
Marine zeigt Bilder vom Start einer ballistischen Rakete im Nordatlantik als Botschaft der Handlungsfähigkeit.
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Deutschland verfügte bislang über keine ballistischen Raketen dieser Art und vertraute auf den Schutz durch die USA und Frieden mit Russland.
Eine Fregatte, ein Schuss und eine Botschaft: Wir können auch treffen. Demonstrativ verbreitet die deutsche Marine am Mittwoch die Bilder vom Start einer ballistischen Rakete im Nordatlantik. Die Waffe des israelischen Herstellers IAI Industries kann binnen zehn Minuten Ziele auf einer Entfernung von bis zu 500 Kilometern auf wenige Meter genau zerstören. Geschosse dieser Art fliegen mit hoher Geschwindigkeit und sind nur sehr schwer abzuwehren.
Bislang hat Deutschland solche Waffen nicht. Wir haben lange auf einen Frieden mit Russland und den Schutz durch die USA vertraut. Beides gilt nicht mehr. Russland beschießt die Ukraine jede Nacht mit ballistischen Raketen und zielt dabei bewusst auf Zivilisten. Die US-Regierung hat sich aus der Unterstützung des angegriffenen Landes zurückgezogen. Dabei hätte die Ukraine nur mit amerikanischen Patriot-Raketen eine Chance, ihre Bürger gegen den russischen Raketenterror zu schützen. Und auch Deutschland hätte im Kriegsfall kaum hinreichend Abwehrmittel, um die in Kaliningrad stationierten russischen Raketen abzuwehren.

München festigt seine Rolle als bedeutender Standort der europäischen Verteidigungsindustrie durch etablierte Konzerne und wachsende Start-ups. Diese Konzentration macht die Region zunehmend zum Ziel von Sicherheitsbedrohungen, wie ein Vorfall am Donnerstag zeigt.

Die Massenfertigung von über 5000 Kampfdrohnen für die Ukraine hat im Raum München begonnen. Das Joint Venture von Auterion und Airlogix liefert KI-gestützte Systeme mit bis zu 1500 km Reichweite im Auftrag der Bundesregierung bis Mitte 2027.
Der dänische Geheimdienst PET warnt vor russischen Sabotageakten gegen die heimische Rüstungsindustrie. Russische Dienste versuchen demnach, Bürger über soziale Medien und Gaming-Plattformen für die Ausspähung kritischer Infrastruktur anzuwerben.

Das Berliner Verteidigungsunternehmen Stark Defence hat die Flensburger Shipyard als Produktionspartner für unbemannte Überwassersysteme (USV) gewonnen. Ziel ist die industrielle Fertigung von Seedrohnen zur Überwachung und zum Schutz kritischer maritimer Infrastruktur.

Ein Flugzeug der US-Küstenwache vom Typ C-37A landete gegen 13:35 Uhr Ortszeit sicher mit nur einem Triebwerk an Bord befanden sich laut Pilot 14 Personen. Die Piloten beschrieben die Landung als Routineangelegenheit, während die FAA und die Küstenwache keine Stellungnahme abgaben.

Der dänische Inlandsnachrichtendienst PET hat laut Berlingske konkrete russische Sabotagepläne gegen Unternehmen der Verteidigungsindustrie aufgedeckt, die militärische Hilfe für die Ukraine leisten. Ziel sei es, Lieferungen zu stoppen und Angst zu schüren. Auch gewöhnliche Bürger könnten unbemerkt für Moskau rekrutiert werden.