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Das Werk in Zwickau ist ein wichtiger Standort für Volkswagen und gehört zu den Werken, die in dieser Woche Besuch vom Vorstandsvorsitzenden Oliver Blume erhielten.
Zwickau ist einer dieser Orte, an denen in dieser Woche einiges auf dem Spiel stand für Oliver Blume. Noch mehr stand für die Menschen auf dem Spiel, die hier arbeiten. Für den VW-Chef ging es um nicht weniger als um die Deutungshoheit. Für die 8000 Beschäftigten ging es um ihren Job, die Zukunft, die Existenz. Das Werk in Zwickau gehört nicht nur zu den VW-Standorten, die in dieser Woche Besuch vom Vorstandsvorsitzenden persönlich bekamen. Es gehört auch zu den Standorten, für die es im nächsten Jahrzehnt noch „keine wettbewerbsfähige Belegung“ gebe, wie Blume es nannte. Jetzt wollten die Menschen in Zwickau von ihm persönlich wissen, was das eigentlich heißt.
US-Präsident Donald Trump hat ein Öl-Abkommen mit Venezuela bekanntgegeben, das den USA die Mehrheitskontrolle über 65 Milliarden Barrel Öl sichert. Venezuelas Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez betont die wirtschaftlichen Vorteile des Deals, während der inhaftierte Ex-Präsident Nicolás Maduro in New York auf seinen Prozess wegen Drogenterrorismus wartet.

Fed-Chef Kevin Warsh deutet auf mögliche Zinserhöhung wegen hoher Inflation hin, ohne konkrete Zeitpläne zu nennen. Die Märkte bewerten die Chance auf eine September-Erhöhung nun bei rund 48 Prozent, während Analysten seine Aussagen als Andeutung für geldpolitische Straffung sehen.

Präsident Donald Trump behauptet, die USA hätten eine Vereinbarung mit Venezuela getroffen, um mehr als 65 Milliarden Barrel Ölreserven zu kontrollieren. Dies entspricht etwa einem Fünftel der geschätzten venezolanischen Vorkommen. Die USA wollen damit ihre Ölversorgung stärken und die Benzinpreise senken, ohne Kosten für Steuerzahler zu verursachen.

Volkswagen-Chef Oliver Blume versuchte in acht Betriebsversammlungen, die schwierige Lage des Konzerns zu erklären: geringere Einnahmen aus China, hohe Kosten durch US-Zölle und massive Überkapazitäten in Europa. Betriebsratschefin Daniela Cavallo kritisierte die vagen Zukunftsperspektiven, während über eine mögliche Rüstungsproduktion im Osnabrücker Werk und einen staatlichen Einstieg durch Niedersachsen oder den Bund debattiert wird. Der Aufsichtsrat tagt am 4. September.
Die Bundesregierung zahlt seit Jahresbeginn bis zu 6000 Euro Zuschuss für private Elektroautos und stößt auf unerwartet große Resonanz. Laut ZDK-Chef Peckruhn könnte die Prämie wegen hoher Nachfrage bereits vor 2029 ausgeschöpft sein. Die Regierung prüft eine Überarbeitung, etwa durch Einbeziehung von EU-Präferenzregelungen, um die Förderung länger verfügbar zu machen und Verunsicherung bei Kunden zu vermeiden.
Der Hausgerätehersteller Miele kritisiert die Standortbedingungen in Deutschland, insbesondere Bürokratie, Steuern, Infrastruktur, Bildung und Arbeitsmarkt. Markus Miele fordert konsequenteres politisches Handeln und sieht trotz Zöllen Wachstumspotenzial in den USA, wo das Unternehmen bereits Backöfen produziert. Aktuell sei kein neues Sparprogramm geplant, da das letzte Abbauprogramm bis Ende 2027 läuft.