegsschiffe möglicherweise Unterstützung aus China oder Russland erhält, sagten US-Beamte dem „Wall Street Journal“. Der Generalsekretär des Nationalen Sicherheitsrats im Iran, Mohsen Resai, hatte zuvor vom erstmaligen Einsatz eines neuartigen Seezielflugkörpers berichtet. Resai sprach im staatlichen Rundfunk von einer „wichtigen Warnung an den Feind“, dass die von den USA gegen iranische Häfen verhängte Seeblockade verwundbar sei.
Rubio warnt Teheran
Centcom erklärte, die von den USA zur Vergeltung angegriffenen Tanker seien „Teil eines Schattennetzwerks“ mit milliardenschweren Umsätzen gewesen, durch das sich die Revolutionsgarden finanzierten. Die Besatzung sei zuvor aufgefordert worden, die Schiffe zu verlassen. Zuvor hatten iranische Medien mehrere Explosionen vor der Insel Charg im Persischen Golf sowie nahe der Hafenstadt Dschask an der Straße von Hormus gemeldet. Auf Charg befindet sich das wichtigste Exportterminal zur Verschiffung iranischen Erdöls.
Lesen Sie auch
US-Außenminister Marco Rubio warnte Teheran vor weiteren Attacken: „Der Iran versucht weiterhin, Schiffe der US-Marine anzugreifen, und jedes Mal, wenn sie dies tun oder versuchen zu tun, werden sie Tanker verlieren“, sagte Rubio während eines Besuchs in Kolumbien. Erst am Samstag hatte das US-Militär mitgeteilt, drei iranische Öltanker angegriffen zu haben.
Die iranischen Revolutionsgarden behaupteten laut der Nachrichtenagentur Fars, bei den eigenen Vergeltungsangriffen auf Jordanien den dortigen US-Stützpunkt Al-Asrak getroffen zu haben. Es seien Wartungseinrichtungen und ein Stationierungsort für US-Kampfflugzeuge vom Typ F-35, F-16 und F-15 mit ballistischen Raketen angegriffen worden. Dabei sei beträchtlicher Schaden entstanden. Laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim gab es mehrere Explosionen auf zwei US-Stützpunkten in Jordanien. Das US-Militär äußerte sich nicht dazu. Die jordanische Agentur Petra erklärte nur, die Raketenangriffe seien abgewehrt worden. Angaben zu den Zielen wurden nicht gemacht.
Experte warnt vor Eskalationsspirale
Die Führung in Teheran habe wiederholt signalisiert, dass sie auf den wachsenden Druck der USA mit einer weiteren Eskalation reagieren und nicht nachgeben werde, schrieb der Iran-Experte Danny Citrinowicz auf X. Eine unbefristete Seeblockade werde der Iran nicht einfach hinnehmen. Auch werde die Islamische Republik nicht zulassen, dass ihr immer höhere wirtschaftliche Kosten auferlegt würden, ohne dass es die USA selbst teuer zu stehen komme.
Die entscheidende Frage für die Regierung von US-Präsident Donald Trump sei nicht mehr, ob der Iran auf zusätzlichen Druck reagieren wird, „sondern wie weit beide Seiten bereit sind, eine Eskalationsleiter hinaufzusteigen, die offenbar keiner von beiden kontrollieren kann“, schrieb Citrinowicz.
Die Straße von Hormus hat sich im Verlauf des jüngsten Iran-Kriegs zum zentralen Streitpunkt zwischen Washington und Teheran entwickelt: Der Iran blockiert mit Drohungen und Angriffen auf Schiffe den Verkehr durch die für den Transport von Öl, Erdgas und Dünger bedeutende Meerenge noch immer weitestgehend. Vor dem Krieg war die Seestraße für den Schiffsverkehr offen. Infolge der Blockade und Preissteigerungen in den USA steht Trump vor den wichtigen Parlamentswahlen im November auch innenpolitisch stark unter Druck.
dpa/gold
AI outlook — possibilities, not facts
Der Iran wird weitere Raketenangriffe auf US-verbündete Ziele in der Region durchführen, wenn die USA ihre Blockade aufrechterhalten.
Likely · Within weeks
Die USA werden ihre militärische Präsenz in der Straße von Hormus erhöhen und möglicherweise weitere präventive Angriffe auf iranische Infrastruktur starten.
Possible · Within weeks

After Péter Magyar's election victory, Hungary is reducing the Russian secret service presence: ten Russian diplomats lose their status and have to leave the country, while the controversial investment bank IIB was closed in 2023 under US pressure.
Five Indonesian journalists and three other passengers have been missing since Monday after their boat disappeared near the Anak Krakatau volcano. The group wanted to document the recent eruption. Searches with thermal imaging drones are ongoing in difficult conditions due to volcanic ash and high waves.

US President Donald Trump hailed the AfD's electoral success in Saxony-Anhalt as a "really great evening", threatened to rename states and geographical names, imposed trade restrictions on Canada and called for tougher action against Greenland, while the EU and Greenland announced closer cooperation.

Five journalists and three other passengers from a boat near the Indonesian volcano Anak Krakatau have been missing for days. The group left the Banten coast on Monday to document the latest eruption. Rescue efforts were hampered by volcanic ash and bad weather, including the use of thermal imaging drones. The volcano remains at warning level 3.

The US says it destroyed five Iranian oil tankers in the Gulf of Oman in retaliation for alleged Iranian missile attacks on a US warship. The Iranian Revolutionary Guard responded with heavy rocket attacks on US bases in Jordan, which Jordanians said were largely repelled. Both sides claim retaliatory strikes in the escalating conflict over the Strait of Hormuz.
After a phone call between Donald Trump and Vladimir Putin in which, according to the Kremlin, Putin has no aggressive plans against NATO, Russian attacks on Ukraine continue. The US sees a window of opportunity for negotiations after Russia's Duma elections on September 20, while Ukraine faces a harsh winter due to a lack of air defense.