
SPD-Chef Klingbeil dementiert Pläne aus dem eigenen Ministerium zur Besteuerung von Zero-Getränken und weiteren Alternativen
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Ein internes Papier aus dem Finanzministerium schlug vor, neben Limonaden auch Zero-Getränke und andere Produkte mit Süßungsmitteln einer Zuckersteuer zu unterwerfen.
Berlin. Finanzminister Lars Klingbeil will keine Steuer auf zuckerfreie Getränke erheben. „Das mache ich nicht. Das wird nicht kommen“, erklärte der SPD-Chef auf Instagram. Eine „Zuckersteuer auf zuckerfreie Getränke“ ergebe keinen Sinn.
Am Dienstag war ein Papier aus Klingbeils Ministerium öffentlich geworden, in dem vorgeschlagen wurde, neben Limonaden unter anderem auch Zero- und Light-Getränke, Biermischgetränke, Haferdrinks und Fertigkaffees der Zuckersteuer zu unterwerfen. Die Rede ist von Getränken „mit Zucker und/oder Süßungsmitteln“ sowie „Zucker-/süßungsmittelhaltigen Granulaten“. Nicht betroffen wären 100-prozentige Fruchtsäfte und reine Milch. Auch das Handelsblatt hatte darüber berichtet.
Klingbeil erklärte, vor politischen Entscheidungen diskutierten Fachleute der beteiligten Ministerien auch kontrovers unterschiedliche Ideen. „Nun ist ein solcher Arbeitsstand in den Medien aufgetaucht. Er ist weder politisch geeint noch in der Koalition beschlossen.“
Seine Mitarbeiter müssten aber intern offen diskutieren und auch Vorschläge machen können, die am Ende nicht umgesetzt würden. „Wenn jede interne Überlegung behandelt wird wie eine politische Entscheidung, wird diese Offenheit schwieriger. Und Politik am Ende nicht besser“, betonte Klingbeil.

SPD-Chef Lars Klingbeil hat Pläne für eine Zuckersteuer auf zuckerfreie Getränke abgelehnt. Zuvor war ein internes Papier aus seinem Ministerium bekannt geworden, das eine Ausweitung der Steuer auf Zero-Getränke und andere Ersatzprodukte vorschlug.

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