Nach einem Angriff auf ein Umspannwerk in Turnow-Preilack ermittelt die Polizei wegen Terrorverdachts; Innenminister Redmann spricht von technischem Know-how der Täter.
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Das Umspannwerk am Kohlekraftwerk Jänschwalde wurde Ziel eines Angriffs mittels raketenähnlicher Gegenstände. Die Ermittlungen prüfen Verbindungen zu ähnlichen Vorfällen in Nordrhein-Westfalen.
Nach dem Angriff auf ein Umspannwerk am Kohlekraftwerk Jänschwalde im Süden Brandenburgs ermittelt die Polizei unter anderem wegen Terrorverdachts.
Neben dem Verdacht der Störung öffentlicher Betriebe, des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und der Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel werde auch wegen der Bildung einer terroristischen Vereinigung ermittelt, teilte das Brandenburger Polizeipräsidium mit. Derzeit seien Einsatzkräfte vor Ort, um den Bereich nach weiteren Beweismitteln abzusuchen. Es komme dafür zu Sperrungen.
Der Vorfall am Umspannwerk in Turnow-Preilack hatte am Dienstagmorgen zu Kurzschlüssen an zwei Höchstspannungsleitungen und einer kurzzeitigen Leitungsunterbrechung geführt. Ob es einen Zusammenhang zu einem ähnlichen Fall in Nordrhein-Westfalen gibt, wird derzeit geprüft.
Innenminister sieht keinen Hinweis auf »ausländische Macht«
Brandenburgs Landesinnenminister Jan Redmann (CDU) sagte im Innenausschuss des Lantages, man habe »verdammtes Glück« gehabt. Nach jetzigem Stand habe nur einer von mehr als einem Dutzend »raketenähnlichen Gegenständen, die einen Treibsatz hatten«, sein Ziel erreicht. Ein Geschoss habe es geschafft, ein Kabel in die Höchstspannungsleitung zu transportieren, um eine leitende Verbindung mit dem Erdboden herzustellen, sagte Redmann.
Nach Tatverdächtigen werde weiter gesucht, die Ermittlungen liefen in alle Richtungen. Die Tatausführung sei anders als bei bisherigen Anschlägen auf die Stromversorgung, die der linksextremistischen Szene zugeordnet werden, sagte Redmann. Bislang gebe es auch kein Bekennerschreiben. Ebenso wenig gebe es bisher aber einen Hinweis darauf, »dass eine ausländische Macht dahintersteht und mit geheimdienstlichen Mitteln agiert wurde«, sagte der Minister.
Gegenwärtig müsse man davon ausgehen, »dass die Täter schon mehrere Tage vorher dort vor Ort unterwegs waren und die entsprechenden Anlagen installiert haben«. Der Bau und die Installation der Vorrichtungen setzten einiges »an technischem Know-how« voraus, sagte Redmann.

Nach gezielten Kurzschlüssen an Umspannwerken in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen ermitteln die Behörden wegen Sabotage. Es wird ein möglicher Zusammenhang zwischen den Vorfällen geprüft; als Hintergründe stehen Linksextremismus oder fremdstaatliche Akteure im Raum.
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Nach einer vorsätzlichen Störung an einem Umspannwerk in Bergheim ermitteln die Behörden wegen verfassungsfeindlicher Sabotage. Fünf RWE-Kraftwerksblöcke fielen kurzzeitig aus, die allgemeine Stromversorgung blieb jedoch stabil.

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Nach einem Kurzschluss an einem Umspannwerk in Bergheim ermittelt die Polizei wegen verfassungsfeindlicher Sabotage. Innenminister Reul prüft Verbindungen zu Linksextremismus oder fremdstaatlicher Sabotage. Ähnliche Vorfälle in Brandenburg und Baden-Württemberg werden geprüft.
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