Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) meldet deutlichen Anstieg bei geförderten Rückkehrern im Vergleich zum Vorjahr
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Deutschland sieht sich mit steigenden Ausreisepflichtigen konfrontiert, während das Bamf Programme für freiwillige Rückkehrer anbietet.
Die Zahl der Migranten und abgelehnten Asylsuchenden, die freiwillig in ihre Herkunftsländer zurückkehren, ist gestiegen. Im ersten Halbjahr dieses Jahres kehrten nach Angaben des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf) 9.276 Menschen mit Unterstützung des Bundes in ihre Heimatländer zurück. Im gleichen Zeitraum 2025 waren es 7.348 Menschen. Auch im gesamten vergangenen Jahr nahm die Zahl der geförderten freiwilligen Rückkehrer deutlich zu. 2025 unterstützten die Bundesbehörden insgesamt 16.578 Menschen bei der Rückkehr in ihr Herkunftsland oder in einen aufnahmebereiten Drittstaat. 2024 waren es noch 10.358 Menschen. Zuerst hatten Zeitungen der Funke Mediengruppe über die Zahlen berichtet. Demnach waren Ende Juni 2026 laut Ausländerzentralregister insgesamt 258.845 Menschen in Deutschland ausreisepflichtig. 199.271 von ihnen waren demnach geduldet. Das bedeutet, dass sie Deutschland eigentlich verlassen müssten, ihre Abschiebung aber vorübergehend ausgesetzt ist. Mit dem sogenannten Reag/Garp-Programm unterstützt das Bamf Menschen bei der freiwilligen Rückkehr in ihre Herkunftsländer oder in aufnahmebereite Drittstaaten. Dabei übernimmt der Bund unter anderem die Kosten für die Reise. Außerdem erhalten Erwachsene eine finanzielle »Starthilfe« von 1.000 Euro, Kinder und Jugendliche 500 Euro. Seit Januar 2025 ist eine geförderte freiwillige Rückkehr auch nach Syrien wieder möglich. Das Programm war zuvor wegen des Bürgerkriegs in dem Land ausgesetzt worden.
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Weitere Anstiege bei freiwilligen Rückkehrern erwartet, wenn Programme erweitert werden.
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