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Evonik und BASF hatten Ende der vergangenen Woche Sondierungsgespräche bestätigt. Für BASF wäre eine Übernahme von Evonik einer der größten Zukäufe in der Firmengeschichte. Die RAG-Stiftung hält 43 Prozent an Evonik und hat Einfluss über ihr Kuratorium, in dem die Landesregierung Nordrhein-Westfalen vertreten ist.
Fast 30 Prozent Aufschlag auf den Aktienkurs und eine Gesamtbewertung von 14 Milliarden Euro ist dem Chemiekonzern Evonik Insidern zufolge zu nicht genug. Und so weist das Unternehmen die erste Übernahme-Offerte des Branchenriesen BASF ab. Unklar ob der nachbessert
Der Spezialchemiekonzern Evonik hat Insidern zufolge ein Übernahmeangebot des größeren Rivalen BASF abgewiesen. Die Offerte sei als zu niedrig angesehen worden, sagten zwei mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. BASF habe rund 22,15 Euro je Evonik-Aktie geboten. Das Angebot entspricht einem Aufschlag von gut 28 Prozent auf den Evonik-Aktienkurs vor dem Bekanntwerden erster Übernahmespekulationen in der vergangenen Woche. Das Essener Unternehmen wird damit inklusive Schulden mit rund 14 Milliarden Euro bewertet. Evonik lehnte eine Stellungnahme ab.
BASF wollte sich zu dem genannten Preis nicht äußern. Der Konzern teilte jedoch mit, eine mögliche Übernahme würde die eigenen Kerngeschäfte stärken und ergänzen. Dabei verfolge das Unternehmen einen disziplinierten Ansatz: "Unsere Bewertung basiert auf einem Synergiepotenzial, das nur unter Einbindung von Evonik verifiziert werden kann." Evonik-Aktien stiegen um bis zu 2,5 Prozent auf 19,85 Euro.
Beide Unternehmen hatten Ende vergangener Woche Sondierungsgespräche bestätigt. Für BASF wäre eine Übernahme von Evonik einer der größten Zukäufe in der gut 160-jährigen Firmengeschichte. Die bislang größten Übernahmen der Ludwigshafener waren der Erwerb der Saatgut- und Herbizidgeschäfte von Bayer im Jahr 2018 für 7,6 Milliarden Euro sowie der Kauf des US-Katalysatorherstellers Engelhard 2006 für 4,8 Milliarden Dollar.
Eine Schlüsselrolle bei einem möglichen Zusammenschluss fällt der RAG-Stiftung zu, die 43 Prozent an Evonik hält. Im Kuratorium der Stiftung ist das Land Nordrhein-Westfalen durch Ministerpräsident Hendrik Wüst vertreten. Das Düsseldorfer Wirtschaftsministerium verfolge das Übernahmeinteresse sehr aufmerksam, erklärte Wirtschaftsministerin Mona Neubaur. "Jede Lösung muss sich daran messen lassen, ob sie den Investitionen an den Standorten in Nordrhein-Westfalen und den Menschen, die dort arbeiten, eine Zukunft gäbe", sagte sie. Die Stiftung selbst wollte sich zu der Offerte nicht äußern.
Der Vorsitzende der Gewerkschaft IG BCE, Michael Vassiliadis, der sowohl im Kuratorium der RAG-Stiftung als auch im Aufsichtsrat von BASF sitzt, sieht bei einer möglichen Übernahme viele offene Fragen. Ein Kauf eines erfolgreichen Unternehmens durch ein anderes werde für Standorte und Beschäftigte nicht allein dadurch zu einer Zukunftsgeschichte, dass das neue Gebilde größer werde, sagte er am Montag. Für die Beschäftigten beider Konzerne müsse es Zukunftsperspektiven und Investitionszusagen geben.
AI outlook — possibilities, not facts
BASF legt innerhalb der nächsten Wochen ein verbessertes Übernahmeangebot vor.
Likely · Within weeks
Die RAG-Stiftung wird bei einem neuen Angebot eine zentrale Rolle spielen und ihre Zustimmung von Standortzusagen abhängig machen.
Very likely · Within weeks

Nvidia is increasing its share buyback program by $150 billion to a total of $235 billion, the largest such program in economic history. The chip company is benefiting from the AI boost and expects sales of $108 billion and a profit of $59 billion in the current quarter.
Bosch plans to cut about half of the 1,800 jobs at its Nuremberg factory by 2029, in addition to previously announced global job cuts of 22,000 employees. The decline will be particularly noticeable in the mobility sector, due to falling demand for combustion engines, high production costs and a weak hydrogen ramp-up in Europe.

The chemical company Evonik has rejected a takeover offer from BASF worth 22.15 euros per share, which corresponds to a premium of 28 percent on the previous share price. The RAG Foundation, with a 43 percent stake in Evonik, and North Rhine-Westphalia Prime Minister Wüst on the board of trustees play a key role. Both companies had confirmed exploratory talks, with BASF considering the purchase to be one of the largest in its history.

Despite rising oil prices, the DAX closed slightly in the red at 25,374 points after previously being in the black. Investors are hoping for talks between Washington and Tehran. Nvidia announced a record buyback of $150 billion, SpaceX reached Earth orbit with Starship. BASF is examining takeover of Evonik, Südzucker and Redcare Pharmacy benefit from strong quarterly figures and e-prescription boost. German start-up boom reaches record with 39 unicorns.
Russian President Vladimir Putin has placed food wholesaler Metro's Russian business under receivership. The Russian management company Torg RUS is temporarily taking over 100 percent of Metro's assets in Russia. Metro AG emphasizes that formal ownership remains with it, but it no longer has operational control. This follows similar actions against Nestlé and Auchan that the Kremlin has justified as a response to support for Kiev in the Ukraine war.

Despite the Iran war, the German chemical industry is experiencing a short-term boom due to increased demand due to supply chain bottlenecks in Asia, while BASF is planning to take over Evonik and both companies are cutting thousands of jobs. Experts warn of relocation to China and the USA and a threat to the supply of critical goods and are calling for strategic reserves and energy infrastructure expansion.