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Der Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle fand statt, nachdem deutsche Behörden eine Sprengstoff-Drohne entdeckten und Russland als Urheber benannten. Dies führte zur Ankündigung der Schließung des Russischen Hauses in Berlin und des russischen Generalkonsulats in Bonn als Reaktion.
Deutschland-Liveblog :
Lawrow: Goethe-Institut in Russland wird geschlossen
03.09.2026, 05:46Lesezeit: 1 Min.
Goethe-Institut in MoskauReuters
Russischer Außenminister: Reaktion auf Schließung des Russischen Hauses in Berlin +++ Kiesewetter hält Maßnahmen gegen Russland für unzureichend +++ alle Entwicklungen im Liveblog
Vanessa Angermann
Lawrow: Goethe-Institute in Russland werden geschlossen
Die Regierung in Moskau wird nach Angaben von Außenminister Sergej Lawrow die Goethe-Institute in Russland schließen. Es handle sich um eine Reaktion auf die angekündigte Schließung des Russischen Hauses in Berlin, sagte der Minister der Nachrichtenagentur Interfax zufolge in Wladiwostok. Die Bundesregierung hatte die Schließung des Russland-Hauses infolge des Fundes einer Sprengstoff-Drohne auf dem Flughafen Leipzig/Halle angekündigt. Berlin macht Moskau für den versuchten Angriff verantwortlich.
Nach Angaben des Goethe-Instituts gibt es neben der Hauptstelle in Moskau auch noch Kultureinrichtungen in St. Petersburg und Jekaterinburg. „Natürlich werden sie geschlossen, nachdem unser Kulturzentrum von dort (Berlin) vertrieben wurde“, sagte Lawrow beim Östlichen Wirtschaftsforum in Wladiwostok. Deutschland nehme bewusst in Kauf, dass der Schritt gegen das Russische Haus „eindeutig das Ende seiner kulturellen Präsenz in der Russischen Föderation bedeutet“.
Trotz aller Spannungen mit dem Westen wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine habe das Institut weiter arbeiten können, sagte Lawrow. Das Goethe-Institut gehört zu den letzten in Russland noch tätigen deutschen Einrichtungen. Russland hatte massenhaft Stiftungen und Organisationen für unerwünscht erklärt und dadurch mit Tätigkeitsverbot belegt.
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Vanessa Angermann
Anschlagsversuch von Leipzig: Merz wollte Russland früher benennen – Minister bremsten
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat bei der Kabinettsklausur in Neuhardenberg einem Bericht zufolge darauf gedrungen, Russland schnell öffentlich als Urheber des Anschlagsversuchs auf den Flughafen Leipzig/Halle zu benennen. Nach Informationen des „Spiegel“ war Merz zum Zeitpunkt des Treffens in der vergangenen Woche überzeugt, dass die Indizienkette dafür ausreichend sei. Demnach sprachen sich jedoch Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Außenminister Johann Wadephul (CDU) zunächst dagegen aus.
Dobrindt verwies dem Bericht zufolge darauf, dass die laufenden Ermittlungen nicht gefährdet werden dürften, indem die Regierung Russland öffentlich des Angriffs bezichtige. Wadephul wendete ein, dass sein Ressort Vorbereitungen treffen müsse für den Fall, dass Moskau deutsche Sanktionen mit Gegenmaßnahmen beantworte: Deutsche Diplomaten müssten vorgewarnt, Dokumente und Daten in Sicherheit gebracht werden.
Eine öffentliche Zuschreibung des Vorfalls noch in der Woche der Klausurtagung erwies sich dem Bericht zufolge als nicht möglich. Merz' Sicherheitsberater Günter Sautter stimmte demnach in den Folgetagen mit den Staatssekretären der Ressorts für Inneres und Auswärtiges den Wortlaut der Erklärung ab, die Dobrindt und Wadephul am Dienstag im Innenministerium verlasen.
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Vanessa Angermann
Ermittler prüfen Verbindungen von Drohnenfund zu Fällen in Polen und Serbien
Im Fall des Drohnen-Vorfalls von Leipzig verfolgen deutsche Ermittler einem Medienbericht zufolge Spuren nach Polen und Serbien. Wie der „Spiegel“ aus Sicherheitskreisen erfuhr, wird einer der bislang identifizierten Tatverdächtigen mit einem weiteren Vorfall in Verbindung gebracht - einem Brandanschlag auf einen Baumarkt im polnischen Lodz im Juli 2024. Der Mann soll den Angaben zufolge Kontakt zu russischen Geheimdiensten haben.
Nach „Spiegel“-Informationen prüfen Ermittler zudem Verbindungen zwischen dem Vorfall in Leipzig und einem Sprengstoff-Fund an der serbisch-ungarischen Grenze. Dort hatten serbische Sicherheitskräfte am 11. Juni zwei Männer festgenommen, die Komponenten einer modifizierten Drohne, Transmitter zur Steuerung sowie zwei Konservendosen mit Sprengstoff mit sich führten.
Nach Angaben aus Ermittlerkreisen weisen die Bauteile Ähnlichkeiten zu der am Leipziger Flughafen entdeckten Drohne auf. Auch dort war der Sprengstoff etwa in einer Konservendose verbaut, die an der Drohne befestigt war.
Die an der EU-Grenze festgenommenen Männer, ein Serbe und ein Mann mit serbischer und russischer Staatsangehörigkeit, sitzen in Untersuchungshaft. Dem „Spiegel“ zufolge prüfen die deutschen Sicherheitsbehörden derzeit mögliche „Kennverhältnisse“ der beiden zu einem Menschen, der auch im Leipziger Fall eine Rolle spielt.
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Vanessa Angermann
Kiesewetter hält Maßnahmen gegen Russland für unzureichend
CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter hält die von der Bundesregierung angekündigten Maßnahmen gegen Russland nach dem versuchten Anschlag mit einer Sprengstoffdrohne am Flughafen Leipzig/Halle für unzureichend. „Das Russische Haus und das Generalkonsulat hätten ohnehin längst aus Sicherheitsgründen geschlossen werden müssen“, sagte Kiesewetter dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Es reiche nicht aus, lediglich „symbolische und diplomatische Maßnahmen“ zu treffen.
Kiesewetter forderte Konsultationen nach Artikel 4 des NATO-Vertrages. „Denn die Systematik der Angriffe richtet sich auch gegen die NATO und soll das Verteidigungsbündnis spalten und schwächen“, sagte er. Artikel 4 sieht Beratungen der Verbündeten vor, wenn sich ein NATO-Staat für von außen gefährdet erklärt. Die Bundesregierung will ihn aber nicht ziehen.
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Vanessa Angermann
Neun Verletzte nach Flüssigkeitsattacke auf AfD-Stand
Bei einer Attacke mit einer Flüssigkeit auf einen AfD-Informationsstand im rheinland-pfälzischen Bad Kreuznach sind neun Menschen verletzt worden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde aus einem angrenzenden Gebäude eine Flüssigkeit in Richtung des Standes der Partei geschüttet, teilte die Polizei mit.
Mehrere Personen kamen demnach am Mittwochnachmittag mit Spritzern in Kontakt und erlitten leichte Hautreizungen. Zwei Verletzte wurden vorsorglich zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht, konnten dieses zwischenzeitlich wieder verlassen, hieß es weiter.
Nach dem Vorfall im Bereich der Brückenhäuser in der Innenstadt gab es einen größeren Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst. Ein Tatverdächtiger wurde ermittelt.
Wegen der geringen Menge der Flüssigkeit seien nach aktuellem Kenntnisstand keine schweren Verletzungen zu erwarten, teilte die Polizei weiter mit. Zum Hintergrund des Vorfalls laufen die Ermittlungen noch. Um welche Art Flüssigkeit es sich handelte, müsse noch untersucht werden, sagte ein Polizeisprecher.
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Rom prüft Infos zu Verdächtigem nach Drohnenangriff
Italien will Informationen prüfen, nach denen ein möglicher Beteiligter an dem mutmaßlich russischen Anschlagsversuch auf dem Flughafen Leipzig/Halle mit einem von Italien ausgestellten Touristenvisum in die EU eingereist sein soll. Der italienische Außenminister Antonio Tajani sagte am Rande eines EU-Treffens in Irland, es werde nun alle notwendigen Untersuchungen geben. Grundsätzlich gelte, dass es ein Verfahren für die Erteilung von Visa gebe und dafür bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein müssten. Wenn die betreffenden Personen diese Voraussetzungen erfüllten und zu ihnen keine Warnmeldung vorliege, werde das Visum erteilt.
Zuvor hatten NDR, WDR und „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, dass es Ermittlern des Bundeskriminalamtes (BKA) mittlerweile gelungen sei, Tatverdächtige zu identifizieren. Demnach soll einer von ihnen mit einem italienischen Touristenvisum in den Schengenraum eingereist sein. Das Dokument sei nach Erkenntnissen der Behörden Ende April an einer italienischen Auslandsvertretung in Minsk in Belarus ausgestellt worden.
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Meinungsforscher sehen CDU in Berlin mit zwei Prozentpunkten vor Linken
Rund zweieinhalb Wochen vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus liegt die CDU in einer Wahlumfrage des Umfrageinstituts Infratest dimap leicht vorn. Der repräsentativen Befragung im Auftrag des RBB zufolge käme die Partei auf rund 21 Prozent. Die Linke würde demnach 19 Prozent erreichen. Die Grünen und die AfD liegen mit jeweils 18 Prozent gleichauf. Dahinter folgen die SPD mit 11 und das BSW mit 4 Prozent.
Zweierbündnisse sind damit nicht möglich. Rechnerisch denkbar wären etwa eine Koalition aus CDU, Grünen und SPD und eine aus Linken, Grünen und SPD. Derzeit regiert eine Koalition aus CDU und SPD.
Für die Umfrage wurden zwischen dem 27. und dem 31. August insgesamt 1.279 Menschen telefonisch und online befragt. In Berlin wird am 20. September ein neues Landesparlament gewählt. Wahlumfragen sind generell mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen für den Wahlausgang.
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Russland kündigt „harte Antwort“ auf deutsche Maßnahmen an
Die russische Führung stellt Deutschland eine „harte Antwort“ auf die wegen des Drohnenangriffs auf den Leipziger Flughafen verkündeten Maßnahmen in Aussicht. So teilte es das Außenministerium in Moskau am Mittwoch mit Blick auf die Einbestellung des Geschäftsträgers der deutschen Botschaft mit. Details nannte es nicht.
„Dem deutschen Diplomaten wurde mitgeteilt, dass die russische Seite die von der deutschen Regierung erhobenen, völlig aus der Luft gegriffenen Vorwürfe einer Beteiligung Russlands an dem angeblichen Vorfall am Flughafen Leipzig entschieden zurückweist“, hieß es weiter. Die angekündigte Schließung des russischen Generalkonsulats in Bonn und des Russischen Hauses in Berlin werte man als „weiterer Schritt auf dem Weg zur endgültigen Zerstörung des Potentials der bilateralen Beziehungen“. Berlin habe „bewusst eine offene Provokation begangen, deren Ziel eine Eskalation in den russisch-deutschen Beziehungen ist“.
Zuvor hatte der russische Herrscher Wladimir Putin die deutschen Vorwürfe gegen Russland damit erklärt, dass Bundeskanzler Friedrich Merz nicht über das „Vertrauen seiner Bürger“ verfüge:
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Medienberichte: Zwei Verdächtige nach Leipzig-Anschlag identifiziert
Im Zusammenhang mit dem versuchten Drohnenanschlag am Flughafen Leipzig/Halle haben die Ermittler laut Medienberichten zwei Tatverdächtige im Visier. Der „Zeit“ zufolge ermittelt die Bundesanwaltschaft gegen zwei Beschuldigte. NDR, WDR und „Süddeutsche Zeitung“ (SZ) berichten, es sei dem Bundeskriminalamt gelungen, zwei Verdächtige zu identifizieren.
Einer von ihnen soll demnach ein gebürtiger Russe mit lettischem Pass sein, der mit dem russischen Geheimdienst in Kontakt steht. Er soll Ende Juli nach Deutschland eingereist sein. Der andere Verdächtige ist dem Bericht zufolge belarussischer Staatsbürger, der mit einem italienischen Touristenvisum nach Deutschland gekommen sein soll.
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Bundesregierung: Sind auf Gegenmaßnahmen aus Moskau vorbereitet
Die Bundesregierung hat die Kritik Russlands an den neu verhängten deutschen Sanktionen zurückgewiesen. Zu den Äußerungen aus Moskau sagte Vizeregierungssprecher Steffen Meyer am Mittwoch in Berlin: „Das ist sicherlich eine Sprache der Eskalation, die dort gewählt wird. Unsere Sprache ist es nicht.“ Die Bundesregierung erwarte, „dass Moskau mit Maßnahmen antworten wird“, fügte er hinzu. „Wir sind darauf vorbereitet.“
Zugleich gehe die Bundesregierung davon aus, „dass man im Kreml das gestrige Signal klar und deutlich verstanden hat“, sagte der stellvertretende Regierungssprecher. „Diese hybriden Angriffe erreichen ihr politisches Ziel nicht. Russland schadet sich am Ende selbst.“
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Selenskyj lobt deutsche Sanktionen – und bietet Hilfe an
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) für die deutschen Sanktionen gegen Russland nach dem Anschlag auf dem Flughafen Leipzig gelobt. „Dies ist eine weitere Eskalation seitens Russlands, und es ist wichtig, dass Deutschland darauf reagiert hat“, teilte Selenskyj in den sozialen Netzwerken mit. Merz habe ihn bei einem Gespräch über die Strafmaßnahmen informiert.
Zugleich bot er Deutschland – wie zuvor auch schon der ukrainische Botschafter in Berlin – Kiews Hilfe bei der Drohnenabwehr an. „Ich habe ihm meinerseits versichert, dass die Ukraine bereit ist, mit Fachwissen, Erfahrung oder auf anderen Gebieten zu helfen, wo Deutschland dies benötigt“, schrieb Selenskyj über sein Gespräch mit Merz. Beiden sprachen demnach auch über ein geplantes Drohnenabkommen. Die Ukraine und Deutschland seien gerade dabei, den Vertragstext abzuschließen. „Dies wird unter anderem sicherlich sowohl Deutschland als auch der Ukraine zusätzliche Möglichkeiten zum Schutz bieten“, so Selenskyj.
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BSW-Spitze nach Thüringer Austritten: Wähler werden „mieses Spiel“ durchschauen
Die BSW-Spitze hat den Austritt von drei Abgeordneten im Thüringer Landtag aus Partei und Fraktion scharf kritisiert. „Offensichtlich geht es bei den Austritten darum, dem BSW bei der Wahl am kommenden Wochenende in Sachsen-Anhalt maximal zu schaden“, sagte BSW-Generalsekretär Oliver Ruhnert der Deutschen Presse-Agentur.
Hintergrund sei, dass das BSW in Sachsen-Anhalt nicht den Thüringer Weg einer Regierungsbeteiligung gehen werde. Der politische Neubeginn in Magdeburg solle „offenbar mit allen Mitteln verhindert werden“, sagte Ruhnert. Doch sei man im BSW zuversichtlich, „dass unsere Wähler dieses miese Spiel durchschauen“ und nun erst recht für die Partei stimmten.
In Thüringen hatten zuvor die BSW-Abgeordneten Stefan Wogawa, Dirk Hoffmeister und Roberto Kobelt ihren Austritt aus der Partei und der BSW-Fraktion erklärt. Sie begründeten ihre Entscheidung damit, dass die Bundesspitze um Parteigründerin Sahra Wagenknecht. Ruhnert meinte hingegen: „Wir haben diesen Schritt erwartet, denn schon seit längerem hatten wir den Eindruck, dass einige Mitglieder der Thüringer BSW-Fraktion der CDU näher stehen als der eigenen Partei.“
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Nach Leipzig: Merz informiert Selenskyj über Schritte gegen Russland
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über die deutschen Ko
AI outlook — possibilities, not facts
Russland wird konkrete Gegenmaßnahmen gegen deutsche Interessen ankündigen, möglicherweise die Ausweisung deutscher Diplomaten oder wirtschaftliche Sanktionen.
Likely · Within weeks
Die Ermittlungen zum Drohnenanschlag werden weitere Verbindungen zu internationalen Netzwerken aufdecken, möglicherweise mit Zuständen in Belarus oder anderen osteuropäischen Ländern.
Possible · Within weeks
Die Debatte über eine Aktivierung von Artikel 4 des NATO-Vertrags wird innerhalb der Bundesregierung und der Koalition weitergehen, wobei eine endgültige Entscheidung noch aussteht.
Possible · Within days

Kuwaits Armee meldete erneute iranische Angriffe mit Drohnen und Raketen, die laut Iran eine Antwort auf US-Militäraktionen seien. Die Angriffe richteten sich gegen US-Stützpunkte in Kuwait, Jordanien und Bahrain, nachdem die USA Militäreinrichtungen im Iran angegriffen hatten. US-Verteidigungsminister Hegseth verlängerte Truppenstationierungen in der Region.
Nach einer verheerenden Flutkatastrophe in der Grenzregion zwischen Nepal und Tibet, ausgelöst vermutlich durch einen Gletscherabbruch, sind über 1.100 Menschen getötet und mehr als 4.600 vermisst. Gleichzeitig wurde die deutsche Stromversorgung innerhalb eines Tages zweimal durch vorsätzliche Kurzschlüsse an Umspannwerken angegriffen, wobei Experten vor einem möglichen großen Blackout warnen und den besseren Schutz kritischer Infrastruktur fordern.

Präsident Selenskyj fordert personelle Konsequenzen und interne Untersuchungen nach einem Angriff auf SBU-Ermittler durch vermeintliche Armeeangehörige. Dabei dankte er Deutschland und Bundeskanzler Friedrich Merz für zusätzliche Flugabwehrraketen und lobte den deutschen Sanktionskurs gegen Russland.

In Spanien haben Zehntausende bei landesweiten Kundgebungen für die Zugehörigkeit der nordafrikanischen Exklave Ceuta zu Spanien und gegen die Migrationspolitik der Regierung in Madrid demonstriert. Dabei wurden vier Demonstranten festgenommen und vier Polizisten verletzt. Die Opposition wirft der Regierung Beschwichtigung gegenüber Marokko vor, während in Ceuta weiterhin Tausende Migranten in der Exklave ausharren.

Die Leiterin eines Moskauer Kinderhospizes, Lida Moniawa, wurde in Russland wegen angeblicher Verbreitung von Falschinformationen über die russische Armee festgenommen. Ihr Anwalt bestätigte, dass sie sich nicht schuldig bekannt habe. Die Anklage beruht auf einem Telegram-Beitrag aus dem Jahr 2023, in dem sie auf UN-Zahlen zu zivilen Opfern im Ukrainekrieg verwies. Bei Verurteilung drohen ihr bis zu zehn Jahre Haft.
Ein russischer Luftangriff hat ein Wohnhaus in Odessa beschädigt, während Roderich Kiesewetter vor weiteren russischen Sabotageakten in Deutschland warnt. Bulgarien hat Ausnahmen von EU-Sanktionen gegen Russland genehmigt, um sein Atomkraftwerk zu betreiben. Norwegen hat ein russisches Schiff in der Arktis beschlagnahmt, und die Ukraine hat die ICAO vor unsicherem russischem Luftraum gewarnt. Die EU-Außenminister haben weitere Luftverteidigungsunterstützung für die Ukraine zugesagt, während Selenskyj Deutschland Hilfe bei der Drohnenabwehr anbietet. Russland droht mit weiteren Sanktionen, und Medwedew hat Deutschland mit Angriffen auf Rüstungsbetriebe gedroht. Putin räumte ein, dass ukrainische Drohnenangriffe etwa 100 russische Schiffe beschädigt haben.