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Die AfD wird in mehreren Landesverbänden vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft. Björn Höcke wurde zweimal wegen des Verwendens einer verbotenen SA-Parole vom Landgericht Halle verurteilt. Die Partei erzielte bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September 43,8 Prozent der Stimmen und wurde stärkste Kraft.
AfD-Anhänger haben am Tag der Deutschen Einheit bei einer Demonstration mit dem thüringischen Landesvorsitzenden Björn Höcke an der Spitze gegen die Politik der Bundesregierung protestiert. Bei einem Aufzug durch die ostbrandenburgische Stadt Fürstenwalde riefen Menschen «Merz muss weg». Sie schwenkten Deutschlandfahnen, begleitet von Trommeln.
Die Veranstaltung der AfD am Tag der Einheit wurde auch von Protest begleitet. In der Stadt mit rund 34.000 Einwohnern hingen Plakate mit der Aufschrift «Björn ist ein Nazi». Eine Gegenversammlung gegen Rechts und ein Fest für Vielfalt fand entfernt von der AfD-Kundgebung statt. «Unsere Heimat ist Bunter» war dort zu lesen.
Polizei: Rund 1.500 bei AfD-Veranstaltung
Die Polizei, die mit vielen Kräften im Einsatz war, sprach bislang von rund 1.500 Teilnehmern bei der AfD-Veranstaltung. Eine Sprecherin der Landespartei nannte dagegen die Zahl 3.500. Bei der Protestversammlung waren nach einer ersten Schätzung der Polizei am Nachmittag um die 500 Menschen gewesen. Laut Polizei verliefen die Veranstaltungen weitgehend störungsfrei.
Bei der AfD-Veranstaltung wurden nach Angaben der Polizei zwei YouTuber angegriffen. Ein 23-Jähriger, der über das Geschehen berichtete, wurde demnach körperlich attackiert und beleidigt, nachdem er einen Menschen gegen dessen Willen gefilmt haben soll. Wenig später wurde laut Polizei ein weiterer 24-jähriger YouTuber körperlich attackiert. Die Polizei nahm in beiden Fällen mehrere Anzeigen wegen Körperverletzung, Beleidigung und Verstoß gegen das Kunsturhebergesetz auf.
Höcke spricht von «Wendestimmung» nach Wahlen
Vor dem Aufzug durch die Stadt sprach Höcke bei einer Kundgebung vor jubelnden Anhängern von einer «Wendestimmung» nach den ostdeutschen Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. «Wir wollen endlich wieder ein normales Volk sein», sagte der AfD-Landespolitiker, der als Rechtsaußen seiner Partei gilt. Er sprach von einer «verrückten Politik» von Merz und Co. Zur Debatte um ein AfD-Verbotsverfahren sagte Höcke: «Das, was im Augenblick gegen die AfD aufgefahren wird, ist durchaus in die Kategorie Psychoterror einzuordnen.»
Sowohl die AfD in Brandenburg als auch die thüringische Landespartei mit Höcke an der Spitze werden vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft. Höcke war wegen des Verwendens einer verbotenen SA-Parole zweimal vom Landgericht Halle verurteilt worden.
«Entlastung jetzt» stand auf einem Banner, hinter dem Höcke und Brandenburgs Landesvorsitzender René Springer durch die Stadt zogen. Anhänger trugen T-Shirts mit dem Konterfei Höckes und der Aufschrift «Remigration». Eher vereinzelt waren am Straßenrand Buhrufe und Pfiffe zu hören. Die Polizei hielt die Protestler und AfD-Anhänger auseinander. Bei der Kundgebung war unter anderem auch die rechtsextremistische Jugendgruppierung «Deutsche Patrioten voran» zu sehen.
Landeschef Springer nennt Wahlziel 50 Prozent
Der brandenburgische AfD-Landesvorsitzende Springer gab für die Landtagswahl 2029 das Ziel von 50 Prozent der Stimmen aus. «44 Prozent reicht eben nicht. Lasst uns 2029 50 holen», sagte er bei der Kundgebung vor Besuchern. In Sachsen-Anhalt war die AfD bei der Landtagswahl am 6. September mit 43,8 Prozent mit Abstand stärkste Kraft geworden, hat aber die absolute Mehrheit verpasst.
Anti-AfD-Plakat mit Höcke-Konterfei in Stadt
Die Linke sorgte in Fürstenwalde zuletzt mit dem Plakat und der Aufschrift «Björn Höcke ist ein Nazi» für Streit. Die Staatsanwaltschaft hält es nicht für strafbar.
AI outlook — possibilities, not facts
Die AfD wird ihr Ziel von 50 Prozent bei der Landtagswahl in Brandenburg 2029 nicht erreichen.
Likely · Within years
Es werden weitere rechtliche Schritte gegen die Verantwortlichen der Angriffe auf die YouTuber eingeleitet.
Possible · Within weeks
In the Stern interview, Hessian Prime Minister Boris Rhein said that the AfD should be supported in elections for the chairmanship of Bundestag committees because it was elected and had to be treated accordingly. He emphasized that although one clearly differentiates oneself from the AfD, one does not exclude it. The AfD missed a majority in three committee chair elections in the last legislative period and its constitutional complaint to the Constitutional Court failed.
Federal Economics Minister Katherina Reiche (CDU) warns of nationwide losses in growth in a government led by the left in Berlin and sees a danger for Germany as an investment and business location. She criticizes the left as dangerous to property and freedom and refers to her GDR experience with expropriation and nationalization. The Left became the strongest force in the election for the Berlin House of Representatives on September 20th and is aiming for a red-green-red coalition in order to provide a governing mayor for the first time.
Ahead of the Brazilian presidential election, incumbent President Luiz Inácio Lula da Silva and right-wing Senator Flávio Bolsonaro are close together in the polls. Both are unlikely to achieve an absolute majority in the first round, suggesting a runoff election on October 25th. Topics include crime, government spending, Supreme Court independence and possible US influence. Lula represents a left-wing agenda with social programs, Flávio Bolsonaro is committed to dismantling the state and cracking down on crime. He is being investigated for money laundering and corruption. A total of 159 million eligible voters are called upon to elect not only the president but also Congress, senators and state governments.
Shortly before the Brazilian presidential elections, the incumbent left-wing President Luiz Inácio Lula da Silva and the right-wing Senator Flávio Bolsonaro are close together in the polls. Both are unlikely to achieve an absolute majority in the first round, making a runoff election on October 25 likely. The election campaign is accompanied by issues such as the fight against crime, the independence of the Supreme Court and possible US influence.
Left-wing member of the Bundestag Cansin Köktürk insulted Israel, US President Donald Trump, Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu and mainstream media in an Instagram video. She used vulgar expressions and called for the liberation of Palestine. This follows earlier calls for order and a fine of 2,000 euros for similar failures in the Bundestag.
Hundreds of thousands of people celebrate German Unity Day in Bremen. At a ceremony in the Glocke, Federal President Steinmeier warns against extremist forces and calls for courage for renewal, while the political leaders attend the citizens' festival.