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AfD erreicht in Brandenburg 40 Prozent – SPD halb so stark, CDU nur noch einstellig
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Die Welt2 hours agoPolitics1 min readGermanyView translation

AfD erreicht in Brandenburg 40 Prozent – SPD halb so stark, CDU nur noch einstellig

Die SPD von Ministerpräsident Dietmar Woidke liegt bei 20 Prozent, während die CDU auf neun Prozent abrutscht.

Quick Look

  • In einer neuen Insa-Umfrage erreicht die AfD in Brandenburg 40 Prozent, während die SPD auf 20 Prozent fällt.
  • Die CDU liegt nur noch bei neun Prozent.
  • Auch auf Bundesebene führt die AfD laut Ipsos vor der Union, die auf ein Rekordtief von 20 Prozent sinkt.

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Why It Matters

Die Umfrage wurde von Insa im Auftrag der Märkischen Allgemeinen Zeitung, Märkischen Oderzeitung und Lausitzer Rundschau durchgeführt.

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Die AfD in Brandenburg erreicht in einer aktuellen Umfrage die 40-Prozent-Marke – und damit einen doppelt so hohen Wert wie die SPD von Ministerpräsident Dietmar Woidke. In der repräsentativen Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag von „Märkischer Allgemeiner Zeitung“, „Märkischer Oderzeitung“ und „Lausitzer Rundschau“ kommen die Sozialdemokraten auf 20 Prozent.

Im Vergleich zur Insa-Umfrage vom März gewinnt die AfD damit sechs Prozentpunkte hinzu, während die SPD vier Prozentpunkte verliert. Die CDU büßt fünf Prozentpunkte ein – und ist in Brandenburg mit neun Prozent nur noch einstellig.

Wenn am Sonntag Landtagswahl wäre, käme die Linke ebenfalls auf neun Prozent. Sie gewinnt damit zwei Punkte hinzu und würde wieder in den Landtag einziehen. Auch die Grünen kämen auf sieben Prozent, also ebenfalls zwei Punkte mehr als im März, und wären wieder im Landtag vertreten. Das BSW wäre mit sieben Prozent weiterhin im Parlament. Im Vergleich zur Landtagswahl 2024 hat sich der Wert allerdings nahezu halbiert.

Die Umfragewerte im Überblick:

AfD: 40 Prozent (+6)

SPD: 20 Prozent (-4)

CDU: 9 Prozent (-5)

Linke: 9 Prozent (+2)

Grüne: 7 Prozent (+2)

AfD auch bundesweit vor der Union

Auch auf Bundesebene liegt die AfD in aktuellen Umfragen vor der Union. In einer Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Ipsos erreicht die AfD 28 Prozent und gewinnt damit einen Prozentpunkt hinzu. CDU und CSU verlieren dagegen einen Punkt und kommen zusammen nur noch auf 20 Prozent. Das ist der niedrigste Wert, den Ipsos seit Beginn seiner Erhebungen im Jahr 2016 für die Union gemessen hat.

Die SPD legt bundesweit um einen Prozentpunkt auf 13 Prozent zu. Die Grünen bleiben unverändert bei 15 Prozent, während die Linke einen Punkt verliert und auf zwölf Prozent fällt. FDP und BSW liegen mit vier beziehungsweise drei Prozent unter der Fünfprozenthürde.

Wahlumfragen sind generell mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Umfragen spiegeln nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang.

Open Questions

  • Wie verändern sich die Werte bis zur nächsten Wahl?

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This article was originally published by Die Welt.

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