
Das Bremer Unternehmen baut 18 Satellitenplattformen für das europäische Projekt Iris2 im Wert von knapp einer Milliarde Euro.
Der Raumfahrtkonzern OHB hat einen knapp eine Milliarde Euro schweren Auftrag zur Lieferung von 18 Satellitenplattformen für das europäische Satellitennetzwerk Iris2 erhalten.
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IRIS2 ist das dritte große Raumfahrtprojekt der EU nach Galileo und Copernicus.
Bremen. Der Raumfahrtkonzern OHB hat sich einen knapp eine Milliarde Euro schweren Auftrag für das geplante europäische Satellitennetzwerk Iris2 gesichert. Das Handelsblatt hat vorab bereits exklusiv über die Entwicklungen beim Iris2-Projekt berichtet. Das Unternehmen baut 18 Satellitenplattformen für das System, wie OHB am Montag mitteilte. Auftraggeber ist der Satellitenbetreiber SES, der Teil des von der EU-Kommission beauftragten Betreiberkonsortiums ist.
Die rund 2,6 Tonnen schweren Satelliten sollen in einer mittleren Erdumlaufbahn kreisen und einen zentralen Teil der Infrastruktur bilden. OHB-Chef Marco Fuchs sprach von einem bedeutenden Schritt Europas in die Unabhängigkeit. Eine eigenständige Kommunikationsinfrastruktur sei in einer digitalisierten Welt unabdingbar, sagte er.
IRIS ist nach dem Navigationssystem Galileo und dem Erdbeobachtungsprogramm Copernicus das dritte große Raumfahrtprojekt der Europäischen Union. Es soll als Antwort auf den wachsenden Bedarf an souveräner Datenübertragung eine abhörsichere und krisenfeste Kommunikation für Regierungen und Wirtschaft gewährleisten, aber auch Funklöcher in entlegenen Gebieten schließen.

Steigende Staatsanleiherenditen erreichen weltweit Höchststände wie seit fast 20 Jahren nicht mehr. Der Wirtschaftsweise Gabriel Felbermayr warnt vor einer drohenden globalen Staatsschuldenkrise und mahnt zur Sorge um die Marktstabilität.

Der Rüstungskonzern Hensoldt erhält einen Auftrag für Avionik-Systeme von Ubifly. Währenddessen plant die Bafin einen Umzug in Frankfurt, die Chemieindustrie zeigt sich erholt und Biontech stoppt eine Darmkrebs-Studie. Zudem gibt es Nachrichten zu Depot, Evonik und Isar Aerospace.

Die Eigenanteile für Pflegeheimbewohner steigen weiter an und erreichten im Juli 2026 durchschnittlich 3364 Euro monatlich. Da viele Senioren die Kosten nicht decken können, greift vermehrt staatliche 'Hilfe zur Pflege', was den Druck auf Sozialämter und Angehörige erhöht.

Mexiko bemüht sich inmitten des eskalierenden Zollstreits zwischen den USA und Kanada um eine diplomatische Lösung für das USMCA-Abkommen. Wirtschaftsminister Ebrard verhandelt in Washington, um den Marktzugang für mexikanische Exporte zu stabilisieren.

Ausländische Direktinvestitionen in Deutschland stiegen 2025 um 50 Prozent auf 86 Milliarden Euro. Während US-Investitionen einbrachen, verzeichnete das Vereinigte Königreich einen massiven Zuwachs. Über 80 Prozent des Kapitals stammen aus Europa.

John Ternus wird am 1. September neuer Apple-Chef und löst Tim Cook ab. Der Hardware-Experte soll den Einstieg in faltbare Smartphones vorantreiben und sich den Herausforderungen durch KI-Konkurrenz sowie laufenden Rechtsstreitigkeiten stellen.