
Nach dem Rekordhoch am Freitag geben die Kurse am deutschen Aktienmarkt zunächst nach. Anleger blicken auf Konjunkturdaten und das G20-Treffen.
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Der deutsche Leitindex Dax hatte am Freitag ein Rekordhoch markiert.
Düsseldorf. Anlegerinnen und Anleger am deutschen Aktienmarkt warten zum Wochenstart zunächst ab. Am Morgen sinkt der Dax um rund 0,6 Prozent auf 26.402 Zähler. Am Freitag hatte der deutsche Leitindex ein Rekordhoch von 26.618,74 Punkten markiert, bevor er 0,8 Prozent höher bei 26.569 Zählern schloss.
Die europäischen Investoren haben die vorsichtigen Aussagen von US-Notenbankchef Kevin Warsh laut Experten zwar nicht ignoriert, ließen sich davon aber offenbar nicht aus der Ruhe bringen. Die US-Anlegerinnen und -Anleger zeigten sich hingegen nervös.
In den kommenden Tagen dürften neue Konjunkturdaten zur Entwicklung der Teuerung Hinweise auf den künftigen Zinskurs der Notenbanken liefern.
Am Montag werden die Inflationsdaten für Deutschland veröffentlicht. Der Preisauftrieb in der Bundesrepublik dürfte im August laut Experten weiter zugenommen haben.
Im Fokus steht auch die Geopolitik. Die Finanzminister der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) treffen sich ab Montag. Die USA als Gastgeber des Treffens wollen die anderen Staaten dazu drängen, ihre Wirtschaftsbeziehungen zum Iran einzustellen und so den Krieg gegen die Islamische Republik zu unterstützen.
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Veröffentlichung der Inflationsdaten für Deutschland am Montag
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Der Süßwarenhersteller Hitschler wächst unter Geschäftsführer Philip Hitschler-Becker schneller als der Markt. Durch eine konsequente Social-Media-Strategie und die Umbenennung in Hitschies wurde die Marke neu positioniert, doch der Erfolg hängt stark an der Person des Chefs.
Im Zuge der VW-Krise kritisiert die IG Metall die Kommunikationsstrategie des Vorstands scharf. Bezirkschef Thorsten Gröger warnt vor einer Eskalation des Konflikts und hält Streiks ab dem neuen Jahr für möglich, da die Friedenspflicht dann endet.
Der GKV-Spitzenverband warnt vor einem Defizit von 500 Millionen Euro in der Pflegeversicherung bis Jahresende. Die Ausgaben steigen deutlich schneller als die Einnahmen, was für 2025 einen Finanzbedarf von zehn Milliarden Euro erwarten lässt.

General Motors investiert Milliarden in US-Produktionsstätten, um Zollrisiken durch den Handelsstreit mit Kanada und Mexiko zu minimieren. Konzernchefin Mary Barra setzt dabei auf margenstarke SUVs und Pick-ups, während die Elektrostrategie angepasst wird.

Die Furcht vor steigenden Zinsen in den USA und Japan sowie die Eskalation im Nahen Osten belasten die asiatischen Märkte. Während der Nikkei nachgab, zeigten sich chinesische Festlandbörsen resilienter trotz schwacher Konjunkturdaten.

Der deutsche Drohnenhersteller Quantum Systems hat durch den US-Investor In-Q-Tel, der Verbindungen zur CIA unterhält, Zugang zu US-Geheimdiensten erhalten. Das Unternehmen zählt mit einer Bewertung von acht Milliarden Dollar zu Europas größten Rüstungs-Startups.