
Vorstand, Arbeitnehmer und das Land Niedersachsen stehen sich vor dem Treffen unversöhnlich gegenüber.
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Volkswagen kämpft mit sinkenden Gewinnen in China, starker Konkurrenz und hohen internen Kosten.
Volkswagen hat wahrlich genug Probleme. In China bewegt sich das Geschäft talwärts, in Europa gewinnen chinesische Hersteller immer stärker dazu. Mit seinen Elektroautos verdient VW noch immer zu wenig – und Donald Trumps Autozölle schmälern selbst die Gewinne der einstigen Ertragsperlen Audi und Porsche.
VWs Kosten sind hoch, die Organisation kompliziert, vier deutsche Werke haben für das kommende Jahrzehnt keine gesicherte Perspektive. Bei allen Faktoren von außen: Der hartnäckigste Gegner Volkswagens ist Volkswagen selbst.
Vor der entscheidenden Aufsichtsratssitzung am Freitag ist keine klare Linie für einen Sanierungskompromiss in Sicht. Vorstand, Arbeitnehmer und das Land Niedersachsen stehen sich weiter unversöhnlich gegenüber. Damit schwinden die Chancen auf einen schnellen Durchbruch – und steigen jene für eine Eskalation auf einer außerordentlichen Hauptversammlung.
Rechtlich wäre das zulässig. Unternehmerisch wäre es ein Offenbarungseid. Fürs Image wäre es ein Armutszeugnis.
Dabei mangelt es in Wolfsburg weder an Einsicht noch an Erkenntnis. Praktisch alle Beteiligten wissen, dass der Konzern billiger, schneller und einfacher werden muss. 3,8 Prozent operative Rendite reichen nicht für einen Autohersteller, der Milliarden in Software, Batterien, neue Modelle und Fabriken stecken muss.
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Aufsichtsratssitzung am Freitag berät über Sanierungskompromiss
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Das Wetterphänomen „El Niño“ hat im August zu einem starken Anstieg der Agrarrohstoffe geführt. Der Bloomberg Agriculture Spot Index stieg um über 13 Prozent, während der GSCI-Index um rund sechs Prozent zulegte.

Die Dieselpreise in Deutschland übersteigen seit Wochen deutlich die Benzinpreise. Hauptgründe sind ukrainische Angriffe auf russische Raffinerien, ein russisches Exportverbot und stark knappe Diesel-Mengen auf dem Weltmarkt.
Nach erneuten US-Angriffen auf den Iran und der iranischen Reaktion ist der Preis für Superbenzin E10 in Deutschland auf einen neuen Rekordwert von durchschnittlich 2,215 Euro pro Liter gestiegen. Die Bundesregierung lehnte einen neuen Tankrabatt ab.

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