
Der DOSB hat München als deutschen Kandidaten für die Sommerspiele 2036 nominiert, nachdem sich die Stadt gegen KölnRheinRuhr durchgesetzt hat.
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München war bereits 1972 Gastgeber der Sommerspiele. Eine Bewerbung für die Winterspiele 2022 scheiterte 2013 an einem Bürgerentscheid.
Die Bewerbung sei „eine Riesenchance für ganz Deutschland“, sagte Steinmeier. München galt vor der geheimen Abstimmung als Favorit. Prüfer des DOSB hielten das Münchner Konzept schon vor dem Votum für am besten geeignet, wie aus einer Bewertung durch die Evaluierungskommission hervorging. Der Vorschlag Münchens schnitt dabei knapp besser ab als der des Kontrahenten „KölnRheinRuhr“. Mit Ausnahme von Fußballspielen in Stuttgart und den Segelwettbewerben in Kiel sollen sämtliche Wettkämpfe in Bayern stattfinden.
München hat die Chance, Olympia zum ersten Mal seit den Sommerspielen 1972 wieder nach Deutschland zu holen. Auch damals war München Gastgeber dieses sportlichen Großereignisses. Seitdem gab es mehrere gescheiterte deutsche Bewerbungen um Sommer- und Winterspiele. Nun hofft der DOSB auf eine Rückkehr der Olympischen Spiele nach Deutschland. National punktete die bayerische Landeshauptstadt mit der Unterstützung der Politik und der Bevölkerung.
Hamburg und Berlin verabschiedeten sich vorzeitig
Bei einer Bürgerbefragung im vergangenen Oktober sicherte sich München eine Zwei-Drittel-Mehrheit für die Olympia-Pläne. 2013 war in der drittgrößten Stadt Deutschlands eine Olympia-Bewerbung für die Winterspiele 2022 noch an einem Bürgerentscheid gescheitert. Damals lehnte eine Mehrheit die Pläne ab. DOSB-Chef Weikert würdigte den mehrjährigen Weg der Auswahl des nationalen Bewerbers um Olympia und Paralympics als modern, transparent und erfolgversprechend. „Mancher mag sagen, der Weg war typisch deutsch“, ergänzte Weikert.
Neben München und „KölnRheinRuhr“ hatten auch Hamburg und Berlin Olympia-Pläne geschmiedet. Doch anders als in München und auch in „KölnRheinRuhr“ stimmte in Hamburg die Mehrheit der Bevölkerung bei einer Bürgerbefragung gegen das Olympia-Konzept. Berlin zog die Bewerbung zwei Tage vor der Abstimmung zurück. Zum einen schnitt die Hauptstadt bei der DOSB-Evaluierung deutlich schlechter ab als die Konkurrenz. Zum anderen wurden die Olympia-Befürworter im Senat bei der Wahl des Abgeordnetenhauses am vergangenen Sonntag abgewählt. Stattdessen gewann die Wahl die Linke. Ihre Spitzenkandidatin Elif Eralp, die neue Regierende Bürgermeisterin werden könnte, lehnt Olympia in Berlin ab.
Für den DOSB und München als Bewerberstadt geht es darum, sich nun auch im internationalen Wettstreit in Stellung zu bringen und dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) Detailpläne und finanzielle Garantien vorzulegen. Mit ikonischen Wettkampfstätten wie dem Olympiapark und weltweiter Strahlkraft will München auch international punkten. Der neue Sport-Staatsminister Ronald Rauhe warb für eine Bewerbung, die Menschen begeistern könne. „Vielleicht ist es genau das, was Deutschland gerade gut gebrauchen kann: ein großes gemeinsames Ziel. Wenn wir gemeinsam an etwas glauben, dann können wir gemeinsam etwas erreichen“, sagte der Kanu-Olympiasieger.
Die erste Vorauswahl für die Vergabe der Sommerspiele 2036 soll im März 2027 abgeschlossen sein. Die nächste Phase strategischer Verhandlungen würde dann bis Ende 2028 laufen, ehe in den letzten Monaten bis zur entscheidenden IOC-Session Mitte 2029 nur noch die aussichtsreichsten Kandidaten im Rennen verbleiben. Offen ist, ob das IOC für 2036 einen Kandidaten aus Asien oder Europa bevorzugt. Indien und Katar gelten als mögliche Kandidaten für die Sommerspiele in zehn Jahren. Erwogen wird beim IOC auch eine Doppelvergabe der Spiele 2036 und 2040. Der DOSB will in jedem Fall dann mit einer überzeugenden Bewerbung bereitstehen, wenn Europa gefragt ist. Neben München haben in Europa Budapest und Istanbul Olympia-Pläne – auch Madrid, der Norden Großbritanniens und die Toskana prüfen einen Anlauf.
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Abschluss der ersten Vorauswahl für die Sommerspiele 2036 im März 2027.
Likely · Within months

The German Olympic Sports Confederation (DOSB) has selected Munich and its sailing partner Kiel as the official German candidate for future Summer Olympics. The vote was 91 to 50 against the competition from Cologne/Rhine-Ruhr.
After Munich prevailed against Cologne-Rhine-Ruhr in the internal selection process, North Rhine-Westphalia Prime Minister Hendrik Wüst pledged his full support for the German Olympic project in order to bring the games to Germany.
Munich prevailed against Cologne-Rhine-Ruhr as the German candidate for an Olympic bid with 91 votes to 50. The decision was announced by the German Olympic Sports Confederation (DOSB) in Baden-Baden.
Munich is the official German candidate to host the Olympic and Paralympic Games in 2036, 2040 or 2044. After a positive referendum and an evaluation process, the city prevailed over competitors such as Hamburg and Berlin.

Federal President Frank-Walter Steinmeier announced in Baden-Baden that Munich had been selected as a national candidate for the Olympic Games. The decision was narrowly against the competition from the Cologne-Rhine-Ruhr region.
The DOSB has selected Munich as the German applicant for future summer games. This means that the Cologne-Rhine-Ruhr concept, which envisaged the Markkleeberg canoe park as the venue, is being ruled out. Leipzig and Markkleeberg are still sticking to their sports facility investments.