Auftritt vor Parteinachwuchs: Merz warnt SPD und Grüne vor Gesprächen mit der Linken
Beim Deutschlandtag der Jungen Union in Bonn zieht CDU-Chef Friedrich Merz eine klare Grenze und fordert eine Erneuerung der Volkspartei.
Quick Look
- Friedrich Merz hat SPD und Grüne beim Deutschlandtag der Jungen Union in Bonn eindringlich vor einer Zusammenarbeit mit der Linken gewarnt.
- Zudem forderte der CDU-Chef eine Erneuerung der Partei angesichts sinkender Umfragewerte.
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Why It Matters
Friedrich Merz steht wegen sinkender Umfragewerte und Niederlagen bei Landtagswahlen unter Druck innerhalb seiner Partei.
Bundeskanzler Friedrich Merz hat SPD und Grüne eindringlich vor einer Zusammenarbeit mit der Linken in Berlin gewarnt. „Wer die politische Mitte stärken will, darf mit Linksradikalen keine Gespräche führen“, rief Merz unter dem Applaus der Delegierten beim Deutschlandtag der Jungen Union in Bonn. „Hört auf damit, diesen Weg zu gehen.“
Die Union werde gegen die Linke kämpfen, sagte der CDU-Chef. „Wir stehen gegen jeden auf, der das Existenzrecht Israels infrage stellt“, sagte Merz. Antisemitismus habe in Deutschland keinen Platz.
Die CDU müsse sich neu erfinden, um eine starke Volkspartei zu bleiben. „Deutschland braucht uns auch in Zukunft, aber wir müssen es neu begründen“, sagte er mit Blick auf sinkende Umfragewerte der Union. Die Substanz in Deutschland sei „unverändert stark“. Er wolle, dass auch künftige Generationen stolz auf Deutschland sein könnten.
Merz hat in seiner Partei vor allem durch die Niederlagenserie bei den Landtagswahlen der CDU im September und schlechte Umfragewerte deutlich an Autorität verloren. Im Gegensatz zum Deutschlandtag der JU vergangenes Jahr erhielt er diesmal immer wieder Applaus der Parteijugend von CDU und CSU.
Open Questions
- Wie werden SPD und Grüne auf die Warnung reagieren?





