In Sachsen-Anhalt könnte die AfD bei der Landtagswahl laut Umfragen 42 Prozent der Stimmen holen.
In Sachsen-Anhalt deuten Umfragen auf einen potenziellen AfD-Stimmenanteil von 42 Prozent bei der kommenden Landtagswahl hin, was rund 450.000 Wählern für Spitzenkandidat Ulrich Siegmund entspräche.
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Aktuelle Umfragen zeigen hohe Zustimmungswerte für die AfD in Sachsen-Anhalt vor der anstehenden Landtagswahl.
Vom Erfolg des Westens haben sie profitiert. Aber wertschätzen wollen sie nichts. Von Mark Schieritz
In Sachsen-Anhalt gibt es knapp 1,8 Millionen Wahlberechtigte. Wenn die AfD bei der Landtagswahl nächste Woche tatsächlich 42 Prozent der Stimmen holen sollte, wie es die Umfragen derzeit nahelegen, dann werden rund 450.000 Menschen für den Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund gestimmt haben (bei gleicher Wahlbeteiligung wie vor fünf Jahren). Um das einmal einzuordnen: In Baden-Württemberg haben im Frühjahr mehr als dreimal so viele Leute Cem Özdemir von den Grünen gewählt.

Der Misstrauensantrag der AfD gegen Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) ist im Landtag gescheitert. Nur 33 Abgeordnete stimmten für den Antrag, während 45 Stimmen erforderlich gewesen wären. Es war der dritte erfolglose Versuch von Björn Höcke.
Die Deutsche Bahn plant bis zum 15. Oktober ein bundesweites Alkoholverbot an Bahnhöfen. Die Durchsetzung ist jedoch umstritten, da die Bundespolizei zusätzliche Aufgaben ablehnt und die Zuständigkeit primär bei der DB Sicherheit sieht.
Thüringens AfD-Fraktionschef Björn Höcke ist mit einem Misstrauensantrag gegen Ministerpräsident Mario Voigt gescheitert. Bei der geheimen Abstimmung im Landtag erhielt Höcke 33 Stimmen, während 49 Abgeordnete gegen ihn stimmten.

Irans Außenminister Abbas Araghtschi signalisiert trotz des festgefahrenen Konflikts mit den USA Gesprächsbereitschaft. Während regionale Vermittler aus Pakistan, Oman und Katar in Teheran verhandeln, fordert der Iran die Einhaltung früherer Abkommen.

Angesichts zunehmender hybrider Bedrohungen und Drohnenangriffe planen die Ostsee-Anrainerstaaten die Einrichtung einer schnellen Reaktionstaskforce. Bundesinnenminister Dobrindt betonte in Flensburg die Notwendigkeit eines gemeinsamen Sicherheitsraums.

Die USA befragen Nato-Verbündete schriftlich zu ihrer Rolle im neuen Verteidigungskonzept 'Nato 3.0'. Washington fordert mehr europäische Verantwortung bei konventionellen Streitkräften, um US-Ressourcen stärker auf den Indopazifik zu fokussieren.