
Der AfD-Fraktionschef in Sachsen-Anhalt strebt für die Dezember-Sitzung des Landtags eine Wahl zum Regierungschef an und sondiert ein „Format der Stabilität“.
AI-generated summary
Bei der Landtagswahl am 6. September wurde die AfD mit 43,8 Prozent stärkste Kraft in Sachsen-Anhalt. Für eine Mehrheit im Parlament sind 42 Stimmen erforderlich.
Der AfD-Politiker Ulrich Siegmund hat angekündigt, sich in der Dezember-Sitzung des Magdeburger Landtags als Ministerpräsident zur Wahl zu stellen. „Wir sind weiterhin in konstruktiven Gesprächen mit einer anderen Landtagsfraktion und mit einzelnen anderen Abgeordneten dieses Landtages anderer Fraktionen“, sagte der AfD-Ko-Fraktionschef. „Deswegen möchte ich hier und heute verkünden, dass nach aktuellem Stand, dass ich in der Dezember-Sitzung des Landtages von Sachsen-Anhalt als Ministerpräsidenten-Kandidat hier in Sachsen-Anhalt antreten werde.“
Bei der Wahl am 6. September war die AfD mit Siegmund als Spitzenkandidaten mit 43,8 Prozent stärkste Kraft vor der CDU mit 17,2 Prozent geworden. Die AfD führt derzeit Gespräche mit dem BSW zur Regierungsbildung. Das BSW schließt eine Koalition aus. Es geht bei den Gesprächen um Inhalte, die eine AfD-geführte Minderheitsregierung umsetzen müsste. Ergebnisse gibt es bisher nicht.
Siegmund hatte vor der Landtagswahl mehrfach ausgeschlossen, ohne eigene absolute Mehrheit zu regieren – er wolle sich nur zum Ministerpräsidenten wählen lassen, wenn seine Partei allein regieren könne, betonte er mehrfach.
Zur genauen Konstruktion einer künftigen Regierung äußerte er sich jetzt nicht. Sein Ziel sei aber immer gewesen, eine stabile Regierung auf den Weg zu bringen. „Ich würde ja nicht in die Wahl des Ministerpräsidenten hineingehen, wenn ich die Stabilität nicht vorher als Gewissheit hätte. Demzufolge wird es keine klassische Minderheitsregierung werden, wenn alles so läuft, wie wir es aktuell geplant haben, gibt es ein Format der Stabilität, wo ich jetzt noch keine weiteren Details exakt geben darf.“ Es sei aber ein Format oberhalb einer Minderheitsregierung, das derzeit sondiert werde.
Wie Siegmund ins Amt kommt, ist offen. Die AfD stellt im Parlament 39 Abgeordnete. CDU, Linke, Grüne und SPD kommen zusammen ebenfalls auf 39 Sitze, das BSW ist mit 5 Abgeordneten vertreten. Für eine Mehrheit im Parlament braucht es 42 Stimmen. Das BSW hat jedoch angekündigt, sich bei der Ministerpräsidentenwahl enthalten zu wollen. Im dritten Wahlgang reicht in Sachsen-Anhalt eine Mehrheit der abgegebenen Stimmen aus. Enthaltungen werden nicht mitgezählt.
Parallel zu den Gesprächen von AfD und BSW hat es am Dienstag auch einen ersten Austausch von SPD, Grünen, Linken und BSW in Magdeburg gegeben. Dabei geht es etwa um die Frage, ob es einen überparteilichen Ministerpräsidenten geben könnte. Die Gespräche wollen die vier Parteien nach der konstituierenden Sitzung des Landtags, die am 6. Oktober stattfindet, fortsetzen.
Eine Mehrheit im Magdeburger Parlament haben die vier Fraktionen nicht, diese gäbe es nur zusammen mit der CDU. Die Christdemokraten hatten die Einladung der SPD zuvor jedoch abgelehnt, sie sehen sich in der Opposition.
AI outlook — possibilities, not facts
Kandidatur von Ulrich Siegmund bei der Dezember-Sitzung des Landtags.
Likely · Within months

The SPD is proposing a 'care cap' of 1,500 euros for the care-related personal contribution in homes. The proposal, which would cost around four billion euros, was rejected by Health Minister Carsten Linnemann (CDU).
The city of Frankfurt has to implement austerity measures due to a budget deficit of 203 million euros. The state of Hesse prohibits the creation of new positions and restricts voluntary services and large projects.
Hesse's Finance Minister Alexander Lorz has submitted the draft budget for 2027. In view of the ongoing economic weakness and a billion-dollar gap, the country is planning new debts amounting to 1.7 billion euros and is calling for strict austerity.
The AfD's top candidate Ulrich Siegmund wants to be elected Prime Minister of Saxony-Anhalt before Christmas. Despite lacking his own majority, he is relying on stability and explorations with the BSW, while the political situation in the state parliament remains complex.
The Saxon government has approved the state treaty for the introduction of the electronic ankle bracelet. From July 2027, family courts should be able to require perpetrators to wear clothes in order to effectively enforce bans on approaching domestic violence.

The Spanish government is responding to massive protests against housing shortages with new decrees. Forced evictions for the socially disadvantaged will be suspended until 2030, rental contracts will be extended and purchases by real estate funds will be prohibited until 2028.