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Die Debatte über die Regulierung von Künstlicher Intelligenz gewinnt international an Bedeutung, während gleichzeitig nationale Themen wie Verkehrspolitik, Sozialversicherung und Energiepreise die politische Agenda dominieren. Die Koalition aus SPD, Grünen und FDP steht vor Herausforderungen bei der Umsetzung von Reformen.
Angelika Ahrens
Digitalminister Wildberger fordert internationale KI-Kontrolle
Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) dringt einem Medienbericht zufolge auf eine stärkere internationale Zusammenarbeit bei der Regulierung von Künstlicher Intelligenz (KI). „Wir sind als Menschheit absolut in der Lage, das Problem zu lösen. Wir sind weder der KI noch der Situation hilflos ausgeliefert“, sagte der Politiker in einem Interview der Funke Mediengruppe, wie die Zeitungen am Samstag vorab berichteten. Er sehe gute Chancen für eine internationale Vereinbarung, etwa einen Sicherheitskatalog, der KI-Programme nach dem neuesten Stand der Technik überprüfe. Wildberger nannte die Internationale Atomenergiebehörde als Vorbild. Es müsse jedoch geklärt werden, wie eine solche Kontrolle angesichts der rasanten technologischen Entwicklung organisiert werden könne.
Der Minister nahm zudem die Entwickler von KI-Technologien in die Pflicht. Unternehmen trügen die Verantwortung dafür, dass ihre Produkte nicht gefährlich würden. Die KI dürfe keine eigenständigen Hackerangriffe vornehmen und keine Daten stehlen. Die Firmen müssten für derartige Straftaten haftbar gemacht werden. Die Technologie berge zwar Risiken, doch diese könnten beherrscht werden. Das Zeitfenster dafür stehe aber nicht mehr lange offen. „Wir müssen jetzt handeln“, sagte Wildberger.
Angelika Ahrens
Verkehrsminister Bilger gegen generelles Tempolimit auf Autobahnen
Bundesverkehrsminister Steffen Bilger hält nichts von einem generellen Tempolimit auf Autobahnen. „Ein Tempolimit würde auf den Autobahnen wenig ändern“, sagte der CDU-Politiker dem „Spiegel“. „Die allermeisten Autofahrer fahren ohnehin statt 220 Kilometer pro Stunde lieber entspannt mit Tempomat. Oder fahren bewusst langsamer wegen der hohen Spritpreise.“ Die Diskussion werde sehr emotional geführt. Bilger ergänzte: „Ein Tempolimit würde aber auch viele Menschen verärgern – und nur einen kleinen Klimaschutzeffekt bringen.“
Ein generelles Tempolimit ist seit langem in der politischen Debatte – etwa für mehr Klimaschutz, weniger Verkehrstote oder angesichts hoher Spritpreise. Nach Berechnungen des Umweltbundesamts ließen sich mit einem Tempolimit von 130 km/h auf Autobahnen und 80 km/h außerorts insgesamt 2,7 Prozent der Emissionen des Straßenverkehrs einsparen.
Angelika Ahrens
SPD-Generalsekretär: Keine Leistungskürzung in der Pflege
Die SPD will bei Reformen der Pflegeversicherung nach Aussage von Generalsekretär Tim Klüssendorf keine Leistungskürzung akzeptieren. Bei der Pflege gehe es gerade um richtig viel, erklärte Klüssendorf am Abend. „Dabei drohen vor allen Dingen für Pflegende, für Pflegebedürftige, aber auch ihren Angehörigen massive Kürzungen. Doch das lassen wir nicht zu.“ Er betonte: „Wir akzeptieren keine Leistungskürzung in der Pflege.“
Offen ließ Klüssendorf, was das mit Blick auf den für kommende Woche geplanten Kabinettsbeschluss zur finanziellen Stabilisierung der Pflegeversicherung im nächsten Jahr bedeutet.
Julius Stockheim
Merz: „Europa muss endlich souverän werden"
Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich für ein eigenständiges Europa in der Welt ausgesprochen. „Wir müssen Europa und damit unser Land fit machen in dieser unsicheren Welt“, sagte der CDU-Politiker bei der Gala zum 150-jährigen Jubiläum des Konsumgüter-Herstellers Henkel in Düsseldorf.
Wichtige Handelspartner setzten heute auf Abschottung und stellten die internationale Ordnung infrage. „Europa muss endlich souverän werden - in der Verteidigung seiner Integrität und seiner Interessen, aber auch im Abschluss mit Abkommen mit Staaten außerhalb Europas, die mit uns die gleichen Werte und das gleiche Interesse teilen“, so der Bundeskanzler weiter.
Julius Stockheim
Wadephul: Vertiefte Beziehung zu Kanada wichtig
Außenminister Johann Wadephul hat angesichts der Diskussion über eine mögliche assoziierte Mitgliedschaft Kanadas in der Europäischen Union dazu aufgerufen, sich nicht auf Worte zu fokussieren. „Aus meiner Sicht geht es dabei weniger um Begrifflichkeiten als darum, dass wir in den wichtigen Bereichen wirklich vertiefter zusammenarbeiten“, sagte der CDU-Politiker bei einem Treffen mit seiner kanadischen Kollegin Anita Anand in der Hauptstadt Ottawa.
Dazu gehöre auch das Freihandelsabkommen Ceta, die Zusammenarbeit zwischen Kanada und der EU im Sicherheits- und Verteidigungsbereich sowie die Unterstützung der Ukraine. Sowohl Kanada als auch die EU hätten gezeigt, dass es ein „großes Interesse“ an einer weiteren Vertiefung der Zusammenarbeit gebe, sagte Wadephul. Die Bundesregierung begrüße das, und es werde dazu weitere Gespräche geben.
Bundesaußenminister Johann Wadephul mit seiner kanadischen Amtskollegin Anita Anand in Ottawa. IMAGO/Justin Tang
Eva Glaser
Tankrabatt geht auch im Bundesrat durch
Nach dem Bundestag hat der Tankrabatt am Freitag auch den Bundesrat passiert. Der Vermittlungsausschuss werde nicht angerufen. Damit werden die hohen Spritpreise im Zuge des Nahost-Krieges um 17 Cent je Liter Diesel und Benzin gedrückt.
Eva Glaser
Bundestag gibt grünes Licht für Tankrabatt , Bundesrat nun am Zug
Der Bundestag hat einen Tankrabatt für die Monate Oktober bis Dezember beschlossen. Damit sollen die hohen Spritpreise im Zuge des Nahost-Krieges um 17 Cent je Liter Diesel und Benzin gedrückt werden. Der Bundesrat soll noch an diesem Freitag ebenfalls zustimmen.
Eva Glaser
Söder warnt SPD und Grüne vor Koalition mit Linkspartei
CSU-Chef Markus Söder hat SPD und Grüne in Berlin vor einem Regierungsbündnis mit der Linkspartei gewarnt. „Und mein Appell an Grüne und SPD hier in Berlin: zu überprüfen, mit wem man sich bindet. Ob die beiden wirklich mit einer linksextremen Gruppe eine Regierung bilden wollen und sich sogar hinter ihnen versammeln“, sagte der bayerische Ministerpräsident am Rande einer Sitzung des Bundesrates in Berlin. „Die Linkspartei ist tief antisemitisch. Die Linkspartei hier in Berlin insbesondere feiert Partys mit Clan-Chefs. Mag das in Einzelfällen möglicherweise sein, aber aus Sicht der Bürger ist das ein Wahnsinn, was hier stattfindet“, betonte Söder.
Eva Glaser
Söder fordert grundlegende Reform der Energiesteuern
CSU-Chef Markus Söder fordert eine grundlegende Reform der deutschen Energiesteuern. „Wir müssen über die CO2-Bepreisung und alle Preisregeln sprechen, die Energie in Deutschland staatlich teurer machen“, sagte der bayerische Ministerpräsident vor der Sitzung des Bundesrates in Berlin. Er lobte die Schritte zur Absenkung der Spritpreise, betonte aber, dies könne nur ein erster Schritt sein. „Wir müssen grundlegend überlegen, wie wir dauerhaft die Energiepreise senken können.“
Es brauche ein „großes Paket“, welches dauerhaft Entlastungen bei den hohen Energiepreisen bringe, so Söder. Es könne nicht sein, dass die deutsche Politik alle drei Monate hin und her schwanke, ob sie eingreife oder nicht. Statt einer weiteren „Einmaloperation“ brauche es eine grundsätzliche Regelung auf Dauer. „Denn die Weltlage ist, wie sie ist. Es gibt keinen Hinweis, dass sich das alles in den nächsten Monaten automatisch entspannt.“ Tanken müsse in Deutschland aber wieder bezahlbar sein.
Eva Glaser
Länder im Bundesrat gegen höhere Steuern
Bei den Bundesländern gibt es Widerstand gegen geplante höhere Tabak-, Alkohol- und Sektsteuern. Bei der ersten Beratung des Bundeshaushalts für das kommende Jahr und der weiteren Finanzplanung im Bundesrat sagte Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU): „Wer Haushaltslöcher mit Steuergeldern und Steuererhöhungen stopft, macht es sich zu einfach.“ Insbesondere eine Steuererhöhung beim Schaumwein treffe Hessen als Weinland besonders schwer.
Eine Zuckersteuer lehnte Rhein als „Belastung für mittelständische Getränkehersteller“ ab. Rhein stellte fest: „Ich lehne die Steuererhöhungen, die geplant sind, ab.“ Ansonsten werde die Preiskrise „eine ernsthafte Politikkrise“. Thüringens Finanzministerin Katja Wolf kritisierte, hohe Einkommen, Konzerngewinne und hohe Vermögen blieben verschont.
Der Bundestag hatte den Haushalt Anfang September erstmals beraten. Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) plant mit Ausgaben von 555,4 Milliarden Euro - etwas mehr als in diesem Jahr. Allein im Kernhaushalt sollen dafür Schulden von 118,7 Milliarden Euro gemacht werden. Dazu kommen neue Kredite aus den Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität sowie für die Bundeswehr. Mehr Geld in die Kasse bringen sollen in den kommenden Jahren eine neue Plastikabgabe sowie eine höhere Tabak-, Alkohol- und Sektsteuer. Geplant ist auch eine Zuckersteuer – Details aber sind noch offen.
Boris Rhein vor dem Bundesrat AFP
Lukas Bay
Bundestag beschließt Bundespolizei-Gesetz nach neuer Abstimmung
Der Bundestag hat nach einer Abstimmungspanne das Bundespolizei-Gesetz mit erweiterten Rechten für die Beamten im zweiten Anlauf gebilligt. Die absolute Mehrheit stimmte in namentlicher Abstimmung am Freitag für das Vorhaben. Die Abstimmung musste wiederholt werden, nachdem der Bundestag im Sommer einen Beschluss mit einfacher Mehrheit gefasst hatte. Im Nachgang stellte sich heraus, dass das Gesetz die sogenannte Kanzlermehrheit benötigte. Ebenfalls noch am Freitag wird es den Bundesrat passieren, was als sicher gilt. Das Vorhaben ist nicht zustimmungspflichtig.
Das Bundespolizeigesetz sieht vor, dass die Bundespolizei im Grenzgebiet sowie beim Einsatz und bei der Abwehr von Drohnen mehr Rechte erhält. Die Bundespolizei soll so vor allem Bahnhöfe und Bahnanlagen bewachen, aber auch das Regierungsviertel in Berlin und das Verfassungsgericht in Karlsruhe. Darüber hinaus soll sie mehr Kompetenzen bei der Strafverfolgung und bei der Bekämpfung illegaler Migration erhalten.
Lukas Bay
AfD baut im Bund Vorsprung auf CDU aus
Die AfD hat ihren Vorsprung auf die Union auf Bundesebene einer Umfrage zufolge ausgebaut. Wenn nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die AfD auf 28 Prozent und damit einen Prozentpunkt mehr als zuletzt, teilte das ZDF zu seinem „Politbarometer“ mit. CDU/CSU würden einen Punkt verlieren auf 21 Prozent. Die Grünen blieben unverändert bei 14 Prozent, die SPD verbesserte sich um einen Punkt auf 13 Prozent, die Linke verharrte bei 12 Prozent. Die FDP verliere einen Punkt auf drei Prozent. Alle anderen Parteien kämen unverändert auf zusammen neun Prozent. Darunter sei keine Partei, die mindestens drei Prozent erreichen würde.
Weiter hieß es unter Berufung auf die Umfrage, nur 28 Prozent der Befragten glaubten, dass es Bundeskanzler Friedrich Merz im Großen und Ganzen gelingen werde, seinen Reformkurs fortzusetzen. 85 Prozent würden grundlegende Reformen, die auch zu finanziellen Belastungen und Einschnitten führen würden, für wichtig halten. 65 Prozent glaubten nicht, dass Merz bis zur nächsten regulären Bundestagswahl im Frühjahr 2029 Bundeskanzler bleibe. 79 Prozent meinten, Merz mache als Bundeskanzler einen eher schlechten Job.
Timm Seckel
Ökonomen kritisieren „unklare Wirtschaftspolitik"
Deutschlands führende Wirtschaftsforscher kritisieren die „unklare Wirtschaftspolitik“ der Bundesregierung und fordern, an den angekündigten Reformen im Bereich Rente, Gesundheit und Bürokratie fortzusetzen. Stefan Kooths, Leiter des Prognosezentrums am Kiel-Institut für Wirtschaftsforschung, bemängelte am Donnerstag, dass Reformpakete im Monatstakt angekündigt und wieder verändert würden. Das verunsichere Investoren und Bevölkerung und führe zu Zurückhaltung bei Ausgaben und Investitionen. „Es braucht ein Klima, in dem Menschen wieder Vertrauen haben, dass es in diesem Land wieder vernünftig vorwärts geht“, sagte Oliver Holtemöller vom IWH.
Er sagte weiter, die Wirtschaftsforscher sähen sich nicht in der Position, einzelne politische Ideen wie das Ende der „Rente mit 63“ zu empfehlen oder abzulehnen. Klar sei aber, dass Rentenausgaben den Bundeshaushalt belasteten und langfristig dazu führten, dass höhere Schulden auch die Zinskosten nach oben treiben und die finanzielle Stabilität der Bundesfinanzen belasten.
Der „Konsolidierungsbedarf“ werde derzeit nur in die Zukunft verschoben, sodass in den kommenden Jahren dann immer mehr eingespart werden müsse. „Das sehen auch die Investoren“, sagte der Kieler Ökonom Kooths.
Sabrina Frangos
Weber: CSU steht „sonnenklar“ hinter Merz
CSU-Vize Manfred Weber fordert ein Ende der Personaldebatten über Kanzler Friedrich Merz. „Er ist gewählt, er soll seinen Job machen. Er hat die Rückendeckung. Und jetzt lasst uns die Reformen umsetzen“, sagte Weber in der ZDF-Sendung „Markus Lanz“. Zur Debatte über einen Kanzlertausch betonte der Europaabgeordnete: „Der steht nicht zur Debatte.“ Auf die Frage des Moderators, ob die CSU uneingeschränkt hinter Merz stehe, antwortete Weber: „Für mich ist das sonnenklar.“
Weber mahnte, sich nun auf die anstehenden Reformen zu konzentrieren. Man würde viele Unionswähler verstoßen, wenn man jetzt nicht umsetze, was vor dem Sommer vereinbart worden sei. Viele Menschen warteten darauf, dass jetzt was passiere. „Deswegen finde ich es richtig, dass jetzt alle sich am Riemen reißen und endlich das machen, was wir versprochen haben.“
Patricia Hoffhaus
Linnemann gegen erneute Verlängerung bei Kinderkrankentagen
Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann hat sich gegen eine erneute Verlängerung der Zeitspanne ausgesprochen, in der Eltern Anspruch auf Kinderkrankengeld haben. „Das ist eine Regel, die wir eingeführt haben während Corona“, sagte der CDU-Politiker in der Regierungsbefragung im Bundestag. Er fügte hinzu, dass die Politik gut daran tue, „dass Sonderregeln, die es zu Corona gab, wieder zurückgenommen werden.“
Für dieses Jahr gilt nach einer gesetzlichen Festlegung noch eine Verlängerung – nämlich pro Kind und Elternteil von 15 Tagen und für Alleinerziehende von 30 Tagen. Nach Ende von Sonderregelungen in der Corona-Krise war die längere Spanne von 15 Tagen bereits für 2024 und 2025 per Gesetz fortgeschrieben worden. Zuvor waren es 10 Kinderkrankentage pro Jahr und Elternteil gewesen.
Patricia Hoffhaus
Ex-Richter Di Fabio offen für Amt des Bundespräsidenten
Der frühere Bundesverfassungsrichter Udo Di Fabio zeigt sich offen dafür, das Amt des Bundespräsidenten zu übernehmen. Das sagte er in einem Podcast der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. „Wenn diese Republik zu einem Amt ruft, sagt man als Verfassungsrechtler, als Staatsrechtler nicht Nein“, sagte Di Fabio. Wie mehrere Medien berichten wird Di Fabio in der CDU als möglicher Kandidat gehandelt.
Der heute 72 Jahre alte Di Fabio war von 1999 bis 2011 Richter am Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Der Jurist lehrt derzeit an der Universität Bonn. Seit 2017 ist Frank-Walter Steinmeier deutscher Bundespräsident. Am 30. Januar 2027 tritt die Bundesversammlung zusammen, um ein neues Staatsoberhaupt zu wählen.
Timm Seckel
Pflegereform soll Ende September ins Kabinett kommen
CDU-Gesundheitsminister Carsten Linnemann wolle die von der schwarz-roten Koalition geplante Pflegereform kommende Woche ins Bundeskabinett einbringen, sagte
AI outlook — possibilities, not facts
Die Bundesregierung wird in den kommenden Wochen einen konkreten Vorschlag für internationale KI-Kontrolle vorlegen.
Possible · Within weeks
Die SPD wird sich gegen Leistungskürzungen in der Pflegeversicherung positionieren und dies in Koalitionsverhandlungen einbringen.
Likely · Within weeks
Federal Education Minister Karin Prien (CDU) has criticized the Heidenau city council's decision not to install any more stumbling blocks in public spaces and described it as a scandal. She emphasized that stumbling blocks make Jewish life visible and restore dignity. The majority of the city council voted for an application from the CDU and AfD. Stolperstein inventor Gunter Demnig also expressed incomprehension and criticized the decision as unworthy.

After right-wing extremist election successes in Saxony-Anhalt, the middle class is demanding that asylum policy be listened to and tightened, while the left-wing victory in Berlin leads to anti-Semitic accusations. At the same time, the housing shortage is becoming visible through the eviction of an old tenant in Madrid, while Pope Leo XIV is holding mass in France in front of over half a million people. In Heidenau, the CDU and AfD are allegedly working together to prevent the laying of new stumbling blocks in memory of Nazi victims.
US broadcaster CNN has been excluded from President Donald Trump's planned trip to Tennessee and replaced by Lindell TV, run by Trump-backed entrepreneur Mike Lindell. The press pool changes regularly and supplies other media with material. CNN, MSNBC and Politico had previously been granted access to the White House after several days of stay-at-home orders after a federal court temporarily lifted the ban.
73 of 158 newly elected representatives in the Berlin Parliament are moving into the House of Representatives for the first time. At 22, Asya Senyüz from the Left Party is the youngest member, followed by Richard Gamp (CDU, 23) and Klara Schedlich (Greens, 26). The proportion of women is 39 percent.
The US government has denied CNN permission to film President Donald Trump's trip to Tennessee as part of the TV pool, despite a judge previously restoring CNN, MSNBC and Politico's access to the White House. The measure could violate the judge's ruling, with legal experts arguing that the disinvitation violates the spirit of the order.
Chancellor Friedrich Merz (CDU) confirms the federal government's reform course in the areas of pensions, health, care and taxes. At the same time, the DGB is calling for rallies against the social policy course in 15 major cities. The DOSB is deciding between Munich and Cologne-Rhine-Ruhr as Germany's bid for the 2036, 2040 or 2044 Olympics, with Munich narrowly leading, but the final decision rests with the IOC.