
Der aktivistische Investor Elliott soll eine größere Beteiligung an der Deutschen Telekom aufgebaut haben und sich gegen eine Fusion mit T-Mobile US aussprechen.
Der Hedgefonds Elliott Investment Management hat Medienberichten zufolge eine größere Beteiligung an der Deutschen Telekom aufgebaut und fordert statt einer US-Fusion Aktienrückkäufe.
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Der aktivistische Investor Elliott hat sich bei der Deutschen Telekom eingekauft und stellt sich gegen geplante Fusionspläne mit T-Mobile US.
Der Investor soll eine größere Beteiligung an der Deutschen Telekom aufgebaut haben. Statt auf eine mögliche Fusion mit der US-Tochter T-Mobile zu bauen, setzt er sich für Aktienrückkäufe ein.
San Francisco. Der Hedgefonds Elliott Investment Management hat offenbar eine größere Beteiligung an der Deutschen Telekom aufgebaut. Das berichteten am Mittwoch zuerst die Nachrichtenagentur Bloomberg und später die „Financial Times“ und Reuters unter Berufung auf eingeweihte Personen.
Elliotts Botschaft an die Konzernspitze lautet demnach: Die Telekom solle die Gespräche über einen Zusammenschluss mit ihrer Tochter T-Mobile US beenden und stattdessen den Wert für die Aktionäre auf anderen Wegen steigern, etwa durch größere Aktienrückkäufe.
Damit legt sich mit Elliott-Gründer Paul Singer einer der mächtigsten aktivistischen Investoren der Welt direkt mit Telekom-Chef Timotheus Höttges an. Höttges spielt nach Informationen des Handelsblatts derzeit eine mögliche Fusion mit T-Mobile US durch.
Elliott äußerte sich zunächst nicht dazu. Die Telekom ließ eine Anfrage des Handelsblatts am Donnerstag ebenfalls unbeantwortet. Die Meldung verhalf den Telekom-Papieren am Donnerstag zu einem vorbörslichen Kursplus von zeitweise 2,6 Prozent. Damit waren sie die Spitzenreiter im deutschen Leitindex Dax.
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