dju dokumentiert 46 Angriffe auf Medienschaffende im Sachsen-Anhalt-Wahlkampf
Quick Look
- Die Gewerkschaft dju verzeichnet 46 Angriffe auf Journalisten während des Wahlkampfs in Sachsen-Anhalt.
- Besonders auf der AfD-Wahlparty in Magdeburg kam es zu massiven Behinderungen und Gewalt.
- Zudem verweigerte die AfD internationalen Medien die Akkreditierung.
AI-generated summary
Why It Matters
Die AfD wird in Sachsen-Anhalt vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft.
Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) hat im sachsen-anhaltischen Wahlkampf seit Mai 46 Angriffe auf Medienschaffende dokumentiert.
Am Wochenende und auf der AfD-Wahlparty in Magdeburg habe die »systematische Medienfeindlichkeit« ihren »vorläufigen Höhepunkt« gefunden. Die in Sachsen-Anhalt vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestufte AfD verweigerte demnach außerdem zahlreichen internationalen Medien eine Akkreditierung.
Es handle sich bei den erfassten Fällen um Übergriffe, Einschüchterungen oder massive Behinderungen in einem »bislang beispiellosen Ausmaß«, teilte die Gewerkschaft ver.di mit, zu der die dju gehört. Dazu zählten sieben physische Übergriffe, Gewalttaten und Androhungen.
Open Questions
- Welche rechtlichen Konsequenzen folgen aus den Übergriffen?
- Wie reagieren andere politische Parteien auf die Vorfälle?

