
Staatliche Förderung von zehn Euro monatlich für Kinder und Jugendliche soll Altersvorsorge stärken und Finanzbildung fördern.
AI-generated summary
Die Frühstartrente soll als staatlich gefördertes Startkapital für die Altersvorsorge dienen. Das Konzept sieht monatliche Einzahlungen für Kinder ab dem Geburtsjahrgang 2020 vor.
Zehn Euro pro Monat vom Staat für Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 18 Jahren: Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat sein Gesetz für die sogenannte Frühstartrente in den Bundestag eingebracht. Er sprach von einem "Zeichen für eine bessere Gerechtigkeit".
Die Kosten für die Förderung werden von der Bundesregierung für 2027 mit 198 Millionen Euro angegeben. Bis 2030 sollen die Kosten auf 411 Millionen Euro steigen.
Für das Konzept zum Vermögensaufbau mit staatlicher Hilfe kam grundsätzliche Unterstützung auch aus Teilen der Opposition - verbunden allerdings mit Kritik an der Ausgestaltung. Aus Sicht der AfD reichen die geplanten Zuschüsse bei der "Frühstartrente" nicht aus, um genügend Kapital fürs Alter aufzubauen. Die Partei forderte 100 statt 10 Euro Einzahlung im Monat und das ab der Geburt - aber nur für "deutsche Kinder mit tatsächlichem Daueraufenthalt in Deutschland", wie die AfD-Abgeordnete Iris Nieland sagte.
Der Grünen-Abgeordnete Stefan Schmidt bemängelte, dass nur die ab 2020 geborenen Kinder die staatliche Förderung bekommen sollen: "Ältere Jahrgänge komplett von der 'Frühstartrente' auszuschließen entgegen Ihrer Versprechungen ist schlicht ungerecht", kritisierte Schmidt.
Die "Frühstartrente" ist als Startkapital für die Altersvorsorge gedacht. Der staatliche Zuschuss soll mit dem Geburtsjahrgang 2020 beginnen - rückwirkend zum 1. Januar 2026. Ab 2027 kommt jährlich der Jahrgang der dann Sechsjährigen hinzu. Eltern oder Großeltern sollen das Depot durch freiwillige Zahlungen aufstocken können.
Ab der Volljährigkeit kann das Depot dann eigenständig weiter bespart werden. Ausgezahlt wird das geförderte Kapital grundsätzlich erst ab Vollendung des 65. Lebensjahres.
"Es ist noch heute so, dass viel zu häufig der Geldbeutel der Eltern darüber entscheidet, welche Zukunft Kinder in unserem Land haben", sagte Klingbeil. "Das brechen wir ein Stück weit mit der 'Frühstartrente' auf." Zugleich wolle man die finanzielle Bildung stärken, so dass sich junge Menschen früh mit Kapitalmärkten auseinandersetzten. Die Regierung werde dazu in der zweiten Jahreshälfte eine Finanzbildungsstrategie vorlegen, kündigte Klingbeil an.
Der Vizekanzler rechnete vor, dass alleine aus der staatlichen Förderung durch die Effekte von Zins und Zinseszins bis zum Rentenantritt ein Beitrag von 53.000 Euro entstehen könne. Gäben Eltern oder die Großeltern jeden Monat 20 Euro dazu, "dann wird es nach unseren Schätzungen bis zum Renteneintritt eine Summe von 160.000 Euro sein". Die AfD bezweifelte hingegen, dass genug Geld zusammenkommt.
Der stellvertretende Unionsfraktion-Chef Matthias Middelberg sprach von einem Meilenstein. Noch investierten nur etwa 14 Millionen Deutsche in Aktien. In skandinavischen Ländern sei der Anteil der Aktionäre deutlich höher, mit entsprechenden Vorteilen für die Altersvorsorge, so der CDU-Politiker.
Nach der heutigen ersten Beratung soll der Bundestag das Vorhaben noch im Herbst abschließend diskutieren, damit es Anfang kommenden Jahres in Kraft treten kann.
AI outlook — possibilities, not facts
Abschließende Beratung im Bundestag im Herbst.
Likely · Within months
Inkrafttreten des Gesetzes Anfang kommenden Jahres.
Likely · Within months
The SPD does not want to accept any cuts in benefits when reforming long-term care insurance and is instead calling for a cap on the personal contributions for those in need of care in order to prevent financial overload, while the black-red coalition is working on financial stabilization for 2027.
After its victory in the Berlin election, the Left invited the Greens and the SPD to exploratory talks to examine a possible coalition. Topics such as anti-Semitism, clan connections and the expropriation of large housing companies are discussed. Both potential coalition partners expressed skepticism, but signaled a willingness to engage in dialogue.
Federal Interior Minister Alexander Dobrindt (CSU) plans to speak at the migration conference in Munich about expanding the mandate of the EU border protection agency Frontex. In the future, Frontex will also be responsible for returning migrants after border procedures and deportations from transit states such as Serbia or Albania, as well as helping to organize returns to deportation centers in third countries. At the Munich Migration Meeting, 17 European interior ministers and EU Migration Commissioner Magnus Brunner will discuss migration policy.
The Berlin Left rejects accusations of anti-Semitism, but is self-critical. Party leader Elif Eralp emphasizes the right to security for Jewish people and wants to strengthen Jewish life. State chairwoman Kerstin Wolter admits mistakes in the party and calls for clarification. The party is seeking a coalition with the Greens and SPD, while incidents at an election party in Neukölln sparked nationwide debate.
U.N. Human Rights Commissioner Volker Türk begins his workday in Geneva as he speaks out about the potential unpopularity among those in power over his upcoming speech at the League of Nations Palace, while addressing practical concerns such as the weather and his appearance.
At the special party conference of the Berlin Left, Elif Eralp criticized the anti-Semitism allegations against her party as destructive and emphasized the task of bringing people together. She called for the socialization of large housing companies like Vonovia and expressed solidarity with Jewish, Palestinian and queer life in Berlin. At the same time, state chairwoman Kerstin Wolter responded to internal criticism, acknowledged mistakes and emphasized the party's duty to investigate anti-Semitic incidents. In addition to the Left, the SPD and the Greens are discussing possible coalition options, while Baden-Württemberg is offering to take over from Berlin police officers and the AfD in Saxony-Anhalt is demanding disproportionate representation in committees, which the CDU rejects.