
Das deutsch-amerikanische Unternehmen Auterion und der Partner Airlogix produzieren über 5000 weitreichende Drohnen für den ukrainischen Abwehrkampf.
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Die Ukraine führt seit dem völkerrechtswidrigen Angriff Russlands im Jahr 2022 einen Abwehrkampf. Deutschland unterstützt das Land dabei mit verschiedenen Rüstungsgütern.
München. Die Massenproduktion von mehr als 5000 weitreichenden Kampfdrohnen für die Ukraine hat im Großraum München begonnen. Wie das deutsch-amerikanische Rüstungsunternehmen Auterion und sein ukrainischer Joint-Venture-Partner Airlogix mitteilten, sind die ersten Flugkörper gefertigt worden. Mitte 2027 soll der Auftrag der Bundesregierung abgearbeitet sein. Industriekreisen zufolge hat der Auftrag einen Wert von etwa 300 Millionen Euro. Die Drohnen sind Teil der deutschen Unterstützung für die Ukraine, das 2022 völkerrechtswidrig von Russland angegriffen wurde und seither einen Abwehrkampf führt.
Man erwarte Folgeaufträge und eine langfristige Beauftragung, hieß es beim erst im Februar gegründeten Gemeinschaftsunternehmen. Neben dem namentlich nicht genannten Standort bei München soll noch an einem weiteren Standort in Ostdeutschland produziert werden. Es geht um zwei verschiedene Modelle - eins hat eine mittlere Reichweite und das andere eine größere Reichweite von bis zu 1500 Kilometern.
Bei den Drohnen liefert Auterion die Software samt Betriebssystem, Airlogix die Hardware. Umgangssprachlich spricht man auch von Kamikaze-Drohnen, da die mit Sprengstoff beladenen Flugkörper nicht zurückkommen sollen - ihr Ziel ist es, beim Feind zu explodieren und diesem größtmöglichen Schaden zuzufügen. Hierbei kommt auch Künstliche Intelligenz zum Einsatz, damit die Drohne nicht durch elektronische Gegenmaßnahmen gestört wird.
„Deutschland hat jetzt eine Produktionslinie für bezahlbare Präzisionswaffen in großer Stückzahl“, sagt Auterion-Chef Lorenz Meier. „Wir liefern noch in diesem Jahr bereits erprobte und bewährte Systeme - zu Kosten und in einem Herstellungstempo, die große Bestände zur Abschreckung tatsächlich ermöglichen.“
„Diese Partnerschaft bringt zusammen, was keins der Unternehmen allein schaffen könnte: unsere kampferprobten Flugkörper, Auterions autonome Software und Deutschlands industriellen Kapazitäten“, sagte Airlogix-Chef Witalij Kolesnitschenko anlässlich des Starts der Massenproduktion.
Der Deutsche Lorenz Meier hat Auterion in der Schweiz gegründet, inzwischen ist der Firmensitz in den USA und der Deutschlandsitz in München. Das Unternehmen hat eigenen Angaben zufolge rund 300 Beschäftigte. Hinzu kommen noch die Beschäftigten von Partnerfirmen. Zum Jahresumsatz macht Auterion keine Angaben - ein Unternehmenssprecher sagt nur, dass das Unternehmen profitabel sei.
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Abschluss des Auftrags bis Mitte 2027.
Very likely · Within years

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