Berliner Forscher erhält Nobelpreis für Medizin für Arbeiten zur Optogenetik
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Peter Hegemann hat durch seine Arbeit an lichtempfindlichen Proteinen aus Mikroalgen die Grundlagen für die Optogenetik gelegt. Diese Technologie ermöglicht die Untersuchung neuronaler Schaltkreise mittels Licht.
Wissenschaftssenatorin Ina Czyborra hat dem Forscher Peter Hegemann von der Humboldt-Universität Berlin zum Medizin-Nobelpreisträger gratuliert. «Das ist eine herausragende Auszeichnung und würdigt eine beeindruckende wissenschaftliche Leistung, die unser Verständnis des Gehirns grundlegend verändert hat», teilte Czyborra (SPD) mit.
Hegemann bekommt den diesjährigen Nobelpreis für Medizin gemeinsam mit dem Würzburger Georg Nagel und dem US-Forscher Karl Deisseroth. Ausgezeichnet werden ihre Entdeckungen im Bereich lichtgesteuerter Ionenkanäle und Optogenetik. Die Forscher erhalten jeweils ein Drittel des Preisgelds von umgerechnet rund einer Million Euro.
Jahrzehntelange Forschungsgeschichte
Die Auszeichnung sei auch eine Würdigung der jahrzehntelange Forschungsgeschichte Hegemanns, so die Senatsverwaltung für Wissenschaft. «Peter Hegemann hat mit seinen Arbeiten an lichtempfindlichen Proteinen aus Mikroalgen wesentliche Grundlagen für die Optogenetik geschaffen. Seine Forschung zeigte, wie biologische Prozesse durch Licht gesteuert werden können.»
Gemeinsam mit den Arbeiten von Nagel und Deisseroth sei eine Technologie entstanden, die heute weltweit eingesetzt wird, um neuronale Schaltkreise zu untersuchen und die Mechanismen von Gehirn und Erkrankungen besser zu verstehen, so die Wissenschaftsverwaltung.
Berlin sei «stolz auf seinen neuen Nobelpreisträger»
Für den Wissenschaftsstandort Berlin sei dieser Nobelpreis Anlass zu großer Freude und Berlin sei stolz auf seinen neuen Nobelpreisträger, so Czyborra weiter. Der Nobelpreis mache die internationale Strahlkraft der Optobiologie-Forschung an der Humboldt-Universität sichtbar und zeige, welchen Wert ausdauernde Grundlagenforschung für die Medizin besitzt.
Hegemann selbst zeigte sich am Vormittag nicht öffentlich. An seinem Forschungsinstitut, dem Institut für Biologie der HU Berlin, tauchte er nicht auf.
Peter Hegemann from the Humboldt University in Berlin initially ignored a request for a callback from the Nobel Committee before realizing that it was to announce his Nobel Prize in Medicine. The call came shortly before 11:00 a.m., a few minutes before the official announcement. Hegemann received the prize for his work in optogenetics, which is worth twelve million Swedish crowns (around $1.2 million).
The Würzburg scientist Georg Nagel received the Nobel Prize for Medicine together with Karl Deisseroth and Peter Hegemann for his work on optogenetics. He expressed surprise and explained that it was still too early for this award. Nagel received the news on a terrace in Italy, where he spends the winter months due to the warmer climate.
This year's Nobel Prize in Medicine will be awarded to three scientists, including German Max Planck researchers Peter Hegemann from the Humboldt University of Berlin and Peter Nagel from the University of Würzburg, for their groundbreaking work on the study of the brain and its electrical impulses.
The skeleton of the rare dinosaur Nanotyrannus "Jodi" is scheduled to be auctioned by Sotheby's in New York on October 27th. The price is estimated at between six and nine million US dollars. It is one of only three known skeletons of this species. Critics warn that such auctions make scientific access difficult.

The biophysicists Peter Hegemann and Georg Nagel as well as the US researcher Karl Deisseroth were awarded the Nobel Prize for Medicine. They developed optogenetics, a method for controlling body functions using light.
US researcher Karl Deisseroth was awarded the Nobel Prize in Medicine for his work on light-controlled ion channels and optogenetics. He received the news shortly after midnight and plans to celebrate the success with his lab and students.