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Die Koalitionsgespräche fanden nach Wahlen in Sachsen-Anhalt und Berlin statt, bei denen die AfD erstmals den Landtagspräsidenten in Sachsen-Anhalt stellte und über mögliche Koalitionen mit der Linken in Berlin spekuliert wird.
Nach mehr als vierstündigen Beratungen im Koalitionsausschuss haben die Fraktionsspitzen von Union und SPD eine «gute und konstruktive Atmosphäre» hervorgehoben. Zugleich grenzten sie sich klar von jeglichem politischen Extremismus ab.
«Wir sind uns bewusst, dass unsere Demokratie in diesen Tagen vor einer historischen Bewährungsprobe steht», heißt es in einer gemeinsamen Nachricht von Unionsfraktionschef Thorsten Frei, SPD-Fraktionschef Matthias Miersch und CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann an die Bundestagsabgeordneten, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. «Wir sind fest entschlossen, unser Land nicht den Extremisten zu überlassen.»
Die Koalition sei sich einig, dass wirtschaftliches Wachstum, sichere Arbeitsplätze und der gesellschaftliche Zusammenhalt im Zentrum des weiteren Arbeitsprogramms der Koalition stehen müsse. «Deshalb hat der Koalitionsausschuss sämtliche aktuellen Themen besprochen, um die damit verbundenen Vorhaben zügig zum Abschluss zu bringen.»
Die Spitzen von Union und SPD hatten ihre Beratungen im Koalitionsausschuss über den weiteren Reformkurs am Abend kurz nach 22.00 Uhr beendet. Hauptthemen der Sitzung waren die weitere Umsetzung der im Juli bereits beschlossenen Reformvorhaben und der Haushalt 2027.
Umgang mit AfD und Linken Thema
Schon vor der Sitzung war angekündigt worden, dass auch die Nachwehen der Wahlen in Sachsen-Anhalt und Berlin Thema sein würden. Am Dienstag wurde in Sachsen-Anhalt erstmals ein AfD-Politiker zum Landtagspräsidenten gewählt - in geheimer Wahl. Es gibt den Verdacht, dass er auch Stimmen aus der CDU bekommen hat. Die SPD ist deswegen in Aufruhr.
In der Union gibt es dagegen Verärgerung darüber, dass die SPD möglicherweise eine Koalition mit der Linken in Berlin bilden wird. Die Berliner Linke wird von der Union als in Teilen antisemitisch und linksextrem ansehen.
AI outlook — possibilities, not facts
Die Koalition wird die im Juli beschlossenen Reformvorhaben zügig umsetzen.
Likely · Within weeks
Die SPD wird ihre Entscheidung über eine mögliche Koalition mit der Linken in Berlin in den kommenden Tagen treffen.
Possible · Within days
After the election to the Berlin House of Representatives, the Left, the Greens and the SPD began exploratory talks. The prerequisite was an agreement on common standards for dealing with anti-Semitism and organized crime after previous internal incidents.
Two and a half weeks after the election to the Berlin House of Representatives, the SPD, the Greens and the Left began exploratory talks. An agreed paper establishes Israel's non-negotiable right to exist and provides for consequences for anti-Semitism.

Italy's parliament has passed the controversial new electoral law. The reform provides for a majority bonus for election winners from 42 percent. Prime Minister Giorgia Meloni had declared the project a question of fate for her government.

The Italian Parliament has approved Prime Minister Giorgia Meloni's electoral law reform. The law provides for a majority bonus for election winners who receive 42 percent of the vote. The opposition criticizes the project as an instrument of power.
Swiss Federal Councilor Guy Parmelin is leaving the government for a more private life. In Austria, SPÖ leader Andreas Babler and a new parcel tax of 2.40 euros per shipment are being discussed.
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