Schüsse und Explosionen erschüttern die Hauptstadt, während das Verteidigungsministerium die Kontrolle zurückgewinnt
AI-generated summary
Es ist der dritte Angriff auf den Flughafen von Niamey in diesem Jahr. Zuvor gab es bereits Vorfälle im Januar und Juni.
Im westafrikanischen Sahel-Staat Niger haben meuternde Soldaten in der Nacht in der Hauptstadt Niamey mehrere Ziele angegriffen. Einer im Staatsfernsehen verlesenen Mitteilung des Verteidigungsministeriums zufolge setzten die Aufständischen zunächst Kameraden auf einem Militärstützpunkt am internationalen Flughafen fest. Anschließend weiteten sie ihre Angriffe aus. Im Laufe der Nacht waren Schüsse und Explosionen zu hören. Nach Angaben eines Reporters der Nachrichtenagentur dpa dauerten die Unruhen rund sechs Stunden an.
Das Verteidigungsministerium teilte mit, die Streitkräfte hätten die Angriffe eindämmen und die Kontrolle über die betroffenen Orte wiedererlangen können. Ein Militäroffizier sagte der dpa, die Aufständischen hätten den Flughafen und zeitweise auch das Gebäude des staatlichen Fernsehsenders eingenommen. Sicherheitskräfte hätten den Präsidentenpalast verteidigen können. Der Sendebetrieb des Fernsehsenders war mehrere Stunden unterbrochen, in Teilen der Hauptstadt fiel der Strom aus.
Dritter Angriff in diesem Jahr
Es war bereits der dritte Angriff auf den Flughafen von Niamey in diesem Jahr. Im Januar sowie Mitte Juni war es zu ähnlichen Vorfällen gekommen, bei denen auch Regierungsgebäude angegriffen wurden. Auf der angrenzenden Luftwaffenbasis waren bis 2024 Bundeswehrsoldaten stationiert. Heute befinden sich dort unter anderem russische Söldner und türkische Drohnen. Den Angriff im Januar reklamierte ein Ableger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS Sahel) für sich.
Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt steht die AfD und ihre Wählerschaft im Zentrum der Berichterstattung. Der Verfassungsschutz stuft die Partei dort als »gesichert rechtsextrem« ein. Im ZEIT-Podcast »Was jetzt?« berichtet August Modersohn von seiner Reise durch das Bundesland und stellt Menschen vor, die trotz Umbrüchen Hoffnung bewahren, wie Silke Patze, Tim Robin Bräutigam und Annerose Walter.
Rund 500 Menschen haben in Königs Wusterhausen den ersten Christopher Street Day gefeiert. Brandenburgs Innenminister Jan Redmann betonte die Bedeutung von Mut und Sicherheit nach dem islamistischen Anschlag auf den CSD in Berlin im Juli.
Die Bundesregierung vermeidet öffentliche Spekulationen zur Urheberschaft des Drohnenangriffs am Flughafen Leipzig/Halle. Bundeskanzler Friedrich Merz kündigte jedoch eine baldige offizielle Feststellung und eine entsprechende Reaktion auf den Vorfall an.

Die Bundesregierung kommentiert Berichte über eine russische Urheberschaft bei der Drohnenattacke am Flughafen Leipzig/Halle nicht. Bundeskanzler Merz kündigt jedoch eine baldige offizielle Feststellung und entsprechende Reaktionen an.

Berlin strebt die Ausrichtung der Expo 2035 an, doch der Prozess stockt in der Verwaltung. Während der Berliner Senat zögert, hat US-Präsident Donald Trump eine offizielle Bewerbung Miamis initiiert, was den internationalen Druck auf die deutsche Hauptstadt erhöht.

Der Podcast 'Inside Austria' analysiert die Regierungsbeteiligungen der FPÖ in Österreich. Von Koalitionsbrüchen bis zur Ibiza-Affäre und dem Skandal um den Verfassungsschutz unter Herbert Kickl werden Parallelen zur deutschen AfD beleuchtet.