
Ein polnischer Reisebus ist in der Nacht bei Mezökeresztes von der Autobahn abgekommen und in einen Graben gestürzt.
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Es handelt sich um den schwersten Busunfall in Ungarn seit 2003, als bei einer Kollision mit einem Zug 33 Menschen starben.
Bei einem Unfall eines Reisebusses aus Polen sind im Osten Ungarns zwölf Menschen ums Leben gekommen. Zehn Menschen erlitten schwere, weitere 37 leichte Verletzungen, teilte der ungarische Rettungsdienst mit. Ein Mensch schwebe noch in Lebensgefahr.
Der Bus mit polnischem Kennzeichen war nach Polizeiangaben in der Nacht auf der Autobahn von der Fahrbahn abgekommen und in den Straßengraben gestürzt. Der Unfall ereignete sich bei Mezökeresztes, etwa 140 Kilometer östlich der Hauptstadt Budapest. Ungarns Regierungschef Péter Magyar sprach den Familien der Toten sein Beileid aus.
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei dürfte der Fahrer am Lenkrad eingeschlafen sein. Er überlebte den Unfall, die Behörde nahm ihn anschließend fest. Der Bus brachte nach den Angaben der Behörden eine Pilgergruppe aus dem Karpatenvorland von Bosnien und Herzegowina zurück nach Polen. An Bord waren insgesamt 57 Passagiere und zwei Busfahrer.
Es war der schwerste Unfall in Ungarn seit 2003. Damals raste ein Zug an einem Bahnübergang in einen deutschen Reisebus, 33 Menschen starben.
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Strafrechtliche Ermittlungen gegen den Busfahrer
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