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In Sachsen-Anhalt steht die Landtagswahl bevor. Die AfD führt in Umfragen mit über 40 Prozent und wird vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft. Andere Parteien warnen vor einer AfD-Regierung und diskutieren mögliche Koalitionen, um dies zu verhindern. Die CDU leidet unter der Unbeliebtheit der Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz.
In Halle warb der Kabarettist Dieter Hallervorden auf großer Bühne für das Wählen demokratischer Parteien – um die AfD kleinzuhalten. Erneut teilte er dabei aber auch scharf gegen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) aus.
Merz sie beim Lösen der Probleme im Land »so hilfreich wie eine Schnecke beim Hürdenlauf«, sagte Hallervorden. Auftritte des Kanzlers beim CDU-Wahlkampf sah er kritisch. Ministerpräsident Sven Schulze habe seinen Parteichef sicher nicht eingeladen, »er war nur zu höflich zu sagen: Bleib weg.«
Hallervorden trat im Rahmen der Veranstaltung »Halle steht auf« auf dem Marktplatz auf, ein Konzert für Demokratie, Begegnung und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Neben Hallervorden gab es auch Auftritte von Fury in the Slaughterhouse, später tritt auch Peter Maffay auf.
Als Wahlempfehlung warb Hallervorden trotz Merz für die CDU, Schulze sei der »richtige Mann« für Sachsen-Anhalt. Aber auch SPD, Grüne oder Linke solle man stärken. Der CDU empfahl er, den Unvereinbarkeitsbeschluss gegen die Linke aufzuheben. Der sei großer Quatsch, da müsse die CDU den Merz überwinden. Aber das komme schon noch: »Wir sind alle noch hier, wenn der Merz irgendwann weg ist.«
Gegen die AfD fand der gebürtige Dessauer deutliche Worte. Wie die Partei spalte, »das passt doch überhaupt nicht zu der Art, wie wir hier in Sachsen-Anhalt leben«, so Hallervorden. »Wir werden ihnen zeigen: Wir sind die Mehrheit!«
Auch auf Social Media hatte sich Hallervorden gegen die AfD ausgesprochen.
Jakob Hallmann
Newsdesk
Ein Viertel der Wählenden noch unentschlossen
Eine neue Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen sieht die AfD in Sachsen-Anhalt weiterhin klar vorn. Mit ihrem Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund könnte die AfD demnach 41 Prozent holen, einen Punkt mehr als noch vergangene Woche. Die Christdemokraten von Ministerpräsident Sven Schulze liegen unverändert bei 23 Prozent. Allerdings weisen die Meinungsforschenden darauf hin, dass 26 Prozent der Befragten noch unentschlossen seien.
Auf Platz drei folgt in der Umfrage die Linke mit 11,5 Prozent – 1,5 Punkte weniger als in der Vorwoche. Die SPD verliert 0,5 Punkte und kommt auf 8,5 Prozent, die Grünen stehen unverändert bei 6 Prozent. Das BSW mit 4 Prozent (plus 1 Punkt) und die FDP mit 3 Prozent würden nicht über die Fünfprozenthürde kommen. Die übrigen Parteien erreichen zusammen 3 Prozent. Der deutliche Vorsprung der AfD deckt sich mit den Erhebungen anderer Institute.
Bei einem Wahlergebnis wie in dieser Umfrage würde die AfD laut dem Meinungsforschungsinstitut ihr Ziel verfehlen, allein zu regieren. Je mehr Parteien den Sprung ins Parlament in Magdeburg schaffen, desto unwahrscheinlicher wird eine absolute Mehrheit für die AfD, die in Sachsen-Anhalt vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft wird.
Leseempfehlung: Muss man die AfD wirklich um jeden Preis von der Macht fernhalten?
Kurz vor der Wahl in Sachsen-Anhalt stehen die Rechtsextremen bei über 40 Prozent. Trägt da noch die Strategie der Ausgrenzung? »Der Schaden einer »Frankenstein-Koalition« wäre für mich kleiner als der Schaden einer AfD-Regierung«, sagt Maria Fiedler, stellvertretende Leiterin des SPIEGEL-Hauptstadtbüros. Mathieu von Rohr, Leiter des SPIEGEL-Auslandsressorts entgegnet: »Eine AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt wäre ein gravierender Einschnitt, aber nicht automatisch der Anfang vom Ende der deutschen Demokratie.«
Das Streitgespräch der beiden SPIEGEL-Kollegen lesen Sie hier.
Foto: David Baglietto / DER SPIEGEL
»Das waren oft sehr anstrengende Gespräche«
Die beiden Freunde Björn-Michael Lange und Henry Lindemeier sind aus Berlin – aber seit zwei Wochen in Sachsen-Anhalt unterwegs. Zunächst mit der Idee, AfD-Interessierte über die vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestufte Partei aufzuklären. Dann mit dem Ansinnen, Wechselwählende vom »taktisch wählen« zu überzeugen; also der Idee, je den aussichtsreichsten Gegnern der AfD in einem Wahlkreis Stimmen zu geben.
Im Videointerview spricht Lindemeier darüber, wie gut das geklappt hat – und wie es eigentlich auf die Bürgerinnen und Bürger im Land wirkt, wenn zwei »Wessis« zum Belehren aus Berlin anreisen.
Video: Anna-Lena Schou/DER SPIEGEL
»Ich hörte, die AfD mag Menschen aus der Ukraine nicht«
Xenia, 27, kam vor vier Jahren aus der Ukraine nach Deutschland. Wählen darf sie hier nicht, Sorgen macht sie sich umso mehr:
»Ich bekomme mit, dass gerade viele über die Wahl reden. Auch mit meinen Freundinnen spreche ich darüber. Wir sind unsicher, wie es nach Sonntag weitergeht. Irgendwann, wenn der Krieg vorbei ist, will ich wieder in der Ukraine arbeiten. Aber jetzt suche ich hier einen Job, mache Weiterbildungen, verbessere mein Deutsch. Ich habe aber Sorge, dass das nicht mehr geht, wenn die AfD regiert. Ich hörte, sie mag Menschen aus der Ukraine nicht. Wir müssen jetzt einfach abwarten, wie gewählt wird – und dann weitersehen!«
»Ich bin ehrlich: Vor allem wähle ich aus Frust«
Herr Glinka – »wie der Sowjet« – ist 65 Jahre, gebürtig aus Thüringen, aber schon seit Längerem in Halle wohnhaft. Dem SPIEGEL erzählt er, wie er die Stimmung in Sachsen-Anhalt wahrnimmt:
»Die letzten Wochen waren anstrengend. Ob auf Arbeit, ich bin Tischler, oder in der Nachbarschaft – die Leute sind nur noch im Streit. Alle schimpfen aufeinander, keiner kommt mehr zusammen. Und die Politiker ja auch. Na ja, es heißt nicht umsonst Wahl-Kampf! Ich glaube nicht, dass das wieder besser wird.«
Und weiter: »In die Politik habe ich schon lange kein Vertrauen mehr, wie sie immer ihre Krawatten zurecht fummeln und sonst nichts machen. Wenn ich mich informiere, dann im Fernsehen oder bei Wahlveranstaltungen, ein Handy habe ich nicht. Ich bin für die AfD, deren Programm habe ich mir durchgelesen. Ich mag, dass sie bei der Ausländerpolitik durchgreifen wollen. Ich möchte hier keine Gewalt haben. Ob dann Arbeitskräfte fehlen, das kann ich nicht beurteilen.
Aber ich bin auch ehrlich: Vor allem wähle ich aus Frust. Ob die AfD nur redet oder dann auch macht, weiß ich nicht. Einfach mal gucken, was passiert.«
Jetzt geht es rund
Plötzlich ist kaum noch ein Wort zu verstehen, alle reden durcheinander, einige brüllen sich regelrecht an, es ist ein wildes Durcheinander. Anlass ist der erste längere Redebeitrag von Rechtsextremist Siegmund, es geht um das Schuldenpaket des Bundes, das Siegmunds Parteifreund Hans-Thomas Tilllschneider mal als »Geld der Schande« bezeichnet hat.
Die anderen wollen Siegmund seine Halbwahrheiten und Relativierungen nicht durchgehen lassen, zwischendurch sagt Linkenpolitikerin Eva von Angern, man könne mit Siegmund gar nicht reden: »Das bringt nix.« Daraufhin reden mehrere Spitzenpolitikerinnen und -politiker gleichzeitig auf den AfD-Mann ein, der sich schließlich beleidigt zeigt und seinen Vortrag abbricht: »Sie sind nicht mal in der Lage, zuzuhören!«
Das sind Spitzenkandidaten der Parteien in Sachsen-Anhalt
Um 17 Uhr treffen die Spitzenkandidaten der Parteien für die Landtagswahl in einer TV-Debatte aufeinander. Bei der Wahl am Sonntag steuert die AfD in Sachsen-Anhalt auf einen Wahlerfolg zu. Die CDU folgt erst mit großem Abstand. Die Grünen, FDP, BSW und womöglich sogar SPD müssen bangen.
Diese Spitzenkandidaten treten bei der Wahl an:
Sven Schulze (CDU)
Der 47-Jährige übernahm im Januar das Ministerpräsidentenamt von seinem Vorgänger Reiner Haseloff (CDU). In den Umfragen ist die AfD der CDU allerdings enteilt. Schulze konnte zwar seinen Bekanntheitsgrad steigern. Allerdings ist nicht einmal ein Drittel der Wahlberechtigten mit seiner Arbeit zufrieden. Zudem macht ihm die große Unbeliebtheit der Bundesregierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zu schaffen.
Schulze will eine Machtübernahme der AfD in seinem Bundesland verhindern. Er will sich zwar »nicht abhängig machen von den Linken oder der AfD«, aber an der Linkspartei käme er dann wohl kaum vorbei.
Ulrich Siegmund (AfD)
Siegmunds Ziel ist die bundesweit erste AfD-Regierung. Damit die Partei allein regieren kann, gab der 35-Jährige als Wahlziel »45 Prozent plus X« aus. Aktuelle Umfragen sehen die AfD bei 40 Prozent und mehr. Mit dem dauerlächelnden Siegmund an der Spitze, der sich volksnah gibt und dem in den sozialen Medien Hunderttausende Menschen folgen, will die AfD Sachsen-Anhalt umkrempeln. Sie plant unter anderem eine härtere Migrationspolitik, die Abschaffung der Schulpflicht und die Kündigung der Rundfunkstaatsverträge.
Siegmund präsentiert sich als das freundliche Gesicht der vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuften Partei. Doch er hat einen radikalen Kern. Unter anderem nahm Siegmund an dem Potsdamer Treffen von AfD-Politikern, Neonazis und Unternehmern teil, bei dem der rechtsextreme Aktivist Martin Sellner sein »Remigrationskonzept« zur Vertreibung von Millionen Menschen mit Migrationshintergrund aus Deutschland vorstellte.
Armin Willingmann (SPD)
Der amtierende Landesumweltminister kämpft für die SPD gegen den Absturz in die weitere Bedeutungslosigkeit. Nach ihrem historisch schlechten Wahlergebnis von 8,4 Prozent vor fünf Jahren sieht es für die Sozialdemokraten weiter düster aus – in Umfragen lagen sie zuletzt bei ähnlichen Werten. Der 63-jährige Jurist und Hochschullehrer Willingmann gehört seit 2016 der Landesregierung an, zunächst als Wirtschaftsminister, seit 2021 als Wissenschafts- und Umweltminister. Fachlich versiert, gelingt es Willingmann im Wahlkampf nur schwer, sich zu profilieren und potenzielle Wähler mitzureißen.
Eva von Angern (Linke)
Die 49-jährige Juristin zog 2002 in den Landtag ein. Seit 2020 führt die dreifache Mutter die Linksfraktion. Bereits vor fünf Jahren war von Angern Spitzenkandidatin ihrer Partei. Im aktuellen Wahlkampf holte sie unter anderem die Fraktionschefin im Bundestag, Heidi Reichinnek, und die sogenannten Silberlocken, also altgediente Linkspolitiker wie Gregor Gysi und Bodo Ramelow, an ihre Seite.
Umfragen sehen die Linke bei elf bis 13 Prozent. Die Partei will von Angern zufolge »alles dafür tun, um die AfD von den Hebeln der Macht fernzuhalten.« Sie steht daher Gesprächen mit der CDU über eine Zusammenarbeit aufgeschlossen gegenüber.
Lydia Hüskens (FDP)
Hüskens kämpft darum, dass die FDP nach fünf Jahren nicht wieder aus dem Landtag fliegt. Das dürfte schwer werden, die Umfragen sehen die Liberalen unter der Fünfprozenthürde. Hüskens saß für die Liberalen schon von 2002 bis 2011 im Magdeburger Landtag, dessen Mitglied sie seit fünf Jahren wieder ist. Seit 2021 steht die 62-Jährige, die im rheinischen Geldern aufwuchs, zudem an der Spitze der Landespartei.
Wenige Jahre nach dem Fall der Mauer zog es Hüskens beruflich nach Magdeburg, wo sie zunächst im Umweltministerium arbeitete. Von 2015 an war die Geschichtswissenschaftlerin Geschäftsführerin des Studentenwerks Halle. Im Kabinett von Sven Schulze ist sie Digital- und Infrastrukturministerin. »Ich bin noch lange nicht fertig«, sagte sie vor der Wahl.
Susan Sziborra-Seidlitz (Grüne)
Auch für die Grünen geht es ums parlamentarische Überleben. Sziborra-Seidlitz weiß, dass es mit Umfragewerten von zuletzt sechs Prozent »extrem eng« wird. »Wenn wir Grüne wieder in den Landtag einziehen, kann die AfD nicht regieren«, argumentiert die 48-Jährige mit Blick auf die Sitzverteilung.
Die gebürtige Berlinerin, die 2008 der Liebe wegen nach Quedlinburg im Harz zog, sitzt seit fünf Jahren im Landtag. Die Themen Soziales und Pflege liegen der gelernten Krankenpflegerin besonders am Herzen. Nachdem sie von 2016 bis 2021 bereits Landesvorsitzende war, steht sie seit 2025 erneut an der Spitze der Grünen in Sachsen-Anhalt.
Thomas Schulze und Claudia Wittig (BSW)
Der 62-Jährige ist ein politischer Neueinsteiger und seit 2024 im BSW aktiv. In Merseburg geboren, startete Schulze seine berufliche Laufbahn als Koch und Restaurantleiter in der DDR. Nach einem abgebrochenen Studium der Betriebswirtschaftslehre arbeitete er im Hotel- und Gaststättengewerbe, bevor er in Rheinland-Pfalz eine Ausbildung zum Justizvollzugsbeamten absolvierte. Nach seinem Umzug nach Sachsen-Anhalt arbeitete er in verschiedenen Verwaltungsfunktionen. Seit 2024 ist Schulze, der auch Kovorsitzender des BWS-Landesverbands ist, in der Landesaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende in Stendal tätig.
Er tritt wie seine Ko-Kandidatin Claudia Wittig für einen Politikwechsel an. Die Mittelalter-Forscherin Wittig von der Universität Halle ist 42 Jahre alt und steht auf Platz zwei der Landesliste. Das BSW steht bei drei bis vier Prozent. Mit einem Ministerpräsidenten Schulze »werden wir nicht zusammenarbeiten«, sagt er. Das BSW unter ihrer Gründerin Sahra Wagenknecht wirbt für einen »überparteilichen Ministerpräsidenten« unter Einbindung der AfD und stellt sich gegen die sogenannte Brandmauer.
90 Minuten sind vorbei – was sind die wichtigsten Erkenntnisse?
Die Debatte zwischen Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) und seinem Herausforderer Ulrich Siegmund von der rechtsextremen AfD ist vorbei. Sie verlief phasenweise hektisch, manchmal sogar ruppig. In Stil und Inhalt konnte auch diesmal fast ausschließlich CDU-Mann Schulze punkten. Er wirkte souverän und ruhig, bisweilen fast staatsmännisch – obwohl er weder ein großer Charismatiker noch ein begnadeter Redner ist. Aber Rechtsextremist Siegmund, eigentlich ein talentierter Vermarkter, hat es ihm auch leicht gemacht: Meist servierte er dem Publikum altbekannte Plattitüden und Wahlkampfparolen, auf die vielen Zwischenrufe und Nachfragen war er oft schlecht vorbereitet. Zudem ließ er sich von Schulze erstaunlich häufig den Schneid abkaufen: Er ließ ihm mal kleinlaut den Vortritt, fiel ihm an anderer Stelle aber ungelenk ins Wort. Ob all das Auswirkungen auf diejenigen hat, die noch nicht ihre Stimme abgegeben haben, ist dennoch offen. Die CDU leidet unter der Unbeliebtheit des Kanzlers und seiner Bundesregierung. Und die meisten AfD-Fans stehen ohnehin unverbrüchlich hinter Siegmund.
Jetzt kommt auch noch das BSW zu Wort – indirekt
Auf den letzten Metern des TV-Duells geht es nun um ein Thema, das in Sachsen-Anhalt stark polarisiert: Ein israelischer Rüstungskonzern plant den Bau einer Rüstungsfabrik in Sangerhausen, im strukturschwachen Südwesten des Landes. Diese Debatte befeuert vor allem das BSW, die dieses Projekt strikt ablehnt, nun sollen sich Siegmund und Schulze positionieren.
Der Christdemokrat sagt, es sei wichtig, die Bundeswehr auszustatten, viel mehr kommt da nicht. Noch schwächer ist die Antwort des Rechtsextremisten: »Wir müssen das im individuellen Fall prüfen«, sagt er. »Ich weiß jetzt nicht genau, was mit den Gütern passiert. Gehen die in die Ukraine?«
»Ich brauche eine stabile Mehrheit«, sagt Siegmund – die knifflige Machtfrage
Interessant wird es nun gegen Ende des TV-Duells, das sich Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) und sein Herausforderer Ulrich Siegmund von der recht
AI outlook — possibilities, not facts
Die AfD wird bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt die stärkste Partei werden, aber keine alleinige Regierungsbildung erreichen.
Likely · Within days
Es wird versucht werden, eine Koalition ohne AfD zu bilden, vermutlich unter Führung der CDU.
Possible · Within weeks

The Federal Audit Office warns the black-red coalition of a worsening debt trap, as 32 percent of the expected federal spending would be financed by loans. Without effective consolidation, debt levels could rise to at least 3 trillion euros within ten years, with interest spending rising to 12.7 percent of the budget by 2030.
The Trump administration has appealed to the U.S. Supreme Court to stay a lower court decision blocking implementation of new mail-in voting rules. Less than two months before the midterms, the Supreme Court is expected to make a quick decision. The new regulation requires the US Postal Service to play a central role in controlling mail-in voting by approving envelope designs and delivering them only to citizens listed on state voter rolls. Critics accuse the government of wanting to make postal voting more difficult in order to disadvantage democratic voters.

The Trump administration has appealed to the Supreme Court again to stay a decision against stricter mail-in voting rules in North Carolina. At the same time, she wants to revoke tax exemptions for universities with diversity goals and restrict birthrights for children of undocumented parents. She also announced work on a controversial triumphal arch in Washington.

The Trump administration has appealed to the U.S. Supreme Court to stay a federal judge's decision that blocked tightening mail-in voting rules. Less than two months before the midterm elections, the court is expected to make a quick decision. The new rules require the US Postal Service to monitor postal voting, which Republicans defend as preventing fraud and critics see as putting Democratic voters at a disadvantage.
According to the current ZDF political barometer, the AfD in Saxony-Anhalt is well ahead of the CDU (23 percent) with 41 percent of the vote and would roughly double its 2021 result. An absolute majority is unlikely; a coalition would be necessary to form a government.

The Trump administration has appealed to the U.S. Supreme Court to stay a lower court decision blocking enforcement of new mail-in voting rules. Less than two months before the midterm elections, the Supreme Court is expected to make a quick decision. The rules require the U.S. Postal Service to play a central role in controlling mail-in voting, including approving envelope designs and delivering only to citizens on state voter rolls. A federal judge had previously stopped the plans, calling them likely unconstitutional.