Der neue Bundestrainer Jürgen Klopp hat beim DFB ein enges Umfeld aus Vertrauten und Experten um sich geschart.
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Jürgen Klopp trat am 15. August 2026 sein Amt als Bundestrainer an. Er brachte ein Team aus langjährigen Weggefährten und neuen Experten mit.
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat eine neue Machtzentrale, die von einer Person verkörpert wird und um die sich seit seinem Amtsantritt am 15. August 2026 auch alles dreht: Jürgen Klopp, der neue Bundestrainer. Der 59-Jährige hat ein Umfeld aus engen Mitarbeitern, über die er sagt: „Ich habe festgestellt, dass ich wirklich sehr gut darin bin, einen Trainerstab zusammenzustellen. Ich bin sehr glücklich mit meinem Team. Es fühlt sich absolut richtig und absolut natürlich an. Es fühlt sich nach zu Hause an.“
Das sind die Männer in Klopps Kosmos.
Marc Kosicke: Bisher war der 55-Jährige derjenige, der für Klopp im Hintergrund die Fäden gezogen hat. Fußball-Fans verbinden sein Gesicht vermutlich unbewusst mit einem Werbespot, in dem er gemeinsam mit dem neuen „Bundes-Kloppo“ zu sehen ist. Ab sofort wird einer der besten Freunde von Klopp in der Öffentlichkeit als sein Co-Trainer für „Strategie, Entwicklung und Innovation“ deutlich präsenter sein. Kosicke gilt quasi als Erfinder des Trainerberaters. Und er hat auch das legendäre „Mia-san-mia“-Motto des FC Bayern ins Leben gerufen. Klopp und Kosicke kennen sich seit über 20 Jahren – seit 2006 arbeiten sie zusammen. Bei den Spielen sitzt Kosicke auf der Tribüne.
Peter „Piet“ Krawietz: Der 54-Jährige war bereits bei Klopps Stationen in Mainz (als Scout), Dortmund und Liverpool (jeweils Co-Trainer) einer seiner engsten Vertrauten. Bei der Länderspiel-Premiere von Klopp am vergangenen Donnerstag in Amsterdam saß er an seiner rechten Seite, war auch zuvor bei der Erwärmung immer bei ihm. Über seinen Freund sagte Klopp einst: „Was dieser Mann auf dem Fußballplatz sieht, ist bemerkenswert. Ich weiß nicht, wie er das macht, aber das ist ein Talent.“
Pepijn Lijnders: Der 45 Jahre alte Niederländer war bereits in Liverpool Klopps Assistent. Er trainierte nach seinem Abschied 2024 kurzzeitig Red Bull Salzburg und arbeitete zuletzt als Co-Trainer unter Pep Guardiola bei Manchester City. Vor seinem Dienstantritt beim DFB hat der gebürtige Niederländer eine Woche lang ein Kloster besucht, um seine Deutschkenntnisse zu vertiefen.
Sven Bender: Das frühere Mentalitäts-Monster von Klopp feierte mit ihm seine größten sportlichen Erfolge. Bender wurde unter Klopps Regie 2011 und 2012 Meister mit Borussia Dortmund – und gewann 2012 zusätzlich noch den DFB-Pokal. Bender gilt auch in seiner Co-Trainer-Funktion als Maschine, die unermüdlich antreibt. Weil er sich und seinen Körper in seiner aktiven Zeit so in die Zweikämpfe schmiss, verpasste ihm Klopp einst den Spitznamen „Eisen-Manni“.
Rudi Völler: Der Weltmeister ist seit Februar 2023 als Sportdirektor an Bord. Nach dem desaströsen WM-Aus war anfangs nicht klar, ob er bleibt. Aber Klopp überzeugte ihn in einem Telefonat von seinem Verbleib. Der 66-Jährige ist bei Teamansprachen und in den Trainingseinheiten dabei. Bei den Spielen sitzt er auf der Tribüne – und im Mannschaftsbus direkt neben Klopp. Beide pflegen bereits jetzt ein vertrauensvolles Verhältnis.
Andreas Kronenberg, Stefan Wessels: Die Torwarttrainer genießen das volle Vertrauen von Klopp. Gegenüber RTL sagte der Bundestrainer kürzlich: „Ich habe nicht so viele wahnsinnige Torwarttrainer in meinem Leben gehabt. Drei Vereine, drei Torwarttrainer. … Wir hatten sehr, sehr schnell eine sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit. Krone (Kronenberg – d. R.) hat einen unglaublichen Blick auf die Torhüter. Er hat sie alle im Blick. Bis in die untersten Ligen. Er hat eine Datei über jeden Torwart angelegt. Stefan kannte ich als Spieler natürlich, aber als Trainer nicht. Er passt ganz toll ins Team, hat auch eine soziale Ader. Es macht einfach Spaß, mit ihnen zu sprechen. Sie haben einen wahnsinnigen Blick aufs Leben, der den eigenen immer so ein bisschen bereichert.“

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