München als deutscher Kandidat für Olympische Spiele nominiert
Nach dem Bürgerentscheid und einem internen Evaluierungsprozess setzt sich München gegen Konkurrenten wie Hamburg und Berlin durch.
Quick Look
- München ist offizieller deutscher Kandidat für die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044.
- Die Stadt setzte sich nach einem positiven Bürgerentscheid und einem Evaluierungsprozess gegen Mitbewerber wie Hamburg und Berlin durch.
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Why It Matters
München war bereits Gastgeber der Olympischen Spiele 1972. Im Oktober stimmten zwei Drittel der Münchner Wähler für eine erneute Bewerbung.
Am Ende ist es so gekommen, wie es von Anfang an wahrscheinlich war: München ist Deutschlands Kandidat für die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044.
Spätestens nach dem Bürgerentscheid, bei dem bereits im vergangenen Oktober zwei Drittel der Wählenden Ja zu einer Bewerbung ihrer Stadt sagten, war der Gastgeber der Spiele von 1972 auch Favorit. Schon damals schlug die ZEIT vor, die anderen Bewerber sollten zurückziehen, damit Geld gespart und der beste Kandidat sich sofort und entschieden dem internationalen Wettstreit widmen könne.
Wenige Tage vor der finalen Abstimmung stand dann fest, dass München mit seinem ikonischen Stadion und einer Olympischen Wiesn auch im aufwändigen Evaluierungsprozess vorne lag, allerdings nur äußerst knapp. Der vielleicht schärfste Konkurrent, Hamburg, war da schon gar nicht mehr im Rennen – die Bürgerinnen und Bürger an der Elbe wollten Olympia nicht. Und Berlin zog nach dem Wahlsieg der Linken und nur Platz 3 in der Evaluierung kurzfristig zurück, um sich die Schmach einer Abstimmungsniederlage im Baden-Badener Kurhaus zu ersparen. Hier liegt nun München vor Köln.
Open Questions
- Welche konkreten Jahre (2036, 2040 oder 2044) werden priorisiert?
- Wie reagiert das IOC auf die deutsche Kandidatur?


