VW-Betriebsratschefin Cavallo wirft Arbeitgebern Verrat an Sozialpartnerschaft vor
Quick Look
- Daniela Cavallo, Gesamtbetriebsratsvorsitzende von Volkswagen, kritisiert Arbeitgeber scharf für Angriffe auf Arbeitnehmerrechte.
- Sie bezeichnet die drohenden Werksschließungen bei VW als Kampfansage und Verrat an der Sozialpartnerschaft.
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Why It Matters
Die Automobilbranche steht durch den Wandel zur Elektromobilität, Handelskonflikte und schwache Geschäfte in China unter Druck.
Die Gesamtbetriebsratsvorsitzende von Volkswagen, Daniela Cavallo, hat den deutschen Arbeitgebern Angriffe auf Arbeitnehmerrechte und einen Bruch der Sozialpartnerschaft vorgeworfen. »Die Arbeitgeberseite hat den Anstand verloren«, sagte Cavallo bei einer Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in Hannover. Die Unternehmen versuchten im »Strudel der Krise« hart erkämpfte Standards und tarifliche Absicherungen der Beschäftigten gezielt auszuhebeln. »Das macht mich wütend, weil ich es als einen echten Verrat empfinde«.
Der Umstieg auf Elektromobilität, die internationalen Konflikte im Handel und die starken Rückgänge im Geschäft in China hätten für Druck in der Automobilbranche gesorgt, sagte Cavallo. Dennoch dürfe die Bewältigung dieser Probleme nicht einseitig den Belegschaften aufgebürdet werden. Bei VW bedrohe die Unternehmensspitze derzeit die Standorte in Hannover-Stöcken, Emden, Zwickau und Neckarsulm mit der Schließung. Dies sei »eine Kampfansage von Vorstand und Kapitalseite.«
Open Questions
- Wie reagiert die Unternehmensführung auf die Vorwürfe?
- Welche konkreten Maßnahmen folgen auf die Drohungen?




